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Zur Dialektik in der Sache “Frau”
Neulich las ich diesen Artikel von Yasemin Shooman über das Bild der muslimischen Frau in Westeuropa. Sie wird einerseits als hilfsbedürftiges, vom "islamischen Patriarchat" unterdrücktes Wesen dargestellt, andererseits als gefährlich, sich ausbreitend (die vielen Kinder!!111!!1), undurchsichtig, düster. Ich erinnerte mich wieder an eine Studienarbeit von Frau X., in der sie das dialektische Frauenbild in Europa ...
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Rassismuskritik in den Medien: Die ZEIT und das N-Wort.
Es ist beachtlich, welch hohe Wellen die rassistische Praxis am Schlosspark-Theater in Berlin in den Medien schlägt. Seit Bekanntwerden des keineswegs Einzelfalles am Theater häufen sich Beiträge zu Alltagsrassismus, Rassismuskritik und Rassismuserfahrungen von Schwarzen, Afrodeutschen, People of Color und den "Migrationsanderen" in Deutschland, selbst das europäische Ausland berichtet. Nach wie vor ist es wichtig, ...
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Nice Guy. Oder wie das Patriarchat unsere Beziehungs- und Begehrensformen einschränkt
Was mich an Nice Guy, Friendzone und Pick-Up extrem nervt (neben der patriarchalen Anspruchshaltung, eine Frau* habe irgendwie die Bedürfnisse eines Typen zu befriedigen - wie auch immer sich diese Bedürfnisse artikulieren), ist der heterosexistische und androzentrische Gehalt an der Sache. Offenbar kommt es vielen Typen nicht in den Sinn, dass es Menschen gibt, die ...
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Deutsche “Qualitätsmedien” und rassismuskritische Berichterstattung
Die rassistische Inszenierung von "Ich bin nicht Rappaport" am Schlosspark-Theater in Berlin schafft es nun auch besprechend in die Medien. Wie eigentlich zu erwarten war, werden die Kritiker_innen nur kurz zitiert, das ganze dann als "Rassismus-Vorwurf" interpretiert oder Kritik im Konjunktiv formuliert. So als wäre Rassismus Interpretationssache und debattierbar. Viel Raum hingegen bekommen die ...
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Was das Recht zu Blackface sagt…
Das AGG und die entsprechenden Änderungen in den Sozialgesetzbüchern formulieren ein umfassendes Diskriminierungsverbot. Dort ist auch geregelt, dass in bestimmten Fällen unterschiedlich behandelt werden darf, wenn dafür sachliche Gründe vorliegen. So ist es beispielsweise nach wie vor legitim, wenn bei einer Filmproduktion eine schwarze Person von einer schwarzen Schauspielerin oder einem schwarzen Schauspieler dargestellt ...
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Nur zur Erinnerung: Es ist 2012.
Und in Deutschland ist es noch immer kein Tabu Blackface-Kackscheiße auf die Theaterbühnen zu bringen. Erst vorgestern blieb ich voller Entsetzen vor diesem Plakat stehen und musste drei Mal hinschauen, um mich der traurigen Tatsache zu vergewissern: Deutschland, Rassismusland. Und nein, es wird nicht besser. Eher im Gegenteil. Wer sich beim Schlosspar-Theater beschweren möchte, ...
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Wenn berechtigte Kritik in Verharmlosung rassistischer Gewalt umschlägt.
Ich finde es ja gut, wenn sich zur Zeit endlich mal der lächerlichen und zuweilen sexistischen Hetze gegen gut situierte Muttis zur Wehr gesetzt wird. Da spielen schließlich viele Dinge mit hinein: verkürzte Kapitalismus- und Gentrifizierungskritik, internalisierter Wohlstandschauvinismus, der irgendwo auf dem Weg der Kritik an sozialer Ungleichheit unproduktiv gewendet wurde, Muttermythos, stereotype Bilder ...
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Noch viel zu wenig beachtet: Klassismus
Klassismus, Classism, Sozialchauvinismus, Wohlstandschauvinismus, Sozialimperialismus, etc. sind Begriffe, die auf ein Herrschafts- und Unterdrückungsverhältnis hinweisen, Machtverteilungen aufzeigen, die mit sozialer Herkunft, Status, Stand, Klassenzugehörigkeit, soziale Position innerhalb der kapitalistischen Produktionsweise, Ökonomie und weiteren Dingen zu tun haben. Wie das in den kritischen Wissenschaftsfeldern so ist, wo noch immer über die Bedeutung von Begriffen wie ...
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Lookism in herrschaftskritischen Szenekontexten
Leah hat einen wunderbaren Text über Lookismus geschrieben, der auch die Problematik anspricht, wo und wie sich das in queer-/feministischen linken Räumen wiederfindet. Da mein Kommentar länger geworden ist und ich nicht die Diskussion dort vereinnahmen will, habe ich das mal hierher gepackt. "Danke für den Text, Leah! Die Erfahrungen aus der Schulzeit kann ich ...
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Rückzug ins Private
Disclaimer: Der folgende Post ist unglaublich selbstreferenziell mit ein paar Querverweisen auf Beobachtungen außerhalb der Selbstreferenzialität. Wer nicht auf sowas steht, möge hier bitte aufhören zu lesen. Oder auch: Warum mir die antifeministische Gesellschaft das öffentliche Twittern abgewöhnt. Ich habe genug von Post-Privacy. Ich habe nun zwei Twitter-Accounts. Meinen ursprünglichen Account @lantzschi habe ich nun ...





