Posted on Jan 14, 2008

Berlin ist manchmal peinlich. London aber auch.

Genau dann, wenn es versucht den popkulturellen Zeitgeist, den London schon vor drei Jahren abgefeiert hat, als “hip” zu verkaufen. Was noch viel schwerer wiegt: Die Bevölkerung macht den Spaß mit. 18-jährige Teens, die glatt mal in der Ferienzeit ihrem Zentner-Image vom geplagten Dauerpraktikanten und stress-geprüften “All 4 Lebenslauf”-Alltag entkommen wollen (was zwar noch gar nicht eingetreten ist, aber wir sind ja pessimistisch in Germany), schmeißen sich in die hippsten Indie-Klamotten, ganze hippe H&M-Kollektionen in einem Club, teure hippe weiße Lederschühchen (gern auch mal in Braun oder schwarz), das obligatorische hippe (Pali-)Tuch.

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