Depression. I don’t care.

Es gibt eine neue Kampagne: Menschen erzählen über ihre „psychischen Krankheiten“, um sie vom „Stigma“ zu befreien. Ich schreibe hier absichtlich nicht „um sich vom Stigma zu befreien“, denn das würde die Motivation dieser Kampagne verkennen. Menschen werden in dieser Gesellschaft schließlich nicht bestärkt, sich von den Verhältnissen zu befreien, die sie in eine solche… Depression. I don’t care. weiterlesen

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politische praxis als emotionale_sinnliche_körperliche erfahrung

für mich ist es noch immer eine heilende, bestärkende und irgendwie…ja…radikale tatsache, dass politische praxis niemals aus dem abstrakten/theoretischen heraus funktioniert, sondern sich immer im konkreten handeln miteinander entfaltet und verändert. ich habe in den vergangenen jahren so viele tolle und perspektivenerweiternde texte gelesen, über die ich sehr viel nachgedacht habe (eigentlich: nachdenken musste), die… politische praxis als emotionale_sinnliche_körperliche erfahrung weiterlesen

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Trigger.

Unglaubliche Gereiztheit. Wahrnehmungen des Außens nicht ertragen können. In allem einen Fehler, einen Angriff auf die eigene Person sehen, Unsensibilität, mich nicht wahrgenommen fühlen. von anderen. dabei spüre ich mich selbst kaum. Bin schon lange vorher aus mir rausgetreten, weil es im Innern unerträglich eng wurde. Versuche von außen mein Inneres zu bekämpfen, doch meistens… Trigger. weiterlesen

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Räume und Ängste.

Es gibt Räume, die mein Herz höher schlagen lassen. Aber nicht, weil ich Schmetterlinge im Bauch habe. die mich aufregen. Aber nicht, weil meine Vorfreude so groß ist. in denen ich keinen Appetit verspüre. Aber nicht, weil Luft & Liebe alles ist, was ich zum Leben brauche. in denen ich mir keine Pausen gönne. Aber… Räume und Ängste. weiterlesen

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Heute ist der Tag.

Heute ist der Tag, an dem ich trauere, dass ich vor zehn Jahren meine Eltern verloren habe (obwohl sie noch da sind). Weil ich ich bin. Heute ist der Tag, an dem ich trauere, dass ich nicht lange darüber glücklich sein durfte, dass es erwachsene Personen in der Rolle von „Eltern“ gibt, die mich lieben… Heute ist der Tag. weiterlesen

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new writings. new weapons.

meine texte sind angriffe. angriffe auf die selbstverständlichkeiten anderer. angriffe auf die ignoranz und doppelmoral, mit der diese selbstverständlichkeiten vorgetragen und legitimiert werden. meine texte setzen sich zur wehr. gegen die gewaltvolle herausschreibung von leben, positionen, geschichten und kämpfen aus dem, was übrig bleibt, wenn feministische politik be_deutet wird. meine texte kämpfen sich den weg… new writings. new weapons. weiterlesen

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Floating.

irgendwann habe ich angefangen loszulassen. nacheinander die dinge, die mir angst machen, mich unwohl fühlen lassen, mir stress bereiten, mich unter druck setzen, die ich nicht in meinem leben will – gefühle, kontexte, zustände, diskussionen, auseinandersetzungen, kämpfe, personen. weil ich die folgen nicht mehr spüren wollte. panikattacken, angstzustände, unruhe, gestresstsein, körperliche schmerzen. bevor mein kopf… Floating. weiterlesen

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auf dauer.

wann habe ich eigentlich aufgehört in dieser welt zu sein? also in der welt, die mir bekannt ist und mir eigentlich immer schön vorkam. eine welt, in der ich das gefühl hatte, ich zu sein, bei mir zu sein und nicht diese zwei personen gleichzeitig? ich werde von mir selbst fremdbestimmt. mein jetziges erleben von… auf dauer. weiterlesen

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schreiben lernen. erster teil.

ich kenne viele menschen, die von sich behaupten, ihnen fiele das schreiben schwer. es werden meistens dinge aufgezählt, die fehlen würden zu einem flüssigen und selbstbehauptenden schreiben: worte, themen, stil, etc. doch schreiben ist ein werkzeug, keine gabe. schreiben kann erlernt werden. stile, worte, themen, all das sind keine hindernisse. hindernisse sind das orientieren an… schreiben lernen. erster teil. weiterlesen

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Dinge, die unausweichlich sind.

Ich habe noch zwei Stunden Zeit diesen Blogeintrag zu verfassen, bevor ich los muss. Draußen scheint die Sonne und ich verfalle ein bisschen in Melancholie, weil die Tage noch zwei Wochen kürzer werden und am Nachmittag schon die Dämmerung hereinbricht. Wenn ich wiederkomme aus Zehlendorf wird es bereits dunkel sein. Sonnenschein ist so vergänglich. Ich… Dinge, die unausweichlich sind. weiterlesen

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