April 27, 2010

Hallo. Ich habe momentan wenig Zeit. Ich mache ein Praktikum in der Heinrich-Böll-Stiftung und muss ganz viel Unidings machen, z.B. Rezensionen über Texte zu Dekonstruktion und Rassismus schreiben. Außerdem darf ich mich mit Instrumenten des Konflikttrainings und Coachings beschäftigen, diese auf mich anwenden und das muss ich dann auch aufschreiben. Ich mache das gern. Selbsttherapie trifft Egozentrie. Sie kennen das ja.

Diese Texte können Sie bald hier lesen oder bei der Mädchenmannschaft. Da bin ich jetzt nämlich seit April Autorin. Nur damit Sie es schon mal wissen. Ich werde das dann hier immer ankündigen, wenn ich drüben etwas geschrieben habe. Ich nehme nämlich gern Rücksicht auf ihre Bequemlichkeit, weil ich trotzdem will, dass Sie mich lesen und ggf. auch was dazu zu sagen haben. Es kann gut sein, dass Medienelite dann in der kommenden Zeit wieder etwas privater wird. Sicher wird Ihnen das zusagen, vielleicht ändere ich dann auch gleich mein Theme. Ich bin ja so schrecklich perfektionistisch müssen Sie wissen. Dasselbe wird mit meiner Pro-Seite passieren, momentan dient sie Stalkern, Notgeilen und Frauenhassern als Projektions- und Googlefläche. Das freut mich, denn die ärgern sich, weil sie da nicht kommentieren können. Ab und zu ist sicher auch ein netter Mensch dabei. Aber die sind lieber in sich gekehrt.

Sie treffen mich überdies auf dem GenderCamp, das ich in der kommenden Woche besuchen werde. Ich werde dort mit anderen netten Personen in Mehrbettzimmern schlafen, mich betrinken und über Genderdings reden. Ich rede viel über Gender, müssen Sie wissen. Manchmal, wenn ich allein bin, dann träume ich davon, Reden zu halten. Wie Evita. Nur halt über Gender. Bis dahin mache ich das lieber in Mehrbettzimmern.

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