Kurze Gedanken zum Fernsehen.

in der heimat. habe mich mit papi und rotwein durch schlag den raab gequält. fragen: sind wissenschaftler und profs immer so unfähig, wenn es um praktische dinge geht? ist das der honkigste gegner, den raab je hatte? ist schlag den raab generell das sexistisch kultivierte samstagabendprogramm für den durchschnittsdeutschen, wenn opdenhövel für ne uk-sängerin lediglich die attribute heiß und „rrrh“ findet, während er marius müller-westernhagen rhetorisch noch halbwegs ansehnlich beschmückt? oder martina navratilova haarige beine unterstellt, nur weil sie lesbisch ist? und warum ist gerade ich+ich derjenige, der playback singt?

wieso finde ich für diesee, trotzdem recht unterhaltsame und aufregende (ich hab mich nämlich aufgeregt) show nicht mehr als die eine allgemeingültige antwort: das ist deutschland. und ich sitze davor. und doch mittendrin, wenn ich für den prof bei einigen duellen nicht mehr als das wort „muschi“ übrig habe. vielleicht bin ich auch nur cholerisch und misanthropisch und borniert genug, um mich in der gesellschaft am wohlsten zu fühlen, die sich das auch auf ihr aushängeschild geschrieben hat.

ich will auch mal gegen raab spielen. denn bei quadratzahlen wäre ich wesentlich schneller gewesen. und das tennis. ja das sowieso. ich bin nämlich eher so der analytiker. analytisch im sinne, wann ich raab oder lieber opdenhövel die eier abhacke. sag ich jetzt mal so. als lesbe.

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