Sind wir zu cool für diese Welt?
JA. Eindeutig. Trotz Praktikum und 40h-Woche: Raus aus dem Kaff, das sich Mittweida nennt und rein ins Leben. Großstadt. Spaß. Glückseligkeit. Und ganz viel Frischluft. Unser WE in Bildern:

Am Freitag im Knaack mit Denise, Stefan, Anni, Katha und ein paar Berlinern. Hier singt die selbsternannte Gruppe Medienelite (kein Scherz) Nelly Furtado mit Maneater zur Karaokeshow mit 1,5h Wartezeit (auch kein Scherz). Eigentlich ein Rockschuppen.
Gefeiert bis 4, davor bei uns schon in der Hood. Goldi/Rum war noch übrig von der Einzugsparty. In der S-Bahn Penner, die die Obdachlosenzeitungen verkaufen wollen oder Instrumente spielende Migrantenmütter, die ihre Kinder fürs Geldeinsammeln vorschicken, nachgemacht. Danach einen AMAK vom letzten Herbst getroffen. Er wohnt wirklich am Hackeschen Markt. Die Sau.

Am nächsten Tag ganz dekadent im Lustgarten auf der Museumsinsel gebruncht. Danach mit dem Stadtbus bis zum Zoo gebrettert, über den Palast der Republik philosophiert, vom Bus beinahe überfahren worden, das KaDeWe besucht (nur geguckt, nichts gekauft. O-ton Katha: “is ja wie Karstadt”). Am Abend war ich ja wie gesagt hier. Danach noch bei Katha in der neuen WG mit Chai gechillt.
(Das hätte ihr Preis sein können, Frau Peikert)
Sonntag dann ebenfalls raus. Atmen. Dreckige Stadtluft. Smog. Geil. Oststrand an der East Side Gallery war leider zu. Dann halt in die nächste Strandbar. Ins YAAM. Abends kann man da nich weggehen. Kiffe und Reggae. Aber tagsüber supi.
Ja, das sieht doch schon mal gut aus. Unausgeschlafenes Gesicht, zottelige Haare, eine alte Mütze und die Zigarette. Protzfaktor: Das ist unser Balkon!!!