Genau dann, wenn es versucht den popkulturellen Zeitgeist, den London schon vor drei Jahren abgefeiert hat, als “hip” zu verkaufen. Was noch viel schwerer wiegt: Die Bevölkerung macht den Spaß mit. 18-jährige Teens, die glatt mal in der Ferienzeit ihrem Zentner-Image vom geplagten Dauerpraktikanten und stress-geprüften “All 4 Lebenslauf”-Alltag entkommen wollen (was zwar noch gar nicht eingetreten ist, aber wir sind ja pessimistisch in Germany), schmeißen sich in die hippsten Indie-Klamotten, ganze hippe H&M-Kollektionen in einem Club, teure hippe weiße Lederschühchen (gern auch mal in Braun oder schwarz), das obligatorische hippe (Pali-)Tuch.