Check (7)

Leute, es ist Zeit für Parks. Aber keine Zeit zum Durchatmen. Ich bin momentan völlig eingespannt in Uni und als Gastschreiberin für das Missy-Magazine-Blog. Deshalb ist hier erstmal nicht viel von mir zu erwarten. Das einzige, womit ich dienen kann, ist ausreichend Lesestoff für nette Stunden im Grünen.

– in der FAZ geht es um die Unterschiede zwischen Mann und Frau anhand ihrer Gehirne. Anders, als von der FAZ zu erwarten wäre, äußerst kritisch. Viele naturwissenschaftliche Theorien ranken sich um die sexuelle Differenz – von Wahrheit und Objektivität kann nicht die Rede sein. Fakt ist allerdings, dass es sich bei allen Forschungen um Geschlechterfragen nie um eindeutige und unwiderruflich falsifizierbare Ergebnisse handeln kann. Weil Forscher_innen selbst nicht frei von Vorannahmen über Geschlecht sein können (Sozialisation) und diese in ihre Praxis mit einbringen. Das ist okay, solange nicht Objektivität sondern Selbstkritik postuliert wird.

– HartzIV-Empfänger_innen müssen mit drastischen Kürzungen in den kommenden Jahren rechnen. Die Bundesregierung zeigt ihr wahres Gesicht. Ich freue mich auf die nächste Bundestagswahl. Auswirkungen und Hintergründe für die Betroffenenen gibt es bei Antje Schrupp (sowieso generelle Leseempfehlung) und dem Genderblog.

– Felix Neumann beleuchtet in einem Post das Zusammenspiel von Gender und Bloggen. In einem anderen spricht er sich gegen Biologismen in politischer Praxis aus.

– Der aktuelle Titel des SZ-Magazins beschäftigt sich mit Feminismus. DEM (!) Feminismus. Natürlich ist dieser schuld an der Bitchyness aller (!) Frauen.

– Im Guardian geht es um den neuen Film von Michael Winterbottom „The Killer inside me“. Problematisch sieht die Autorin des Textes die Zunahme von Gewalt gegen Frauen im Kino und TV. Schon immer war sie Teil stilistischer Argumentationen von Filmemacher_innen,  allerdings erreicht der Tenor „Gewalt macht Liebe“ im Winterbottom-Streifen eine neue Qualität.

– Ebenfalls im Guardian zu lesen: Eine Fundamental-Kritik am neuen „Sex and the City“-Film. Was in der Serie als feministischer Ansatz, Empowerment von Frauen und neues weibliches Selbstbewusstsein durchging, wandele sich nun zu einem völlig oberflächlichen klischeebehafteten alten Rollenverständnis. Ich habe beide Filme nicht gesehen und auch nicht vor, sie mir anzuschauen. Der Autorin des Textes haben sie nämlich die Serie versaut und darauf habe ich keine Lust.

– In Wales ist die Kampagne „One Step Too Far“ gestartet und soll Geschlechter für Sexismus sensibilisieren. Sehenswert!

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