feministische re_traumatisierungen

heute fiel mir ein, dass sich die person, die ich vor ein paar tagen noch anerkennend im blog erwähnte und jetzt als „gesicht einer neuen feministischen bewegung“ bezeichnet wird, sich vor etwa einem jahr an … Weiterlesen

solidarität auf 2.000 km luftlinie.

Di Hia und ich haben uns 2012 über eine geschlossene facebook-gruppe kennengelernt, deren mitglieder sich aus weißer und of Color perspektive mit verschiedenen aspekten von rassismus beschäftigten.

wir tauschen uns seit kurzem über unsere lebensrealitäten und politiken aus und entdecken dabei immer wieder neu und immer wieder anders gemeinsamkeiten, parallelen, ähnliche/differente bezugspunkte, wechselnde perspektiven, die eng mit unserem alltag in algier und berlin, aber auch mit unserem erleben von queer_feministischem aktivismus verbunden sind. idee von Di Hia war es, unsere gespräche in textform zu packen und zu veröffentlichen. ich dachte mir so: warum eigentlich nicht?

wir führen unsere gespräche hauptsächlich über skype und facebook, weil uns laut luftlinie.org knapp 2.000 kilometer trennen. was uns verbindet, ist der wunsch nach solidarität in (queer_)feministischen zusammenhängen, kritik an rassismus_kolonialismus, heteronormativität, zwangszweigeschlechtlichkeit, liebe_partner_freund_innenschaft_beziehungen aus weißer_lesbischer und muslimischer_of Color_diaspora_queerer perspektive. Di Hia und ich sind 1985 geboren, to whom it may concern.

im heutigen text dreht sich einiges um die frage nach verbündetsein und solidarität in bezug auf rassismus. viel spaß beim lesen!

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#aufschrei – oder: Solidarität ist ein Prinzip, das von oben nach unten funktioniert.

noch immer bekomme ich nicht ganz auf die reihe, welche wellen die #aufschrei aktion schlägt. ich glaube, das letzte mal, als mainstream-medien so groß und breit über sexismus berichtet haben, waren die slutwalks 2011 im … Weiterlesen

Struwwelpeter und die Subalterne

Ein Buch, das ich in meiner frühen Kindheit, bis ich eingeschult wurde, sehr gerne gelesen habe, war Struwwelpeter. Ich weiß nicht, warum, weil ich es im Nachhinein betrachtet sehr gewaltvoll finde: Mit einem stark moralisch … Weiterlesen

schreiben lernen. erster teil.

ich kenne viele menschen, die von sich behaupten, ihnen fiele das schreiben schwer. es werden meistens dinge aufgezählt, die fehlen würden zu einem flüssigen und selbstbehauptenden schreiben: worte, themen, stil, etc. doch schreiben ist ein … Weiterlesen