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Antwort der ZEIT
Ein_e Redakteur_in der ZEIT schrieb mir gestern eine E-Mail auf meine Kritik am rassistischen Sprachgebrauch in einem ihrer Artikel über Rassismus mit der freundlichen Bitte, das zu ergänzen, was ich hiermit tue. --- Liebe Nadine Lantzsch, Ich arbeite bei der Zeit und Fabian Dannenberg ist ein guter Freund von mir. Zusammen haben wir die Idee fuer den ...
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Kurze Gedanken zu Jane Elliotts Antirassismustrainings
Als Martin Luther King erschossen wurde, hat sich die damals als Lehrerin arbeitende, weiße US-Amerikanerin Jane Elliott an einem Experiment versucht: Sie teilte ihre Schulklasse in Braun- und Blauäugige ein. Die Braunäugigen waren aufgerufen, die Blauäugigen schlecht zu behandeln. Ihnen zu unterstellen, sie wären ungebildet, ignorant, böse. Die Kinder spielten das Spiel mit und ...
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Zur Dialektik in der Sache “Frau”
Neulich las ich diesen Artikel von Yasemin Shooman über das Bild der muslimischen Frau in Westeuropa. Sie wird einerseits als hilfsbedürftiges, vom "islamischen Patriarchat" unterdrücktes Wesen dargestellt, andererseits als gefährlich, sich ausbreitend (die vielen Kinder!!111!!1), undurchsichtig, düster. Ich erinnerte mich wieder an eine Studienarbeit von Frau X., in der sie das dialektische Frauenbild in Europa ...
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Rassismuskritik in den Medien: Die ZEIT und das N-Wort.
Es ist beachtlich, welch hohe Wellen die rassistische Praxis am Schlosspark-Theater in Berlin in den Medien schlägt. Seit Bekanntwerden des keineswegs Einzelfalles am Theater häufen sich Beiträge zu Alltagsrassismus, Rassismuskritik und Rassismuserfahrungen von Schwarzen, Afrodeutschen, People of Color und den "Migrationsanderen" in Deutschland, selbst das europäische Ausland berichtet. Nach wie vor ist es wichtig, die ...
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Nice Guy. Oder wie das Patriarchat unsere Beziehungs- und Begehrensformen einschränkt
Was mich an Nice Guy, Friendzone und Pick-Up extrem nervt (neben der patriarchalen Anspruchshaltung, eine Frau* habe irgendwie die Bedürfnisse eines Typen zu befriedigen - wie auch immer sich diese Bedürfnisse artikulieren), ist der heterosexistische und androzentrische Gehalt an der Sache. Offenbar kommt es vielen Typen nicht in den Sinn, dass es Menschen gibt, die ...
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Deutsche “Qualitätsmedien” und rassismuskritische Berichterstattung
Die rassistische Inszenierung von "Ich bin nicht Rappaport" am Schlosspark-Theater in Berlin schafft es nun auch besprechend in die Medien. Wie eigentlich zu erwarten war, werden die Kritiker_innen nur kurz zitiert, das ganze dann als "Rassismus-Vorwurf" interpretiert oder Kritik im Konjunktiv formuliert. So als wäre Rassismus Interpretationssache und debattierbar. Viel Raum hingegen bekommen die ...
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Was das Recht zu Blackface sagt…
Das AGG und die entsprechenden Änderungen in den Sozialgesetzbüchern formulieren ein umfassendes Diskriminierungsverbot. Dort ist auch geregelt, dass in bestimmten Fällen unterschiedlich behandelt werden darf, wenn dafür sachliche Gründe vorliegen. So ist es beispielsweise nach wie vor legitim, wenn bei einer Filmproduktion eine schwarze Person von einer schwarzen Schauspielerin oder einem schwarzen Schauspieler dargestellt ...
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Nur zur Erinnerung: Es ist 2012.
Und in Deutschland ist es noch immer kein Tabu Blackface-Kackscheiße auf die Theaterbühnen zu bringen. Erst vorgestern blieb ich voller Entsetzen vor diesem Plakat stehen und musste drei Mal hinschauen, um mich der traurigen Tatsache zu vergewissern: Deutschland, Rassismusland. Und nein, es wird nicht besser. Eher im Gegenteil. Wer sich beim Schlosspar-Theater beschweren möchte, ...
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Wenn berechtigte Kritik in Verharmlosung rassistischer Gewalt umschlägt.
Ich finde es ja gut, wenn sich zur Zeit endlich mal der lächerlichen und zuweilen sexistischen Hetze gegen gut situierte Muttis zur Wehr gesetzt wird. Da spielen schließlich viele Dinge mit hinein: verkürzte Kapitalismus- und Gentrifizierungskritik, internalisierter Wohlstandschauvinismus, der irgendwo auf dem Weg der Kritik an sozialer Ungleichheit unproduktiv gewendet wurde, Muttermythos, stereotype Bilder ...
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Noch viel zu wenig beachtet: Klassismus
Klassismus, Classism, Sozialchauvinismus, Wohlstandschauvinismus, Sozialimperialismus, etc. sind Begriffe, die auf ein Herrschafts- und Unterdrückungsverhältnis hinweisen, Machtverteilungen aufzeigen, die mit sozialer Herkunft, Status, Stand, Klassenzugehörigkeit, soziale Position innerhalb der kapitalistischen Produktionsweise, Ökonomie und weiteren Dingen zu tun haben. Wie das in den kritischen Wissenschaftsfeldern so ist, wo noch immer über die Bedeutung von Begriffen wie ...





