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	<title>Medienelite &#187; Blogs</title>
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		<title>Check (7)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 08:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitrusfrüchte]]></category>
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		<description><![CDATA[Leute, es ist Zeit für Parks. Aber keine Zeit zum Durchatmen. Ich bin momentan völlig eingespannt in Uni und als Gastschreiberin für das Missy-Magazine-Blog. Deshalb ist hier erstmal nicht viel von mir zu erwarten. Das einzige, womit ich dienen kann, ist ausreichend Lesestoff für nette Stunden im Grünen. - in der FAZ geht es um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leute, es ist Zeit für Parks. Aber keine Zeit zum Durchatmen. Ich bin momentan völlig eingespannt in Uni und als <a href="http://missy-magazine.de/category/medienelite/">Gastschreiberin für das Missy-Magazine-Blog</a>. Deshalb ist hier erstmal nicht viel von mir zu erwarten. Das einzige, womit ich dienen kann, ist ausreichend Lesestoff für nette Stunden im Grünen.</p>
<p>- in der FAZ geht es um die <a href="http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~E3FF129A8A956427093EDAF0DD8E6A6F5~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Unterschiede zwischen Mann und Frau anhand ihrer Gehirne</a>. Anders, als von der FAZ zu erwarten wäre, äußerst kritisch. Viele naturwissenschaftliche Theorien ranken sich um die sexuelle Differenz &#8211; von Wahrheit und Objektivität kann nicht die Rede sein. Fakt ist allerdings, dass es sich bei allen Forschungen um Geschlechterfragen nie um eindeutige und unwiderruflich falsifizierbare Ergebnisse handeln kann. Weil Forscher_innen selbst nicht frei von Vorannahmen über Geschlecht sein können (Sozialisation) und diese in ihre Praxis mit einbringen. Das ist okay, solange nicht Objektivität sondern Selbstkritik postuliert wird.</p>
<p>- HartzIV-Empfänger_innen müssen mit drastischen Kürzungen in den kommenden Jahren rechnen. Die Bundesregierung zeigt ihr wahres Gesicht. Ich freue mich auf die nächste Bundestagswahl. Auswirkungen und Hintergründe für die Betroffenenen gibt es bei <a href="http://antjeschrupp.com/2010/06/07/der-falsche-systemwechsel-beim-elterngeld/">Antje Schrupp</a> (sowieso generelle Leseempfehlung) und dem <a href="http://genderblog.de/index.php/2010/06/08/kot-uber-dem-familienministerium/">Genderblog</a>.</p>
<p>- Felix Neumann beleuchtet in einem Post das <a href="http://fxneumann.de/2010/06/01/bloggen-und-gender/">Zusammenspiel von Gender und Bloggen</a>. In einem anderen spricht er sich gegen <a href="http://fxneumann.de/2010/06/07/gegen-eine-biologische-theorie-des-politischen/">Biologismen in politischer Praxis</a> aus.</p>
<p>- Der aktuelle Titel des SZ-Magazins beschäftigt sich mit Feminismus. DEM (!) Feminismus. Natürlich ist dieser <a href="http://maedchenmannschaft.net/jetzt-bleib-mal-auf-dem-ruecken-baby/">schuld an der Bitchyness</a> aller (!) Frauen.</p>
<p>- Im Guardian geht es um den neuen Film von Michael Winterbottom &#8220;The Killer inside me&#8221;. Problematisch sieht die Autorin des Textes <a href="http://www.guardian.co.uk/film/2010/jun/03/women-violence-killer-inside-me-feminism">die Zunahme von Gewalt gegen Frauen im Kino und TV</a>. Schon immer war sie Teil stilistischer Argumentationen von Filmemacher_innen,  allerdings erreicht der Tenor &#8220;Gewalt macht Liebe&#8221; im Winterbottom-Streifen eine neue Qualität.</p>
<p>- Ebenfalls im Guardian zu lesen: Eine <a href="http://www.guardian.co.uk/film/2010/may/23/sex-and-the-city-film-terrible">Fundamental-Kritik am neuen &#8220;Sex and the City&#8221;-Film</a>. Was in der Serie als feministischer Ansatz, Empowerment von Frauen und neues weibliches Selbstbewusstsein durchging, wandele sich nun zu einem völlig oberflächlichen klischeebehafteten alten Rollenverständnis. Ich habe beide Filme nicht gesehen und auch nicht vor, sie mir anzuschauen. Der Autorin des Textes haben sie nämlich die Serie versaut und darauf habe ich keine Lust.</p>
<p>- In Wales ist die Kampagne &#8220;<a href="http://www.onesteptoofar.org">One Step Too Far</a>&#8221; gestartet und soll Geschlechter für Sexismus sensibilisieren. Sehenswert!</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=2180&amp;md5=73609f721cb70fc89765ed89a0424af6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Check (6)</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 12:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zitrusfrüchte]]></category>
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		<category><![CDATA[Hebammenprotest]]></category>
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		<category><![CDATA[Petition]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunächst möchte auf die E-Petition zum Hebammenprotest hinweisen. Bitte unbedingt mitzeichnen. Es werden 50.000 Stimmen benötigt. Mehr Informationen hier. Christian Heller hat auf CARTA einen sehr spannenden Beitrag zu Ignoranz im Netz geschrieben, der sich inhaltlich zu meinem Post untendrunter anschließt und mspro fragt daraufhin, wie kollektive und unterstützende Ignoranz genau aussehen kann. In den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst möchte auf die <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=11400" target="_blank">E-Petition zum Hebammenprotest</a> hinweisen. Bitte unbedingt mitzeichnen. Es werden 50.000 Stimmen benötigt. Mehr Informationen <a href="http://www.facebook.com/pages/HEBAMMENPROTEST/111496202215223" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Christian Heller hat auf CARTA einen sehr spannenden Beitrag <a href="http://carta.info/26755/die-ressource-ignoranz/" target="_blank">zu Ignoranz im Netz</a> geschrieben, der sich inhaltlich zu meinem Post untendrunter anschließt und <a href="http://carta.info/26755/die-ressource-ignoranz/#comment-13093">mspro fragt</a> daraufhin, wie kollektive und unterstützende Ignoranz genau aussehen kann. In den kommenden Tagen hoffentlich mehr.</p>
<p><a href="http://carta.info/26692/die-burka-der-anderen/">Felix Neumann</a> und <a href="http://antjeschrupp.com/2010/05/01/die-politik-der-macht-und-die-notwendigkeit-der-vermittlung/">Antje Schrupp</a> haben ihre Gedanken zum Burka-Verbot (alias Vermummungsverbot) in Belgien niedergeschrieben. Lesenswert!</p>
<p>Tessa gibt noch einmal neuen Input zum Thema: <a href="http://flannelapparel.blogspot.com/2010/04/man-who-mistook-his-wife-for-hat.html">Internet und Beziehungen</a>. Nach ihrem tollen Panel auf der re:publica</p>
<p>Zum Schluss in eigener Sache, wie angekündigt: Meine <a href="http://maedchenmannschaft.net/author/nadine/">ersten Artikel bei der Mädchenmannschaft</a> sind online. Ihr seid herzlich eingeladen euch an der Diskussion zu beteiligen.</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=2128&amp;md5=401d26faf3c06dcf2111493eb0297a42" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sexismus im Netz: Audiomitschnitt von der re:publica 2010</title>
		<link>http://medienelite.de/2010/04/22/sexismus-im-netz-audiomitschnitt-von-der-republica-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 21:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit auch alle wissen, wovon sie sprechen. Viel Spaß beim Hören und freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Netzpolitik.org. Danke! Auch an Anne, Anna und Klaus, die für ein provokantes Panel gesorgt haben!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit auch alle wissen, <a href="http://medienelite.de/2010/04/16/uber-sexismus-im-netz/">wovon sie sprechen</a>. Viel Spaß beim Hören und freundlicherweise zur <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/die-audio-aufnahmen-der-republica-2010/">Verfügung gestellt von Netzpolitik.org</a>. Danke! Auch an Anne, Anna und Klaus, die für ein provokantes Panel gesorgt haben!</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=2096&amp;md5=62557aceb5e010ec2c005c57ed914302" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Re:publica 2010</title>
		<link>http://medienelite.de/2010/04/09/republica-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 13:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Saftpresse]]></category>
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		<category><![CDATA[re:publica 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einem Jahr war ich hauptsächlich beruflich auf der Re:publica und hielt mir viel zu große Mikrofone unter die Nase, während ich komisch in die Kamera schaute und komische Sachen sagte, die man halt so sagt, wenn man beruflich auf der Re:publica ist. Dieses Jahr bin ich nicht beruflich dort, sondern privat. Und seitdem hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2063" class="wp-caption aligncenter" style="width: 503px"><a href="http://www.tagesspiegel.de/medien/videos/sts388,2183.html?SORT=PRIO"><img class="size-full wp-image-2063" title="rp09" src="http://medienelite.de/wp-content/uploads/rp09.jpg" alt="" width="493" height="326" /></a><p class="wp-caption-text">Video nach dem Klick</p></div>
<p>Vor einem Jahr war ich hauptsächlich beruflich auf der Re:publica und hielt mir viel zu große Mikrofone unter die Nase, während ich komisch in die Kamera schaute und komische Sachen sagte, die man halt so sagt, wenn man beruflich auf der Re:publica ist.</p>
<p>Dieses Jahr bin ich nicht beruflich dort, sondern privat. Und seitdem hat sich vieles geändert: Es wird eine Re:publica ohne Poken (ihr kennt sie noch?), ohne Lawrence Lessig (loved him), ohne 15-jährige Bloggerteens (a blast to the audience), dafür wahrscheinlich mit den ersten iPads, <a href="http://medienelite.de/2010/04/07/queerness-fearness/">einem Queer-Podcast mit Deef</a>, <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=222133355405">einem Bloggerinnentreffen</a>, zu dem Männer und nicht-Re:publica-BesucherInnen herzlich eingeladen sind, meiner ersten Twitterlesung und <a href="http://drikkes.com">vielen</a> <a href="http://happyschnitzel.wordpress.com/">Menschen</a>, <a href="http://maedchenmannschaft.net">mit denen</a> <a href="http://flannelapparel.blogspot.com">ich bisher</a> <a href="http://www.lisarank.de">nur digital</a> kommunziert habe. Ich hoffe auf zahlreiche Zigaretten, Kaffee, Club Mate und das ein oder andere Weinglas.</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/tag/republica/">Es wird die weiblichste Re:publica ever</a>, was übrigens der einzige Grund ist, auf einer Web-Veranstaltung nicht wie ein Vollidiot gekleidet durch die Gegend zu prollen. Also Männers, Lesbians and Queers, macht euch schick:</p>
<p>1. Rasieren (!)</p>
<p>2. Bloggerbauch bedeckt halten (!!!)</p>
<p>3. Haare kämmen oder wenigstens so tun, als sei es Styling</p>
<p>4. Nicht permanent auf&#8217;s iPhone starren</p>
<p>5. Nicht permanent auf die Brüste starren</p>
<p>6. Nicht permanent über Brüste reden (nein, Brüste sind kein adäquater Gesprächsersatz für Gadgets und Twitter&#8230;hmm&#8230;obwohl)</p>
<p>7. Frauen was von Social Media zu erzählen, ist wie Frauen die Abseitsregel zu erklären &gt;&gt; Uncool. Kannten sie vor euch schon alles.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>So. Ich würde mich freuen eure Bekanntschaft zu machen, am besten <a href="http://twitter.com/lantzschi">via Twitter anpingen</a> oder wer mich so erkennt, gern direkt ansprechen, ich bin etwas schüchtern.</p>
<p>Vielleicht sieht man sich ja auch auf diesen Veranstaltungen (oder davor oder danach):<br />
<strong>Mittwoch</strong><br />
<a href="http://re-publica.de/10/program_redirect/?eid=159">14.00 Uhr Paid Content Debatte</a><br />
<a href="http://re-publica.de/10/program_redirect/?eid=37">15.00 Uhr Feministische Netzkultur</a> und <a href="http://re-publica.de/10/program_redirect/?eid=74">Kathrin Passig</a><br />
<a href="http://re-publica.de/10/program_redirect/?eid=7">20.30 Uhr Twitterlesung</a></p>
<p><strong>Donnerstag</strong><br />
<a href="http://re-publica.de/10/program_redirect/?eid=63">14.00 Uhr New Story Telling im Kontext Beziehungen &amp; Partner</a><br />
<a href="http://re-publica.de/10/program_redirect/?eid=71">15.00 Uhr Was am Internet hassenswert ist</a><br />
<a href="http://re-publica.de/10/program_redirect/?eid=34">16.00 Uhr Sexismus im Internet</a></p>
<p><strong>Freitag</strong><br />
<a href="http://re-publica.de/10/program_redirect/?eid=76">16.00 Uhr Vernetzte Intimität &#8211; autobiografisches Schreiben in  Weblogs</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=222133355405">18.30 Uhr Treffen der &#8220;Girls on Web Society&#8221;</a><br />
<a href="http://re-publica.de/10/program_redirect/?eid=137">20.00 Uhr Dummdideldumm</a></p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=2062&amp;md5=22bb049ae16f80f7182c6c5660b12a41" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Check (4)</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 18:16:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitrusfrüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich komme im Moment nicht wirklich zum Lesen, des wegen lest ihr hier nur, was andere schon vor mir rausgefunden haben. Dafür kommentiert. - In den Kommentaren zu meinem letzten Piratenartikel tummelte sich neben Trollgedöns auch das ein oder andere Lesenswerte. JoKnopp ließ einen Text über Post-Gender da, geschrieben von einem Pirat (weiblich) für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme im Moment nicht wirklich zum Lesen, des wegen lest ihr hier nur, was andere schon vor mir rausgefunden haben. Dafür kommentiert.</p>
<p>- In den Kommentaren zu meinem letzten Piratenartikel tummelte sich neben Trollgedöns auch das ein oder andere Lesenswerte. <a href="http://medienelite.de/2010/03/04/das-geschlecht-der-piraten/#comment-6511">JoKnopp</a> ließ einen Text <a href="http://aggregat7.ath.cx/2010/03/10/zum-genderthema-in-der-piratenpartei">über Post-Gender</a> da, geschrieben von einem Pirat (weiblich) für die Partei. Mal abgesehen von inhaltlichen Fehlern und permanenten Verkürzungen, ist der Artikel im besten Falle nett gemeint oder naiv. Eine Gesellschaft in Postgender-Manier ist so utopisch wie durch ein Wurmloch zu fliegen. Sollte ich jetzt leider sagen? Judith Butler galore und so? Ääh. Ich halte es schlicht für unmöglich, nicht nach Geschlecht (sex+gender) zu differenzieren, weder bei sich selbst noch bei anderen. Ehrlich gesagt, habe ich da auch gar keine Lust drauf. Ich bin stolz, das Label Frau zu tragen. Andererseits halte ich es doch für ziemlich vermessen, sich selbst als post-gender zu betiteln, sozialisiert in einer nach Geschlecht differenzierenden und von Sexismen durchzogenen Welt. Schon gar nicht ist post-gender als progressiv zu betrachten, wenn man selbst nicht mal die Begriffe Feminismus und Ideologie auseinanderhalten kann. Bevor sich eine Partei wie die PP postgender schimpft, sollte sie erstmal Nachhilfe in Sachen Politischer Bildung tätigen. Und zu guter letzt, dient dieser Artikel zu nichts weiter, als eigene Sexismen in der Partei mit irgendwelchem halbgaren Geschwurbel zu legitimieren und bagetellisieren. Klasse. Ich will demnächst mal einen Text zu Postgender schreiben, erinnert mich bitte dran!</p>
<p>- Dass Deutsche Leitkultur nicht erst seit Homie Adolf einen schweren Schlag erlitten hat, dürfte zum deutschen Allgemeinwissen gehören. Schon Kant und Hegel waren Rassisten und eigentlich hat das sächsische Kurfürstentum die Weltherrschaft verdient. Davon ist leider nichts zu spüren, außer dass Sachsen im innerostdeutschen Vergleich noch am besten wegkommt. Apropos Osten, wohnen da nicht die vom Sozialismus verrohten und versoffenen Untermenschen in diesen No-Go-Areas, wo Asylheime brennen und die Hakenkreuze als Stuck Laternen zieren? Richtig. Und wenn sie nicht grad ein paar Ausländer klatschen gehen, dann lachen sie über die Hessen, weil deren <a href="http://bloegi.wordpress.com/2009/11/22/rassismus-in-hessen-als-lustiges-volksfest/">thoitsche Volksfeste mit Studentenverbindungen, Hexenverbrennungen, Nationalismus, Frauenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassismus</a> dann doch etwas zu plump sind für diese dumpfen Ossibratzen.</p>
<p>- <a href="http://diestandard.at/1267743426311/10-Jahre-dieStandardat-Die-vielen-Arten-lesbisch-zu-sein">Fünf Lesben erzählen von ihren lesbischen Erfahrungen, wie wahr, wie wahr. </a>Besonders kann ich unterschreiben, dass lesbische Sexualität nach wie vor ein Tabu ist. Nein, ich rede nicht von Girl-on-Girl-Action, das ist nämlich immer das, was sich Affe Mann vorstellt, wenn er mich und Frau X. mal wieder sabbernd angafft und fragt, ob er mitmachen kann. Darüber wollt ich auch nochmal was schreiben und auch hier bitte ich um Erinnerung.</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=2010&amp;md5=1fc5b42b1af67701a8b94a180ec2f5f0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Female Bloggers &#8211; Their Fanboys and Riot Grrrls</title>
		<link>http://medienelite.de/2010/03/02/female-bloggers-their-fanboys-and-riot-grrrls/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 19:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitrusfrüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Annina hat eine hervorragende Idee: Einfach, unkompliziert und alle so: yeah &#8211; Ein &#60;3 für Bloggerinnen und BloggerInnen mit Fem-Anspruch. Warum nicht? Das Ausschreiben zum Bloggermädchen des Jahres der Mädchenmannschaft war bereits ein erster Schritt, aber es kann noch mehr sein. Schreibt bei Annina, oder hier oder auf eurem eigenen Blog (Backlink beifügen bei Bedarf) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/200moremontrealstencils/2820453801/"><img title="Riot Grrrl" src="http://farm4.static.flickr.com/3225/2820453801_ec5191e127.jpg" alt="(CC) by Flickr" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">(CC) Flickr</p></div>
<p><a href="http://wordsonawatch.blogspot.com/2010/03/girls-on-web-who-are-must-reads.html">Annina hat eine hervorragende Idee</a>: Einfach, unkompliziert und alle so: yeah &#8211; Ein &lt;3 für Bloggerinnen <strong>und</strong> BloggerInnen mit Fem-Anspruch. Warum nicht?</p>
<p>Das <a href="http://maedchenmannschaft.net/und-die-gewinnerin-ist/">Ausschreiben zum Bloggermädchen des Jahres</a> der Mädchenmannschaft war bereits ein erster Schritt, aber es kann noch mehr sein. Schreibt bei <a href="http://wordsonawatch.blogspot.com/2010/03/girls-on-web-who-are-must-reads.html">Annina</a>, oder hier oder auf eurem eigenen Blog (Backlink beifügen bei Bedarf) eure LieblingsBloggerInnen auf, erweitert eure Blogroll, stöbert in anderen Blogrolls &#8211; <strong>Macht kommt von machen! </strong></p>
<p>Ich mach mal gleich den Anfang:</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net">Mädchenmannschaft</a></p>
<p><a href="http://antjeschrupp.com/">Antje Schrupp</a></p>
<p><a href="http://www.iheartdigitallife.de/">I Heart Digital Life</a></p>
<p><a href="http://mevme.com/lizblog/">Liz</a></p>
<p><a href="http://happyschnitzel.wordpress.com/">Happy Schnitzel</a></p>
<p><a href="http://flannelapparel.blogspot.com/">Tessa</a></p>
<p>Eine Übersicht über <a href="http://www.blogtrepreneur.com/2009/02/05/100-must-read-blogs%E2%80%A6by-women/">100 must read blogs by women findet ihr hier</a></p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=1983&amp;md5=a258f639cc092f313d3a0b8ad5ef25b4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Frauen und ihre digitale Diskursmacht</title>
		<link>http://medienelite.de/2010/03/01/frauen-und-ihre-digitale-diskursmacht/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 20:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitrusfrüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Diversity]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
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		<description><![CDATA[Disclaimer: erz von der Kontextschmiede hat mich bezüglich dieses Themas um ein kurzes Statement gebeten. Ich kann es leider nicht kurz fassen, deswegen dieser Beitrag. Anne Roth in einem DCTP-Interview, rege Frauenbeteiligung bei der Re:publica 2010 und ein gut aufgestelltes Netzwerk feministischer BloggerInnen: Reicht das, um die Diskursfelder (oder Diskursarenen &#8211; ich habe so mein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Disclaimer: erz von der Kontextschmiede hat mich <a href="http://kontextschmiede.de/wozu-noch-feminismus-in-blogs-eine-frage-der-perspektive/" target="_blank">bezüglich dieses Themas</a> um ein kurzes Statement gebeten. Ich kann es leider nicht kurz fassen, deswegen dieser Beitrag.</em></p>
<p>Anne Roth in einem DCTP-Interview, rege Frauenbeteiligung bei der Re:publica 2010 und ein gut aufgestelltes Netzwerk feministischer BloggerInnen: Reicht das, um die Diskursfelder (oder Diskursarenen &#8211; ich habe so mein Problem mit dieser Diskurstheorie und ihren Begriffen) Feminismus, Gender, Queer, Diversity, Gleichstellung und Gleichberechtigung so anzukurbeln, dass sie auch außerhalb dieser Netzwerke wahrgenommen werden? Nach einem halben Jahr Beobachtung muss ich diese Frage leider mit Nein beantworten.</p>
<p>Während es unsere männlichen Bloggerkollegen immer wieder schaffen mit ihrem Themenmix weitreichende Diskussionen auszulösen, die es nicht selten bis in die Mainstreammedien schaffen und haften bleiben, gelingt es der (queer)feministischen Bloggerszenerie kaum in diese Sphären vorzustoßen. Wie erz richtigerweise feststellt, ist das Netz nichts weiter als ein Abklatsch patriarchaler Strukturen aus dem Real Life.</p>
<p>Nun kann und will ich niemanden dafür verurteilen, sich nicht für oben genannte Anliegen zu interessieren und dementsprechend auch nicht darüber zu bloggen. Andererseits ist das Netz aber nicht nur eine billige Contentmaschine, sondern auch eine billige Contentweiterreichungsmaschine. Und das wird sträflich vernachlässigt. Oftmals lese ich auf den großen deutschsprachigen Blogs Texte (von Männern geschrieben), die sich genau um die o.g. Themen drehen. Weiterführende Links? Leider Fehlanzeige. Fehlanzeige ebenso die Diskussionen darunter, die an einigen Stellen beispielgebend dafür sind, warum Gender &amp; Diversity noch immer hochaktuelle Problemfelder sind und nicht einfach mit: &#8220;Frauen und Männer sind doch gleichberechtigt&#8221; heruntergeredet werden können.</p>
<p>Wäre es nicht wichtig und richtig, an eben diesen Punkten und Texten anzusetzen, Links auf entsprechende Blogs und Inhalte zu geben, ExpertInnen zu interviewen, Streitgespräche zu führen und auch queerfeministische Ansätze in Kapitalismuskritiken (als Beispiel) unterzubringen, um das Blickfeld zu erweitern? Es gibt unzählige Möglichkeiten, das Spektrum an Ideen und Ausrichtungen zu erweitern und damit gleichzeitig bestehende Netzwerke zu verknüpfen. Davon Gebrauch machen nur die allerwenigsten. Mir scheint, als würden diese Themen und die Menschen, die täglich darüber bloggen, nicht ernst genug genommen. Obwohl ich mir absolut nicht vorstellen kann, dass die sogenannten A-Blogger nicht längst um deren Existenz wüssten.</p>
<p>Falls doch, dann fühlt wohl dieses Zitat auf den Zahn der Zeit:</p>
<blockquote><p>Das erste Pri­vi­leg der Wei­ßen, von Män­nern, Mit­glie­dern bes­ser­ge­stell­ter Gesell­schafts­schich­ten, der Hete­ro­se­xu­el­len, der Nicht­be­hin­der­ten ist, völ­lig in Igno­ranz der Tat­sa­che zu leben, dass sie pri­vi­le­giert sind. (<a href="http://kontextschmiede.de/wozu-noch-feminismus-in-blogs-eine-frage-der-perspektive/">via Kontextschmiede</a>)</p></blockquote>
<p>Ungeachtet der Ungerechtigkeit dieser pointierten Bestandsaufnahme: Warum nicht aus der Not eine Tugend machen und die Privilegien ausnutzen? Die Hand reichen, eine Räuberleiter bauen und die vielen BloggerInnen mit hinauf hieven auf die Mauer des Schweigens, da wo viele Blogs bereits ihren Platz gefunden haben, um regelmäßig einen lauten Shout nach draußen zu blasen?</p>
<p>Ja, Frauen haben digitale Diskursmacht, doch sie reicht nicht aus, um im digitalen Raum eine permanente und kräftige Stimme zu haben. Es wäre ein Zeichen der vielen Netzaktivisten, Blogger und Digital_Magaziner, sich mehr für Frauen in den eigenen Reihen zu öffen und beim gleichen Themensetting auf andere Denkrichtungen hinzuweisen oder aber gar Inhalte (queer)feministischer BloggerInnen hinzuweisen, sie aufzugreifen, weiter zu diskutieren, eigenen Input reinzugeben und &#8230; ach was erzähl ich euch da: eigentlich genau denselben Kram machen, den ihr auch bei Datenschutz, DEM Internet, digitale Bürgerrechte und der letzten Schmähkritik auf Westerwave so blendend beherrscht.</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=1980&amp;md5=03eaf132f11d1df7c2d724abe553f997" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Check (1)</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 17:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entsaftet]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Lesetipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Yuccatree stellt die 125 &#8220;traumhaftesten&#8221; Blogs zusammen. Darunter viel Lesenswertes und Ausgewogenes. Kein reines Nerdgeklüngel der männlichen Spezies. No Sexismus. Thomas Hutter stellt die neuesten Daten zur Facebook-Nutzung vor. 400 Millionen aktive Nutzer hat das Social Network mittlerweile, 200 Millionen melden sich täglich an. Und noch weitere bemerkenswerte Zahlen. Lisa Ranks Buch ist so gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Yuccatree stellt die <a href="http://yuccatree.de/2010/02/125-traumhafte-deutsche-blogs-its-only-blognroll/">125 &#8220;traumhaftesten&#8221; Blogs</a> zusammen. Darunter viel Lesenswertes und Ausgewogenes. Kein reines Nerdgeklüngel der männlichen Spezies. No Sexismus.</p>
<p>Thomas Hutter stellt die neuesten <a href="http://www.thomashutter.com/index.php/2010/02/facebook-neue-statistikzahlen-zur-nutzung/">Daten zur Facebook-Nutzung</a> vor. 400 Millionen aktive Nutzer hat das Social Network mittlerweile, 200 Millionen melden sich täglich an. Und noch weitere bemerkenswerte Zahlen.</p>
<p>Lisa Ranks Buch ist so <a href="http://mevme.com/lizblog/es-ist-da/">gut wie fertig</a>. Sie ist 25 und bei Suhrkamp. Ich bin schwer beeindruckt und träume weiterhin von einer unerfüllten Autorinnenkarriere.</p>
<p>Bei der Mädchenmannschaft hat Magda <a href="http://maedchenmannschaft.net/alice-schwarzer-vs-bushido/">Alice Schwarzers Bushido-Bash auseinandergenommen</a>. Es zeigt sich einmal mehr, die Frau macht sich mittlerweile gut an der Seite von Henryk M. Broder. Dennoch bin ich fassungslos, dass sich lediglich Schwarzer so dezidiert mit der sexistischen und homophoben Scheiße auseinandersetzt, die der Heini so vom Band lässt. Mediendeutschland hofiert ihn weiterhin.</p>
<p>Frida Thurm hat eine Woche <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,670591,00.html">lang einen Mann gespielt</a>. Auf den Bildern hätte ich sie ohne Zweifel sofort als queer, Tomboy oder Lesbe abgestempelt, jedenfalls nicht als heterosexuellen Mann mit Rollenstereotypen aus dem Bilderbuch. Interessant, welche Blicke und Brillen jeder(mann) (höhö) besitzt.</p>
<p>Die TAZ Bremen hat ein Interview mit einem ranghohen Mitglied der Konrad Adenauer Stiftung geführt und nachgehakt, warum diese einen umstrittenen Extremismusforscher einlädt. Seht selbst, <a href="http://www.taz.de/1/nord/bremen/artikel/1/xxxx-xx-xxxxx-xxxxxx/">was aus dem Interview geworden</a> ist.</p>
<p>Diestandard.at hat Zitate von Frauen, Feministinnen, Autorinnen und Philosophinnen zusammengetackert. Darunter einige <a href="http://diestandard.at/1263706915106/Was-ist-denn-ein-richtiger-Mann">stunning Bemerkungen über den Mann</a> an sich und die Rolle der Frau.</p>
<p>Extra 3, das Satire-Magazin des NDR, das jede/r von uns durch seine quirligen Berichte und die Neuesten Nationalen Nachrichten über die NPD kennen sollte, deckt auf, <a href="http://extra3.blog.ndr.de/2010/02/07/extra-3-poster-deutschlands-schonste-schulnamen/">welche deutschen Schulen noch einen Nazi-Namen</a> tragen. Jede/r kann sich an der Suche beteiligen und so mithelfen, ein Poster zu kreieren, mit das gesamte Staatsgebiet zugetackert werden sollte. Petri Heil!</p>
<p>On3-Südwild, das Jugendmagazin des Bayerischen Rundfunks <a href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/suedwild/tagesthema-axolotl-roadkill-helene-hegemann-ID1265653884641.xml">rantet unsachlich und polemisch gegen Axolotl Roadkill</a>, dem Abschreibevorzeigeobjekt von Helene Hegemann. Noch besser: Pain in the ass für Maxim Biller gibt es obendrauf! Yeah!</p>
<p>Gerade beim Thema: <a href="http://twitter.com/deef">Deef</a>, der den Axoscheiß angebrannt hat, unterhält sich mit <a href="http://twitter.com/mathiasrichel">Mathias Richel</a> genau über das und noch mehr <a href="http://blog.mathias-richel.de/2010/02/09/ein-gesprach-mit-deef-pirmasens-uber-helene-hegemann-und-einer-entschuldigung/">in einem Podcast</a>.</p>
<p>Zum Abschluss: Heute Abend läuft beim Zündfunk von BR2 eine Sendung, die sich u.a.<a href="http://www.br-online.de/bayern2/zuendfunk/zuendfunk-szenemagazin-programm-ID1202125586919.xml"> mit Sexismus im Netz beschäftigt und warum gerade weibliche Bloggerinnen Opfer von Belästigungen sind</a>. Eine Pflichtsendung für jede bloggende Frau und alle Re:publica-BesucherInnen, denn dort wird, sofern alles klappt, es ebenfalls ein Panel zum Thema geben. Ich hoffe, die Sendung wird live ins Netz gestreamt und/oder später als Podcast downloadbar.</p>
<p><em>Disclosure: Diese Links haben mich in den vergangenen Tagen erheitert und beschäftigt. Ich twitter diese zwar auch ab und an bzw. stelle sie bei Facebook rein, aber meine Leserschaft überschneidet sich nicht immer gänzlich mit diesen Zielgruppen. Wenn ihr wollt, werde ich das in unregelmäßigen Abständen wiederholen.</em></p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=1870&amp;md5=e0b70c0383b91d1d60d2c7efc2a6c265" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Sätze über die Medienbranche, die mir vor einem Jahr nie über die Lippen gekommen wären</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/06/11/satze-uber-die-medienbranche-die-mir-vor-einem-jahr-nie-uber-die-lippen-gekommen-waren/</link>
		<comments>http://medienelite.de/2009/06/11/satze-uber-die-medienbranche-die-mir-vor-einem-jahr-nie-uber-die-lippen-gekommen-waren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 17:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entsaftet]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medienelite.de/?p=1137</guid>
		<description><![CDATA[Ich bewundere freie Journalisten Ich möchte freier Journalist sein Ich kann würde gern mit Bloggen Geld verdienen Enge Verzahnung zwischen Print und Online? Who cares? Konventionelle Medien besitzen ÜBERHAUPT (das Wort ist wichtig) keine Meinungsfreiheit Konventionelle Medien besitzen ÜBERHAUPT (das Wort ist wichtig) keinen Mut Konventionelle Medien besitzen ÜBERHAUPT (das Wort ist wichtig) keine Transparenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bewundere freie Journalisten</p>
<p>Ich möchte freier Journalist sein</p>
<p>Ich kann würde gern mit Bloggen Geld verdienen</p>
<p>Enge Verzahnung zwischen Print und Online? Who cares?</p>
<p>Konventionelle Medien besitzen ÜBERHAUPT (das Wort ist wichtig) keine Meinungsfreiheit</p>
<p>Konventionelle Medien besitzen ÜBERHAUPT (das Wort ist wichtig) keinen Mut</p>
<p>Konventionelle Medien besitzen ÜBERHAUPT (das Wort ist wichtig) keine Transparenz</p>
<p>Konventionelle Medien besitzen ÜBERHAUPT (das Wort ist wichtig) kein Gespür für den Leser/Zuschauer/Zuhörer</p>
<p>Verlage sind die Sargnägel des Journalismus</p>
<p>Blogs sind wichtig</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Ich muss noch viel lernen (gehört nicht zum Post-Thema, ist nur eine Erkenntnis am Rande.)</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=1137&amp;md5=ff68f308550f1a8b6421ab361450c266" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Blogs sind Journalismus.</title>
		<link>http://medienelite.de/2008/12/04/blogs-sind-journalismus/</link>
		<comments>http://medienelite.de/2008/12/04/blogs-sind-journalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 00:28:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entsaftet]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sönke Iwersen]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Knüwer]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider nicht so, wie es sein sollte. Mehr Respekt bitte, ihr Dödel!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1981">Hier</a> ist riesengroße Scheiße passiert. <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/thomas-knuewers-ende-der-debatte/">Nein, die Scheiße dreht sich nicht um Herrn Knüwer</a>. Nicht um alteingesessene Printredakteure, die mit Online nix am Hut haben wollen. Nein, auch nicht um Journalismus im Allgemeinen. Oder um die Medienkrise, die gar keine ist. Sondern, dass sich ein ums andere Mal zeigt, dass falsche Debatten geführt werden. Immer wieder. Und immer wieder an der falschen Stelle. Mit den falschen Leuten und den falschen Argumenten.</p>
<h3>Es geht nicht um Blogs. Sondern um Medienkompetenz.</h3>
<p>Vor ein paar Tagen habe ich aus einer etwas anderen Perspektive beleuchtet, <a href="http://medienelite.de/2008/11/21/wir-haben-ein-verstandigungsproblem/">warum wir in Deutschland nicht vorankommen</a>. Immernoch lese ich mich tagtäglich durch den Nachrichtenwust, der auf 1000 verschiedenen Plattformen wiedergekäut wird, ohne mir wirklich einen Mehrwehrt zu bringen. Einen interessanten Dreh. Eine wirkliche Verarbeitung des Geschehenen (gibt es das Wort?). Ein Denkanstoß. Ein Debattenanstoß.</p>
<p>Ich dachte bis vor einiger Zeit, Blogs könnten mir das liefern. Ohne dabei auf die großen Medienhäuser sauer zu sein. Warum nicht? Sinnvolle Ergänzung. Medienkompetenz nutzen. Stattdessen lese ich von wahrscheinlich medieninkompetenten Bloggern, dass da Redakteur XY mit Agenturen wie dpa, AFP, Reuters arbeitet, um an seine Informationen zu kommen. Oder dass die SZ schon wieder über Blogger meckert. Oder Kommentare nach 19 Uhr nicht mehr auf seinem Onlineableger haben will.</p>
<p>oO</p>
<p>Das Einzige, was ich von Bloggern in Bezug auf meine eigene journalistische Arbeit lernen konnte, wie man sich als Medienunternehmen so verhalten kann, dass man den Lesern, Usern, Bloggern, wirklich was entgegenbringt. Wie man den Dialog verbessern kann. Warum einer wichtig ist. Obwohl so ein richtiges Lernen war das auch nicht. Es war mehr ein spöttisches Anprangern. Ein Fingerzeig auf den ausgemachten Systemfeind. Pseudolinkes Behavior verpackt in bigottem Großkotz.</p>
<h3>ENTF. Mit großem STRG</h3>
<p>Denn nicht erst seit heute weiß ich: Blogger sind Journalisten. Definitiv. Sie sind ungenau. Ihnen ist es egal. Dialog ist subjektiv erwünscht &#8211; nicht obligatorisch. Sie stellen Leute ungefragt an den Pranger. Diese Leute können Kollegen, Blogger, Freunde, Feinde sein. Im Internet ist alles meta-relativ. Und selbst? Blogger haben kleine Eier. Oder keine. Aber das will ich nicht unterstellen. Wenn man sie wirklich herausfordert, kitzelt, ärgert &#8211; ENTF. Mit großem STRG. Das passiert ganz reflexartig. Ohne viel Überlegen. Bsp. Knüwer: Kollege Iwersen scheißt ihm so richtig in sein Glashaus. Es stinkt gewaltig. Ekelhaft. Kaum zum Aushalten. Was macht Knüwer? Er räumt die Scheiße weg, anstatt das Glashaus zu verlassen. Iwersen hat Knüwer Grenzen aufgezeigt. Nein, ähm falsch. Er hat hoffentlich seinen ignoranten Horizont erweitert.</p>
<p>Ok. Soweit so gut.</p>
<p>Doch wo befinden wir uns eigentlich? Wir reden über Twitter als neue Nachrichtenquelle und müssen das bis ins Kleinste durchklamüsern, ob das sein darf. Und da liegt genau der Punkt. Nicht reden &#8211; machen. Egal welches Medium ich nutze, um mir Informationen zu beschaffen. ICH NUTZE ES. <a href="http://www.spreeblick.com/2008/12/04/journalist-vs-huch-journalist-und-die-maslose-uberschatzung-von-spielzeug/">Es ist egal, warum ich es tue</a>. Es ist da. Offensichtlich scheint es mir zu gefallen. Das muss ich doch nicht anpreisen. Das versteht sich von selbst. Das ist auch kein Sieg über den Systemfeind, sondern stinknormale Realität im Jahr 2008.</p>
<p>Man muss Journalisten jedoch diese Medien nicht aufzuzwängen versuchen und sie dann als ewiggestrig hinstellen, nur weil sie das nicht nutzen. Habe ich vorhin nicht etwas von Ergänzung erzählt? Von Medienkompetenz? Bin ich nicht mein eigener Herr der Informationsaufnahme, -verarbeitung und/oder -weiterverwertung? Reden wir nicht über eine freie, demokratische Masse?</p>
<h3>Kritikfähigkeit natürlich inbegriffen<img src="file:///Volumes/MASCHINE/vom%20lappi/Eigene%20Bilder/20071011/Bild031.jpg" alt="" /></h3>
<p>Journalisten sind Blogger sind Leser sind Journalisten. Das mag jetzt nichts Neues sein. Umgesetzt und Realität ist das allerdings nicht. Und hier können sich alle an die eigene Nase fassen. Geht man als Medium/Journalist nach draußen, bedient sich dieser Mittel, die viele so vehement einfordern&#8230; Verloren. Immer. Man wird nicht respektiert. Nicht auf gleicher Augenhöhe. Arbeite für ein größeres Unternehmen als der ICH-AG-Blogger und schon hast du versagt. So wie du als Leser in den Augen einiger Unternehmen nur versagen kannst.</p>
<p>Was uns fehlt, ist der gegenseitige Respekt. Gleichzeitig verbunden mit der Akzeptanz und Kenntnis aller zur Verfügung stehenden Formate der Informationsgenerierung und -verbreitung, mit Akzeptanz aller zur Verfügung stehenden Formate des ehrlichen, offenen und transparenten Dialogs auf gleicher Augenhöhe. Was noch fehlt und am wichtigsten erscheint: Toleranz, jedem freizustellen, was er wie und wieviel davon einsetzt. Denn letztendlich habe ICH die Möglichkeit mir alles so zu kochen, dass alles zusammen genommen 100% ergibt.</p>
<p>Und dann können wir endlich Debatten führen.</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=828&amp;md5=2d1f062a420d1d8920cf92c4c321e82e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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