Früher=Cool.

Meine Fresse, im Moment scheint die Mittweidosphäre ja um das Alexa-Ranking nur so zu battlen (Mein Ranking schoss seit 14. Januar um mehr als 700.000 nach oben). Jeden Tag fast zehn neue Einträge. Eigentlich ist das ja nicht schlecht. Ganz ehrlich. Mir gefällts. Ich will auch nicht meckern. Ich mag euch ja alle, ihr fleißigen Texter.
Aber durchsehen tu ich auch nicht mehr, was dazu führt, dass ich euch weniger lese. Außerdem wird weniger kommentiert, was wahrscheinlich auf der Vielzahl der täglichen Textflut basiert. Wenn weniger kommentiert wird, ist das ganze weniger spannend und macht auch nicht gerade einen relevanten Eindruck bzw. ich sehe das Prinzip des Social Networks gestört. Ich meine, wir sind ja hier um zu reden?!

Blöd.

12 Gedanken zu „Früher=Cool.“

  1. volle zustimmung – das ganze verkommt in letzter zeit leider bisserl zu arg zum blümchen-tagebuch-„heute gabs spaghetti zum essen“-bloggen…

  2. jeden tag ein post, ob sinnvoll oder nicht – das bringt klicks. schade ist das ohne frage trotzdem. obwohl ich nicht alles mit „das ganze“ oder dergleichen über einen kamm scheren würde. es gibt noch hoffnung. :) und wenn man sich eben die rosinen rauspicken muss, sie sind definitiv da.

  3. Versteh ich nicht. Bloggst du, um zu diskutieren oder bloggst du des bloggen wegens? Wo ist dein Problem? Was spricht gegen das „heute gabs spaghetti bloggen“?

  4. Ich blogge nicht, um zu diskutieren. Sondern tatsächlich nur des bloggens wegen. Klar freu ich mich über Kommentare und steigende Besucherzahlen – aber an denen bin nicht ich, sondern ist der Mario mit seinem Mittweid-o-mat schuld. Schön, wenn einige bleiben, nicht schlimm wenn sie wieder gehen. Also warum ich blogge? Steht auf meinem Blog.

    Ich würde auch bloggen, wenn ich sechs Besucher (Freundin, Ex, Eltern, Kollege, Cousine und geheime Verehrerin) in der Woche hätte. (Naja. vielleicht doch nicht…) Und du?

  5. ich kann mich erinnern, da hast du deinen blog nicht weitergeführt…
    ob das jetzt an den dümpelnden PIs lag, möcht ich mir net anmaßen :)

    du bloggst des bloggens wegen? nur für dich allein? eine art tagebuch? dann führ eins…
    jeder der sich im internet präsentiert (ob nun anonym, mit nicknames oder vollem namen), der will nicht nur der sender bleiben. sei ehrlich zu dir selbst!

  6. Ich bin Sender. Not more. Und bleibe dabei, dass ich des bloggens blogge. Und nicht für PIs und Visits und Kommentare.

    Wenns wirklich danach gehen würde, hätt ich schon drei mal aufgehört.

    Blogpausen sind bei mir bedingt mit generellen Zeit- und Sinnkrisen.

  7. „Ich bin Sender. Not more. Und bleibe dabei, dass ich des bloggens blogge. Und nicht für PIs und Visits und Kommentare.“

    jaja, wer’s glaubt! ;) du willst doch, dass es jemand liest oder? (mal unabhängig der visits, pis oder comments) sonst veröffentlicht man es doch nicht im internet.

    oder liest du dir nach ner zeit alle deine einträge nochmal durch und kommst zu einer erkenntnis die fernab jedes sinnes liegt?

  8. Come on. Glaubst du wirklich ich blogge, um die Welt zu verändern? Um tausende von Leserscharen anzuziehen? Dafür ist meine Schreibe zu schlecht, meine Themenwahl zu unsystematisch und meine Meinung zu unreflektiert.

    Als ich angefangen habe zu bloggen hatte ich fünf regelmäßige Leser, die sich informieren wollten, was ich während des Auslandssemesters so treibe. Diese inzwischen vielleicht 10 Leute lesen wohl immer noch bei mir mit, ohne jemals direkt kommentiert zu haben.

    Insofern hast du doch ein wenig Recht. Ich blogge nicht nur des Bloggens wegen – sondern tatsächlich für eine Handvoll von Lesern, die ich persönlich kenne und die ich so über mich und mein Leben auf dem Laufenden halten. Für die schreibe ich ins Netz.

    Aber nicht für die 60% meiner Besucher, die über den Mittweid-o-mat reinkommen – von denen mir die meisten wohl scheißegal sind, da ich wahrscheinlich 80% noch nicht mal kenne.

    Ich habe nicht (mehr) vor, „A-Blogger“ zu werden, monothematisch zu schreiben, Enthüllungsgeschichten zu schreiben, mich bei dem Sau-durchs-Dorf-treiben von Kleinbloggersdorf zu beteiligen – nur um ein paar mehr Besucher zu bekommen.

    Ich bleibe beim „Guck mal, was ich entdeckt habe“, „Lies mal, was ich erlebt habe“ und dem „Meine Meinung dazu ist…“

  9. na siehste. also hatte ich doch recht.
    mehr als genau diese sachen verfolgt hier wohl niemand von uns.
    in meiner argumentation geht es auch nicht um visits und kommentare, if you have already checked out.

    ablogger sind eh scheiße. was haben die schon zu sagen? kleine fische, die ihre popularität über vorgetäuschte credibility beziehen…arm.

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