Posted on Mrz 31, 2010

23 an der Zahl

Wie versprochen gibt es nun meine 23-seitige Seminararbeit zur Bekämpfung der 23%igen Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen zum Download.

Ganz genau geht es um dieses Thema:

Das AGG als rechtliches Instrument proaktiver Gleichstellungspolitik – Chancen und Grenzen des Antidiskriminierungsrechts zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit am Beispiel von Deutschland

PDF zum Download

Die Arbeit ist auf Medienelite unter einer CC-Lizenz veröffentlicht und sollte dementsprechend so behandelt werden. Alles andere wäre unnett. Aber da verlasse ich mich auf eure Medien- und Urheberrechtskompetenz :-)

Fragen, Anmerkungen, Kritik usw. wie immer in die Kommentare. Danke!

Posted on Mrz 27, 2010

Literaturhinweis (2)

Neues aus der queerfeministischen Bibliothek Lantzsch:

  • Antje Hornscheidt, Susan Arndt (Hg.): Afrika und die deutsche Sprache – ein kritisches Nachschlagewerk, Unrast 2009
  • Judith Butler: Die Macht der Geschlechternormen, Suhrkamp 2009
  • Maureen Maisha Eggers, Grada Kilomba, Peggy Piesche, Susan Arndt (Hg.): Mythen, Masken und Subjekte – Kritische Weißseinsforschung in Deutschland, Unrast 2009
  • Beate Rudolf, Matthias Mahlmann (Hg.): Gleichbehandlungsrecht, Nomos 2007
  • Nina Degele: Gender / Queer Studies, UTB 2008

Posted on Feb 2, 2010

Frauen in Führungspositionen

Vorstände und Aufsichtsräte großer Unternehmen in Deutschland werden nach wie vor von Männern dominiert – mit erdrückender Mehrheit. Lediglich 2,5 Prozent aller Vorstandsmitglieder der 200 größten Unternehmen (ohne Finanzsektor) sind gegenwärtig Frauen. In den Aufsichtsräten nehmen Frauen ein Zehntel aller Sitze ein. Ähnlich sieht die Lage in Vorständen und Aufsichtsräten des Finanzsektors aus.
[...]
Die Gründe für die anhaltend starke Unterrepräsentanz sind vielfältig und reichen von der schlechten Vereinbarkeit von Karriere und familiären Verpflichtungen bis zu fehlenden weiblichen Vorbildern und Rollenmustern. Ein weiterer Grund liegt darin, dass Männer einflussreiche Netzwerke in Vorständen und Aufsichtsräten bilden, in die Frauen als Außenseiterinnen kaum vordringen können. Frauen gelingt es gar nicht oder nur in Ausnahmefällen die gläserne Decke, die als unsichtbare Barriere ihren Aufstieg in Spitzenpositionen hemmt, zu durchbrechen.
[...]
Häufig sehen sich Frauen auch Stereotypen und Vorurteilen gegenübergestellt, die auf die kulturell definierte Rolle von Frauen in der Gesellschaft zurückgehen. Danach herrscht in deutschen Chefetagen eine Mischung aus konservativen Rollenvorstellungen, Stereotypen in Bezug auf die Eignung von Frauen für Spitzenpositionen sowie die Ansicht vor, es gebe zu wenige karriereorientierte Frauen.

Die Studie des DIW Berlin kann hier als PDF kostenlos heruntergeladen werden.

Posted on Jan 27, 2010

Jungen ticken anders!

Für alle Freunde von Biologismus und alle, die der Meinung sind, dass Jungen Opfer der Gesellschaft sind. Hier ist eure Veranstaltung:

Fach-Seminar für Pädagogen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und Mitarbeiter/innen der Jugendsozialarbeit und interessierte Eltern
Die Genialität bei Jungen zeigt sich relativ früh   und wird umso seltener erkannt: Jungen werden wegen ihres nicht nachvollziehbaren Verhaltens häufig als verhaltensauffällig pathologisiert. Obwohl beide unbestritten zur Gattung Mensch gehören, sind Jungen anders als Mädchen. Sie denken und fühlen anders, steuern ihre
Wahrnehmung nach anderen Mustern und treffen wichtige Entscheidungen auf der Grundlage unterschiedlicher Wertesysteme.

Jungen und Mädchen sind deshalb unterschiedlich, weil ihre Gehirne verschieden sind. Inzwischen weiß man, dass ein Junge schon bei der Geburt seinen eigenen  Kopf  hat. Die angeborenen Unterschiede in der Hirnstruktur bedeuten, dass bereits vom Kleinkindalter an die Wege von Mann und Frau sich zunehmend trennen. Doch bis heute wissen viele Pädagogen wenig bis gar nichts über die revolutionären Ergebnisse der modernen Naturwissenschaften im Hinblick auf die Unterschiede zwischen
Jungen und Mädchen, Männer und Frauen. Es ist jedoch unmöglich, bei einem Jungen oder jungen Mann im erzieherischen Bereich anhaltende Veränderungen zu erzielen, wenn man die neurologischen Grundlagen nicht versteht, oder diese grundsätzlich missversteht, nach denen Jungen die Welt wahrnehmen und zu ihr in Beziehung treten.

Ziel des Seminars ist, auffälliges Verhalten bei Jungen zu verstehen, einordnen zu können und konkrete Anregungen für den angemessenen Umgang damit kennen zu lernen.

Das Seminar findet statt am 01.03.2010 in Berlin,  in der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr im  Sirius Business Park Berlin-Gartenfeld.

Gartenfelder Straße 29 – 37
13599 Berlin
Tel. 030/33002579

Wer wirklich vorhat, dahin zu gehen, kann sich hier das Anmeldeformular laden.

Posted on Jan 20, 2010