Posted on Mrz 21, 2008

Eine Oper

Das wohl Schönste für meine Ohren ever ist diese Arie aus Tosca von Puccini. Interpretiert von olle Luciano (r.i.p.) in einer Aufführung ebendieser. I’m scared.

Posted on Jan 25, 2008

Slut in Berlin, 24. Januar 2008 – Lido (Kreuzberg)

slut.jpgHatte ich schon erwähnt, dass das die beste deutsche Band der Welt ist? Hatte ich schon erwähnt, dass “Lookbook” für mich zu den innovativsten Alben der letzten zehn Jahre zählt? Nein? Dann sag ich es jetzt.

Ich war ja noch nie im Lido. Obwohl der Schuppen erst seit etwa einem Jahr in Berlins aller Munde ist und sich mittlerweile die konzertige Elite dort vereint, war ich noch nie dort. Mittlerweile wird am Schlesischen Tor alles gebooked und auf die Bühne geworfen, was man irgendwie als Pop im Sinne von populär bezeichnen kann. Begeisterung, Begeisterung bei Betreten dieser räudigen Hütte. Und ich erlebte noch nie so ein chilliges Publikum. Wir standen ganz vorn. Und mit ganz vorn meine ich, dass ich hätte den Sound selbst steuern können, so nah stand ich an dem Mischmasch, wo der Gitarrist immer mit seinen Füßen drauftritt und rumfingert.

Auch wenn Slut etwas mehr alte Sachen hätte bringen können – tolles Konzert. Ich hab wieder fast geweint. So wie ich es eigentlich immer mache auf Konzerten. Einfach weil es einer Kartharsis gleichkommt, Menschen Instrumente spielen zu sehen, zu hören, zu fühlen. Musik, die weiß der Geier wieviele Menschen bewegt und ihnen aus der Seele spricht. Musiker sind für mich Zauberer. Wenn es die wahre Liebe nicht gibt. In der Musik gibt es sie. Die Note, das Wort und mich.

Wer Slut noch nicht kennt, sollte dringend eine Bekanntschaft forcieren. Das kann auch direkt und live sein, gestern stappsten sie nach dem Konzert auch noch unter den Fans. Das kann aber auch musikalisch sein. Einen Vorgeschmack bietet ja immer gern Myspace.

Fotocredits: Eingangsfoto - Joe Dilworth | Postfoto / Thumb / Featured: Gerald v. Foris