Hochglanzfeminismus.

Im November traf ich mich in Berlin mit Saja Seus auf einen Kaffee im Café Cinema für das Fotoprojekt zu ihrer Abschlussarbeit (AT: „About feminists“). Wir quatschten eine Stunde lang über meine Beweggründe, mich feministisch zu verorten, meine feministische Arbeit bei der Mädchenmannschaft und über das Geschlechterverhältnis, patriarchale Strukturen und feministische Selbstkritik. Danach fing sie an, mich zu fotografieren.

Saja reiste für „About feminists“ fast einen Monat lang durch ganz Deutschland, nachdem sie Unmengen an Zuschriften erreichten. Neben mir wurden noch etliche andere Feminist_innen abgebildet, die Fotos porträtieren ganz unterschiedliche Menschen in ganz unterschiedlichen Situationen.

Jetzt ist das Ganze in Sack und Tüten, Saja hat vergangenes Wochenende das Projekt zusammen mit anderen Abschlussarbeiten ihres Diplomstudienganges vorgestellt. Ich bin gespannt, was mit den Fotos in der kommenden Zeit passieren wird. Toll wäre ein Fotobuch mit noch mehr Feminist_innen und kurzen Interviews.

Danke vorerst. Für die netten Stunden mit einer ganz hinreißenden jungen Dame, das interessante Gespräch, das entspannte Shooting und dieses tolle Projekt. Und dass ich nun ein Geburtstagsgeschenk für Mutti habe.

10 Kommentare

  1. Nach und nach entdecke ich gerade übers Web verstreut Sajas Bilder – und obwohl ich ihre Sammlung nur einmal durchgeschaut habe, hab ich auch dieses auf Anhieb wieder erkannt. Sind wirklich schön geworden, nicht!? Ich sollte meins auch dringend noch verbloggen!

  2. Eins hab ich gesichtet als Facebook-Profil, hab mir dummerweise nicht gemerkt, wessen es war. Ich schreib morgen mal ein paar Zeilen dazu!

  3. Hier ist noch ein Link. Müsste mein Foto dann vielleicht auch mal bei Facebook sichtbar machen, damit man mich zuordnen kann. Aber ganz ehrlich: Dein Porträt finde ich sensationell. Dachte ich schon, als Saja uns alle 32 geschickt hat. Das ist so stark, dass ich gleich bedauerte, dich nicht schon im letzten Jahr „gekannt“ zu haben. Dann hätte ich dich auf jeden Fall als eine (von zehn) Protagonistin(nen) für meinen Dokumentarfilm haben wollen. :-)
    Der Film ist noch nicht fertig, aber das sind die zehn Protagonistinnen:

    Viele Grüße aus der Nachbarschaft.

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