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  • Derailing für Rassist_innen und white privilege denying du_dettes

    bingo, bingo, bingo. immer das gleiche muster bei menschen, die nicht von rassismus betroffen sind. 1. definieren, was rassismus ist/nicht ist 2. definieren, wie antirassistische arbeit auszusehen hat 3. definitionsmacht leugnen 4. sich persönlich angegriffen fühlen 5. anderen unterstellen, sich persönlich angegriffen zu fühlen, emotionalität bei anderen kritisieren. 6. sich selbst für sachlich und objektiv [...]

  • Argumentationsgrundlage.

    aus einer diskussion um das kuchendings in schweden ist folgende antwort meinerseits entstanden, die sehr lang wurde, viele grundsätzliche punkte enthält und daher auch inhaltlich für das blog interessant ist. ich habe die antwort deshalb aus der diskussion herausgelöst und hier veröffentlicht, weil einiges davon in fast jeder diskussion um machtverhältnisse auftaucht. ich poste hier [...]

  • Schmeckt’s noch?

    Es gibt ja so Dinge, die machen eine sprachlos. Wie diese widerliche “Kuchensache” in Schweden. Auf Facebook las ich den Kommentar: “It’s getting worst!” – fand ich ganz zutreffend. Nachfolgend vier sehr gute, messerscharfe, zynische und trockene Kommentare von Women of Color. With allies like this, who needs enemies? [...] I felt pain looking at [...]

  • Jan Feddersen. Oder: Das Paradebeispiel an Trans*phobie in Homokreisen

    Ist das widerlich. Jan Feddersen, taz-Redakteur und schwuler Aktivist macht sich Gedanken über die unzähligen Transsexuellen, die sich einfach umoperieren lassen, weil sie nicht als schwul oder lesbisch gelten wollen. Das einzige Problem, mit denen Trans* also zu kämpfen haben, sei das Begehren. Weil das in unserer Gesellschaft tendenziell der Heteronorm untersteht, sind Trans* findig [...]

  • Sich niemals zufrieden geben und schmutzig bleiben: Frauenkampftag 2012

    Ihr Lieben, wie jedes Jahr ist der 8. März der Tag, an dem uns mitgeteilt, dass Gleichberechtigung ein nahezu erreichtes Ziel ist und deshalb werden Blumen an die Gattinnen, Freundinnen, Kolleginnen verteilt, der Chef lässt die Mama mal eher nach Hause, die Medien räumen dem Thema mal einen Platz ein (weil es sich so gehört), [...]

  • Wie wollen wir im Netz füreinander Verantwortung tragen?

    Seit geraumer Zeit beschäftigt mich der Gedanke, welche Strategien und Praxen es für Räume des Netzes (Chats, Foren, Mailinglisten, Twitter, Facebook, Blogs, etc.) gibt, die mit den dort stattfindenden sexualisierten Übergriffen, Formen verbaler Gewalt, Stalking, Mobbing, *istische Beleidigungen, Hate Speech – einen sensiblen und verantwortungsbewussten Umgang finden, welcher die Bedürfnisse von Betroffenen und potentiell Betroffenen [...]

  • Antwort der ZEIT

    Ein_e Redakteur_in der ZEIT schrieb mir gestern eine E-Mail auf meine Kritik am rassistischen Sprachgebrauch in einem ihrer Artikel über Rassismus mit der freundlichen Bitte, das zu ergänzen, was ich hiermit tue. — Liebe Nadine Lantzsch, Ich arbeite bei der Zeit und Fabian Dannenberg ist ein guter Freund von mir. Zusammen haben wir die Idee [...]

  • Kurze Gedanken zu Jane Elliotts Antirassismustrainings

    Als Martin Luther King erschossen wurde, hat sich die damals als Lehrerin arbeitende, weiße US-Amerikanerin Jane Elliott an einem Experiment versucht: Sie teilte ihre Schulklasse in Braun- und Blauäugige ein. Die Braunäugigen waren aufgerufen, die Blauäugigen schlecht zu behandeln. Ihnen zu unterstellen, sie wären ungebildet, ignorant, böse. Die Kinder spielten das Spiel mit und merkten [...]

  • Zur Dialektik in der Sache “Frau”

    Neulich las ich diesen Artikel von Yasemin Shooman über das Bild der muslimischen Frau in Westeuropa. Sie wird einerseits als hilfsbedürftiges, vom “islamischen Patriarchat” unterdrücktes Wesen dargestellt, andererseits als gefährlich, sich ausbreitend (die vielen Kinder!!111!!1), undurchsichtig, düster. Ich erinnerte mich wieder an eine Studienarbeit von Frau X., in der sie das dialektische Frauenbild in Europa [...]

  • Rassismuskritik in den Medien: Die ZEIT und das N-Wort.

    Es ist beachtlich, welch hohe Wellen die rassistische Praxis am Schlosspark-Theater in Berlin in den Medien schlägt. Seit Bekanntwerden des keineswegs Einzelfalles am Theater häufen sich Beiträge zu Alltagsrassismus, Rassismuskritik und Rassismuserfahrungen von Schwarzen, Afrodeutschen, People of Color und den “Migrationsanderen” in Deutschland, selbst das europäische Ausland berichtet. Nach wie vor ist es wichtig, die [...]

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