Nothing new anyway

Aus dem Gender-Datenreport für Berlin:

Auffallend ist vor allem, dass Frauen trotz guter Ausbildung noch immer deutlich schlechtere berufliche Chancen haben als Männer. Diese Erkenntnis lässt sich anhand des Lebenslaufes ableiten: Während an Haupt- und Sonderschulen die Jungen mit jeweils rund 60 Prozent Anteil an der Schülerschaft dominieren, sind an den Gymnasien die Mädchen mit 54 Prozent in der Mehrheit. Im Schuljahr 2007/08 beendeten 47 Prozent der Mädchen, aber nur 37 Prozent der Jungen ihre Schullaufbahn mit dem Abitur.

Dann beginnt der Trend zulasten der Frauen: Vier Jahre nach der allgemeinen Hochschulreife haben zwar 87 Prozent der Männer, aber nur 76 Prozent der Frauen tatsächlich ein Studium aufgenommen. Bei der Fachhochschulreife klafft eine noch größere Lücke: 72 Prozent der Männer nutzen den Abschluss, aber nur 41 Prozent der Frauen. Diese enorme Diskrepanz ist nach Auskunft von Ulrike Rockmann, Präsidentin des Amtes für Statistik, eine Berliner Besonderheit – und könnte beispielsweise Fragen nach Angebot und Struktur der Berliner Fachhochschulen aufwerfen.

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3 Antworten auf Nothing new anyway

  1. lantzschi sagt:

    schade, dass die meisten artikel nur zahlenden leserInnen zugänglich sind. hätte mir gern mehr von diesen biologismen und pauschalisierungen durchgelesen. und philipp gut, war das nicht dieser schwulenhetzer? ;)

  2. Georg sagt:

    ab nächster Woche gratis

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