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	<title>Medienelite &#187; Metropolis</title>
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		<title>So schmeckt der Sommer.</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 22:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie so oft in diesen Tagen laufe ich abends durch Friedrichshain. Mein Friedrichshain. Momentan aber in Lichtenberg exiliert. Sie hebt noch schnell Geld ab, da vorn, wo sich Boxhagener und Wühlisch küssen. Ich halte ihr Fahrrad und beobachte Menschen, Kinder, Schüler, jede Menge Schüler. Teens. Junge Teens, wieder diese Gruppen, aus den Hostels strömend, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/_timl/4668720943/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4003/4668720943_93447c9b64.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Zeitfixierer (CC-BY-SA)</p></div>
<p>Wie so oft in diesen Tagen laufe ich abends durch Friedrichshain. Mein Friedrichshain. Momentan aber in Lichtenberg exiliert. Sie hebt noch schnell Geld ab, da vorn, wo sich Boxhagener und Wühlisch küssen. Ich halte ihr Fahrrad und beobachte Menschen, Kinder, Schüler, jede Menge Schüler. Teens. Junge Teens, wieder diese Gruppen, aus den Hostels strömend, mit Becks Green Lemon oder selbstgemischten &#8220;Mischen&#8221; in der Hand. Zurecht gemacht. Die Jungs in weit offen geknöpften Hemden, die Mädchen mit diesen Handtäschchen der Winzigkeit, eine lange Schlaufe &#8211; nur Platz für Lippenstift, Puder und etwas Kleingeld. Die Damen wollen schließlich ausgeführt werden. Sie zickt. Er bestimmt. Das immer gleiche Bild. Der Tross stiefelt die Wühlisch hinunter, ohne bekanntes Ziel, dafür mit reichlich warmem Alkohol. Die Schweißperlen auf der Stirn. Sie wollen saufen, sie wollen Spaß haben, die letzte Nacht. Berlin.</p>
<p>&#8220;Ey! Vergesst eure Beziehungen, lasst&#8217; uns was mit der Klasse machen. &#8211; Was in Berlin passiert, bleibt in Berlin&#8221;, brüllt einer.</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=2231&amp;md5=def88df22bfd7026e8855425102c228e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kleine Neukölln-Affinität</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/07/04/kleine-neukolln-affinitat/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 07:54:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Kollegenschaft spaltet sich in zwei Gruppen. Die einen wohnen standesgemäß in Prenzlberg und Mitte &#8211; sie sind etwas bürgerlicher gestrickt (Keine Wertung). Die anderen wohnen in Neukölln. Ein geringer kleiner Teil wohnt außerhalb dieser Bezirke. So wie ich in Friedrichshain bzw. Lichtenberg. Moment. Ich bin die einzige, die in Lichtenberg wohnt. oO Die Neuköllner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.flickr.com/photos/uherrmann/2907175508/"><img class="aligncenter" title="Kottbusser Damm Ecke Böckstraße/Schönleinstraße " src="http://farm4.static.flickr.com/3020/2907175508_c2e8eb6c2a.jpg" alt="Kottbusser Damm Ecke Böckstraße/Schönleinstraße " width="500" height="375" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Meine Kollegenschaft spaltet sich in zwei Gruppen.</p>
<p>Die einen wohnen standesgemäß in Prenzlberg und Mitte &#8211; sie sind etwas bürgerlicher gestrickt (Keine Wertung).</p>
<p>Die anderen wohnen in Neukölln.</p>
<p>Ein geringer kleiner Teil wohnt außerhalb dieser Bezirke. So wie ich in Friedrichshain bzw. Lichtenberg. Moment. Ich bin die einzige, die in Lichtenberg wohnt. oO</p>
<p>Die Neuköllner Kollegen halten sich mindestens etwas weiter vom Mainstream entfernt auf.</p>
<p>Gestern war ich zu selbstgemachter Köfte eingeladen. U Schönleinstraße. Ich komme aus der U-Bahn und die Luft in Neukölln ist gleich viel schwüler als in Tiergarten, wo ich arbeite. Der Kottbusser Damm ist laut, heiß, geschäftig, voller Menschen. Ich laufe in die Seitenstraße, es wird grüner, ruhiger, kühler. Ich gehe die Treppe hoch und bewundere sein Paradies von Wohnung. Stilvoll. Stilvoll im Erker sitzen, der Sonne beim Untergehen zusehen, Vodka und Wein trinken, vielleicht einen rauchen und eine Ahnung davon bekommen, wie schön Berlin sein kann, wenn man sich darauf einlässt.</p>
<p>Vielleicht zieh ich auch irgendwann nach Neukölln.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/uherrmann/">Uli. H</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">CC</a>)</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=1221&amp;md5=a62220617cac36e2b1d6e36643c48b62" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>In einer Stadt wie dieser.</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/03/23/in-einer-stadt-wie-dieser/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 22:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Blinken an der Antenne. Sekündlich. Ein Bild. Minütlich. Eine Umrundung. Stündlich. Ein rotes Leuchten. Täglich. Ein Glitzern an der Fassade. So oft. Ein Lichtblick &#8211; nah und aus der Ferne. Nicht oft genug. In einer Stadt wie dieser das Abbild ihrer Menschen. Das Gute darin erkennen. Das Unbewusste sichtbar machen. Die Geschwindigkeit der Wiederholung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blinken an der Antenne. Sekündlich.</p>
<p>Ein Bild. Minütlich.</p>
<p>Eine Umrundung. Stündlich.</p>
<p>Ein rotes Leuchten. Täglich.</p>
<p>Ein Glitzern an der Fassade. So oft.</p>
<p>Ein Lichtblick &#8211; nah und aus der Ferne. Nicht oft genug.</p>
<p>In einer Stadt wie dieser das Abbild ihrer Menschen. Das Gute darin erkennen.</p>
<p>Das Unbewusste sichtbar machen. Die Geschwindigkeit der Wiederholung auf ein zu erfassendes Maß reduzieren. Die Einmaligkeit festhalten. Die Vergänglichkeit manifestieren. Die Zerstreuung verdichten. Die Komplexität auflösen. Die Paradoxe begreifen.</p>
<p>In einer Stadt wie dieser ergeht sich alles in einer Welle aus Augenblicken.</p>
<p>Berlin &#8211; Alexanderplatz.</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=965&amp;md5=783bf92ae773a70927c7b5c13cc880b1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Die Welt ist ein Dorf und Berlin das Ortsausgangsschild.</title>
		<link>http://medienelite.de/2008/09/10/die-welt-ist-ein-dorf-und-berlin-das-ortsausgangsschild/</link>
		<comments>http://medienelite.de/2008/09/10/die-welt-ist-ein-dorf-und-berlin-das-ortsausgangsschild/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 19:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Jana]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil ich zu faul bin, schreiben andere auch mal was. Heute: Jana über einen Samstag im September.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/thumbs/oberbaumbrucke.jpg" alt="oberbaumbrucke.jpg" width="484" height="341" align="texttop" /></p>
<p>Wenn man an Berlin denkt, fallen einem spontan tausende Dinge ein. Groß, laut, Multi-kulti, trashig, Remmi Demmi, weltoffen, Partymetropole, queerer Puls mitten in Europa. Berlin ist nicht nur bekannt für seine Currywurst, dem Brandenburger Tor und seiner Geschichte – nein – allein das Nachtleben dieser Stadt zieht jährlich Millionen von Menschen an die Spree.<br />
Allein in Friedrichshain reiht sich eine Bar an die nächste. Die Auswahl ist schier grenzenlos, und da es hier auch keine Sperrstunde gibt, ist das heitere Beisammensitzen bis in die frühen Morgenstunden schon vorprogrammiert.</p>
<p>Diese Ansichten teilte ich auch, bis zu dem Tag, der mich doch ein wenig an dieser hochgepriesen Stadt zweifeln ließ.</p>
<p>Es ist Freitagabend in Neukölln. Meine Mädels und ich sitzen in einer wunderschönen möblierten Wohnung in gemütlicher Runde mit Cola und Goldkrone. Aufgrund der Überredungskünste meiner Freunde habe ich dann beschlossen mit in den mit Abstand ranzigsten Schuppen der Stadt zu gehen: Das Haus B. Die Bestätigung für diese Meinung meinerseits folgte im Laufe der nächsten Stunden. Gut gelaunt und in Partystimmung machten wir und zu zehnt auf dem Weg in den größten schwul-lesbischen Club der Hauptstadt. Dass „groß“ nicht automatisch gleichzusetzen ist mit „gut“, folgte bereits am Eingang. Es ist ja nichts neues, dass die Türsteher dieser queeren Herberge dezent unhöflich, arrogant oder sogar homophobe Verhaltensweisen an den Tag legen, aber dieses Szenario, welches sich dort abspielte, war kaum zu übertreffen.</p>
<p>Ich geh also gut gelaunt Richtung Türsteher und Frage höflich, ob er denn in meinen Rucksack sehen will. Er erwiderte mit leicht genervter Stimme und mit der weltweit bekannten Berliner Freundlichkeit: „Nee! Aber ick will ma deinen Ausweis sehn!“ Gut, dass ich nicht aussehe wie 22 ist mir durchaus bewusst, aber eine etwas andere Umgangsform ist denke ich nicht zu viel verlangt. Nun gut, Ausweis gezeigt und das Szenario geht weiter. Der Opa an der Kasse, der so aussieht als würde er seit Clubgründung zum Inventar gehören – mir kam sogar der kurze Gedanke, ob er sogar mitgeholfen hatte Berlin wieder aufzubauen – schaut mich mit seinem wunderschönen „Sonntagslächeln“ an – vielleicht hat er auch einen irreparablen Gesichtsmuskelschaden aus dem Krieg und kann deshalb seine Freunde nicht in sein Gesicht zaubern. Da ich nicht zur Stammkundschaft gehöre und auch leider nicht sämtliche Preise im Kopf habe, frage ich ihn nach dem Eintritt: „5 Euro waren das, ne?“ Und schon wieder die geballte Ladung Glückseeligkeit als Antwort: „Ja! Wärste eher jekomm, hättste wenijer bezahlt. Aba sin ja nich bei “Wünsch dir was“ .“ Schade, dacht ich mir, weil sonst hätte ich mir gewünscht, dass ich die Zeit noch mal zurückdrehen und den Überredungskünsten meiner Mädels standhalten könnte. Naja, einer der wenigen Momente, bei dem ich das Gedachte auch nur gedacht und nicht ausgesprochen habe – Zum Glück!</p>
<p>Ok, nachdem das nun alles erledigt war, öffnete ich die Tür und die Bässe nicht definierbarer Musik ließen mein Trommelfell schwingen. „Scheiße, jetzt bist du wirklich hier!“ Aufgrund der maximalen Lautstärke hat meinen Frustausstoß niemand wahrgenommen. Ich dreh mich um, zwei unserer heiteren Truppe waren auch schon drin. Gut, dann kann ich ja schon mal die Toiletten aufsuchen, bis ich dann mal an der Reihe bin, wird der Rest ja den Hindernisparcour am Eingang überstanden haben. Dem war natürlich nicht so! „Wo bleiben denn die anderen?, schrie ich einer meiner Weggefährten ins Ohr. „Die kommen nicht rein!!“, schrie sie zurück. Na super, wird ja n spitzen Abend werden. Ich betätige wieder die glamoröse Tür und sehe die angefressenen Gesichter meiner Leute und die immer noch genervten Blicke der Türsteher. „Die lassen uns nicht rein, keine Ahnung wieso!“ Ich steh da, an mir laufen dutzende Leute vorbei und gehen kaum von Lollek und Bollek beachtet in den Club. Ah ja, wahrscheinlich sehen wir nicht queer genug aus. Ich dreh mich um zu Atzepeng und frage, wieso die Meute nicht rein darf. Ein weiteres Aufkommen von Freundlichkeit ertönt in meinen Ohren: „Pass ma uff, Perle, dit jeht dich janischt an. Enteder du jehst wieder rein oder lässt it bleiben und nervst uns nich!!“ Hm, anscheinend gibt es bei Türsteher-ABM-Workshops keinen mit dem Titel „Höflichkeit“. Ich schau diesen Kleiderschrank an und erwidere: „Also Perle schon mal gar nicht. Du kannst auch vernünftig mit mir reden. Ein bisschen Freundlichkeit ist ja wohl nicht zu viel verlangt“. Die Antwort folgte prompt von seinem Buddy: „Wenn ick freundlich sein will, dann arbeite ick in nem Hotel!“. Na das ist doch mal eine Aussage! Ich frage mich nur, welches Hotel ihn nehmen würde. Vielleicht finde ja sein Stellenvermittler eine gute Adresse. Es wäre ihm zu wünschen.</p>
<p><a title="Alles Lesben, außer Mutti!" href="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/cimg8629.JPG"><img src="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/cimg8629.JPG" alt="Alles Lesben, außer Mutti!" width="446" height="335" align="right" /></a></p>
<p>Nach diesem kleinen Intermezzo mit mir war dann auch gleich eine Kameradin dran. „Und du mit deiner Jogginghose! Dit nächste Mal ziehste dich vernünftig an und kommst nich in sonem Outfit!“ Wahnsinn, im Haus B gibt es jetzt einen Dresscode, damit das gehobene Busche – Klientel nicht von irgendwelchen „schlechtgekleideten“ Mitmenschen belästigt wird. ! Willkommen im 21. Jahrhundert. Ich glaube die beiden Einzeller haben vorher entweder bei diversen Supermärkten einen auf Security gemacht oder wurden in anderen Tanzlokalitäten rausgeschmissen. Vielleicht hat sie er Bewährungshelfer infolge ihres Resozialisierungsplans auch an das Haus B vermittelt. Man weiß es nicht.</p>
<p>Nachdem nun die Nettigkeiten ausgetauscht wurden, haben wir uns entschlossen in eine Bar zu gehen, um wenigstens noch etwas von der Nacht zu haben. Und da wir ja in Friedrichshain (!) sind und es Freitagnacht (!) ist, ist die Auswahl ja unendlich. Die Bar befindet sich in der Boxhagener Straße und wurde von unserer kleinen Gruppe ja schon vor einer Woche aufgesucht und wir saßen dort bis vier Uhr morgens – also Standartzeiten in F-Hain am Wochenende. Aber da das Glück an diesem Abend wohl nicht ganz mit uns war, kam auch hier gleich die nächste Überraschung. „Die schließen gleich!“, sagte mir mit entsetzter Stimme eine Freundin. Mein Blick spricht Bände. Ich vergewissere mich, was die Uhrzeit angeht: Mein Handy sagt, dass es halb zwei ist. Halb zwei nachts, in Berlin, an einem Wochenende und die Bar in F-Hain macht gleich zu! Finde den Fehler! Auch die Aussichten, dass die einen guten Umsatz mit uns machen werden, da wir durstig und gewillt sind diesen bescheidenen Abend noch in etwas schönes umzuwandeln. Aber nein. Anscheinend läuft das Geschäft so gut, dass die es sich locker leisten können am umsatzstärksten Tag einfach zu zumachen. Ob die irgend so ein Wie-Sie-am-besten-Umsatz-machen-damit-Sie-schnell-nach-Hause<br />
-gehen-können-Magazin abonniert haben? Nachdem nun der Stand der Dinge auch bei den letzten angekommen ist, stehen wir vor der nächsten Frage. Wohin jetzt?</p>
<p>Himmelreich! Ja, lecker Hefeweizen in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre ohne homophobe Kleiderschränke. Doch bereits der Weg dorthin ließ nichts Gutes verheißen. Aus welchem mir bis heute unerklärlichen Grund hatten sämtliche Bars, Kneipen oder Restaurants entweder schon geschlossen oder waren gerade dabei die Feierabendglocke zu läuten. Das ist nur ein böser Traum aus welchem du gleich wieder aufwachst. Nix da! Vom Weiten sah ich schon die runtergelassenen Rollläden des Wohnzimmers mit Bar. „Wollt ihr mich eigentlich alle verarschen?!“, schallte es hinter mir. Ich glaube, dass nennt man wohl Telepathie, denn das war auch mein erster Gedanke.</p>
<p>Todesmutig überquerte ich die leere Simon-Dach-Straße, um mich zu vergewissern, dass die jetzt auch noch zu machen. Das Ergebnis war ernüchternd: Die Bar war gut besucht, keine Anzeichen von Aufbruchsstimmung. Ich fragte, ob die jetzt auch zumachen. Als Antwort kam ein unentschlossener gar lustloser Gesichtsausdruck. Um meine Verzweiflung mehr zum Vorschein zu bringen, erklärte ich ihm, dass wir zehn durstige Menschen sind und in diesem menschenleeren Bezirk noch gerne einen trinken wollen. Mein Gegenüber verzieht sein Gesicht, wie ich es selten bei einem Menschen gesehen habe – das Pandent zu den steifen Gesichtsmuskeln des Busche – Opas . „Nee du, wir machen auch gleich zu.!“ Na spitze, macht ja alles nichts. Ich bin ja hier anscheinend in der Pampa gelandet mit einer Dorfkneipe, die um 21 Uhr zumacht, weil ja dann die Laternen ausgehen und die Bordsteine erst wieder sechs Uhr morgens heruntergeklappt werden! Ich weiß bis heute nicht, wieso keiner mehr Lust hatte die Menschheit mit alkoholischen Getränken zu versorgen. Vielleicht war es ja eine Art Demo der Bar – und Kneipenbesitzer, eine Demo von der wir zumindest nichts gewusst haben. Aber es heißt ja so schön: Mittendrin statt nur dabei!</p>
<p>Unser Abend endete dann in einer kleinen Pizzeria in welcher sich wahrscheinlich sämtliche Menschen versammelten, die die gleichen Absichten hatten wie wir – hinsetzen, quatschen, lachen und trinken. Zuviel verlangt für eine der angesagtesten Städte dieses Planeten? Wahrscheinlich! Nach weiteren unzähligen Minuten des Wartens stopften wir uns voller Frust die Pizza in den Rachen, um dann endlich nach Hause zugehen und diesen Abend schnell zu vergessen.</p>
<p>Am Bahnhof Warschauer Straße kamen uns Menschenmassen entgegen. Wir fragten uns, wo die denn alle hinwollen, hier ist doch tote Hose. Nach einem kurzen zynischen Lacher setzten wir uns in die Bahn und verließen den „Party-Bezirk Friedrichshain“.</p>
<p>Foto und Text: <a href="http://www.myspace.com/kolumna">Jana Pflug</a></p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=643&amp;md5=3081a1cbee37e5312b870cdfb433ec09" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Spießer, nicht Heten.</title>
		<link>http://medienelite.de/2008/06/28/spieser-nicht-heten/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 15:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessante These zum CSD in Berlin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja an sich kein CSD-Freund.</p>
<p>nachdem geschlagene drei stunden trucks, musik und homos an mir vorbeigelaufen sind, habe ich wenigstens angefangen mit meiner tastatur zu wippen und mich in feierlaune zu bringen. auch nett. ansonsten hoffe ich, dass irgendwann dieses paradoxon der szene: toleranzforderungen vs. anders sein ist sooo cool ein ende findet. ich nehme mich da selbst nicht aus.</p>
<p>ein bisschen lebensgefühl schwappt auch bei mir mit. ab und an definiere ich mich sogar über meine sexuelle orientierung, stolz mischt sich mit trotz. aber daran sind vielleicht auch ein wenig meine eltern schuld.</p>
<p>eine kollegin brachte mich allerdings auf eine ganz andere these, die sogar meine ersetzen könnte und wahrscheinlich habe ich genau das immer gemeint: &#8220;anders sein ist toll. bunt auch. solange man es den spießern da draußen zeigen kann.&#8221; juchei. sie hat recht. es geht gar nicht darum, den intoleranten unter den heten zu beweisen, dass auch homos besoffen sein können. es geht darum, spießern zu zeigen, dass man spaß hat am und mit dem leben. und das kann man als hete oder als homo zeigen. das finde ich gut. spießer. die wohl schlimmste bevölkerungsgruppe, die wir haben. nicht heten sind intolerant. sondern spießer. jetzt hab ich&#8217;s und damit meinen frieden mit dem csd.</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=612&amp;md5=984f518076cb1ef00e709a066fb164fc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Heidi.</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 12:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich fahre in den Urlaub.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <a href="http://flickr.com/photos/andreasbalzer/213017850/"><img src="http://farm1.static.flickr.com/96/213017850_522cf615fb.jpg?v=0" height="301" width="400" /></a></p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/andreasbalzer/213036608/"><img src="http://farm1.static.flickr.com/97/213036608_9e8bc73b68.jpg?v=0" height="300" width="400" /></a></p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/andreasbalzer/213036604/"><img src="http://farm1.static.flickr.com/89/213036604_93f0d0cc91.jpg?v=0" height="300" width="400" /></a>2002. Das Jahr, in dem ich das letzte Mal mit meinen Eltern zusammen verreiste. Da war ich 16/17, heute bin ich fast 23. Das erschrickt mich zutiefst. Nicht das Alter, sondern dass ich so lange nicht mehr mit meinen Eltern verreist bin. Und Urlaube hatte ich 2,5 seitdem: Bulgarien 2004 (nur gelötet und im Hotelzimmer verbracht, dabei depressiv), Dubai 2005 (anderer Kulturkreis, unvergesslich, warm und Gucci-Brille) und Ostsee 2006 (depressiv, einsam, <a href="http://medienelite.de/2008/03/23/noch-so-ein-unding/">Angst vor dem Meer</a>).</p>
<p>2002 war auch das Jahr, als meine Eltern und ich im <a href="http://www.kleinwalsertal.com" target="_blank">Kleinwalsertal</a> waren. Das ist einerseits ein beliebtes Skigebiet, andererseits ein beliebtes Wandergebiet. Ich bevorzuge zweites, da ich ein Schisser bin und mich außer einem kläglichen Versuch nie wieder auf Skier stellen werde. Wandern. Mit meinen Eltern. Das klingt ungefähr so bohème wie Rudolf Scharping.  Ich liebe es trotzdem. Als ich noch jünger war, hatte ich das zu wenig geschätzte Glück jedes Jahr mit meinen Eltern wegzufahren für 2 Wochen. Abgesehen von Disneyland, Ostsee und Spanien, an die ich mich nur noch sporadisch erinnern kann, fuhren wir stets in die Berge. Österreich, Deutschland, Kroatien, Norwegen, Italien.</p>
<p>Immer wanderten wir im Hochsommer, also schwierigste Bedingungen für Leib und Seele. Bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Beine, Blut, Schweiß und Tränen inklusive. 10h-Wanderungen, am Berg abrutschen und sich an einem kleinen Bäumchen festkrallen, was natürlich nachgibt, Schlamm bis zu den Kniekehlen. Gelacht hat man trotzdem. Bestiegen habe ich schon alles (sic!), was knapp über 3000 war. Leider geben die Alpen nicht so viel Stoff her, müsste man mal nach Frankreich. Oder wir sind dafür nicht ausgerüstet. Klettern okay, das ist auf die Dauer vielleicht doch ein wenig viel des Guten.  Obwohl ich vor so allem Angst habe, aber nicht vor dem Hochkommen. Das Runter ist der viel schwierigere Teil. Oder man verläuft sich trotz Karte&#8230;Stundenlang nicht wissen, wo man gerade ist. Eine psychische Belastung.</p>
<p>Das Kleinwalsertal liegt auf österreichischem Gebiet, gehört aber zu Deutschland. Oder umgedreht oder beides. Jedenfalls im Herzen des Allgäus und nahe der Skisprungschanze Oberstdorf. Es ist ein Überbleibsel der Eiszeit, des Pleitozäen, um zu Klugscheißen, wie man allerdings die Zeit nennt, in der die Alpen geformt wurden, wusste ich zuletzt bei meiner mündlichen Prüfung in Geografie.</p>
<p>Ich werde jeden Morgen ein fantastisches Frühstück zu mir nehmen, jeden Abend ein 3-Gänge-Menü, danach werde ich die ZEIT lesen, <a href="http://www.breitachhus.com/zimmer.html">bewusstlos sein</a> oder bloggen.  Ich nehme mein neues Baby mit und versuche mich irgendwo einzuschleusen. An ein Internetcafé glaube ich mich auch erinnern zu können. Damit ihr teilhaben könnt, an diesen Bildern (siehe links).</p>
<p>Danach gehts noch für drei Tage an den Tegernsee. DonAlphonsos Notebook in den See schmeißen. Oder den reichen Wessis beim Gold essen zuschauen. Selber rumprollen.</p>
<p>Was ich am Wandern mag, mögt ihr sicher wissen? Die grenzenlose Weite, dass man bezwungen hat, wenn man auf dem Gipfel steht und das grenzenlose Nichts, dass man nie bezwingen wird, wenn man auf dem Gipfel steht.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Wer eine klassische und persönlich handsignierte Postkarte möchte, der melde sich bitte mit seiner Anschrift unter meiner Handynummer.</p>
<p>Bis dahin sag ich tschüß und bis zum 19. Juni. :-*</p>
<p>&#8212;</p>
<pre>Fotos by <a href="http://flickr.com/photos/andreasbalzer/">andreasbalzer</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">CC</a>) | Aufmacher by <a href="http://flickr.com/photos/d-workx/">Verleihnix</a> | (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC</a>)</pre>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=598&amp;md5=2d923ca4eb89c9a5063fc5ba995db8a6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>I&#8217;m techno and you&#8217;re not!</title>
		<link>http://medienelite.de/2008/06/01/im-techno-and-youre-not/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 12:36:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Watergate]]></category>

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		<description><![CDATA[Watergate.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/ellen.jpg" title="ellen.jpg"><img src="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/ellen.thumbnail.jpg" alt="ellen.jpg" /></a> <a href="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/sascha.jpg" title="sascha.jpg"><img src="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/sascha.thumbnail.jpg" alt="sascha.jpg" /> </a><a href="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/mecaro.jpg" title="mecaro.jpg"><img src="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/mecaro.thumbnail.jpg" alt="mecaro.jpg" /> </a><a href="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/oberbaum.jpg" title="oberbaum.jpg"><img src="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/oberbaum.thumbnail.jpg" alt="oberbaum.jpg" /> </a><a href="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/oberbaum2.jpg" title="oberbaum2.jpg"><img src="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/oberbaum2.thumbnail.jpg" alt="oberbaum2.jpg" /> </a><a href="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/oberbaum3.jpg" title="oberbaum3.jpg"><img src="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/oberbaum3.thumbnail.jpg" alt="oberbaum3.jpg" /> </a><a href="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/water1.jpg" title="water1.jpg"><img src="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/water1.thumbnail.jpg" alt="water1.jpg" /> </a><a href="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/water2.jpg" title="water2.jpg"><img src="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/water2.thumbnail.jpg" alt="water2.jpg" /></a></p>
<p>Habe ich schon erwähnt, dass das Watergate mein lovely club ist?</p>
<p>Gestern hatte Ellen Allien geladen. Zur record release ihres neuen, überraschend-sphärisch minimalen Longplayers &#8220;Sool&#8221;. Soolig gings dann aber irgendwie gar nicht zu. Technös-pornös. Teilweise so laut und bassig, dass ich dachte, mir springt das Herz raus oder ich werde ohnmächtig. Oder was da auch immer mit dem Körper passiert. Zugedrogtes neben Alkoholisiertem. Same shit different day. Schön sauniert ab 3 Uhr nachts bis 6 Uhr morgens. Leider nur, weil die Füße schmerzten. Nichts gewohnt die heutige Jugend.</p>
<p>Überraschung des Abends war der DJ namens Hector und das Unzip Project. Hooray. Wer die beiden kennt, möge mir bitte Links zukommen lassen.</p>
<p>Ansonsten habe ich noch das im Angebot. Ab Minute drei sieht man den räudigen Rumänen und den perversen Perser bei ihrer record release im September 07. Und vielleicht mich, wenn man ein geübtes Auge hat.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/g0vpWsNqNpE&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/g0vpWsNqNpE&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Was mich noch mehr reizt, als das Berghain/Panoramabar ist das Weekend. Verstehen kann man das nach diesem Klick:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QfqPxcwcTVo&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QfqPxcwcTVo&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=586&amp;md5=89957e5303605d5804b3c5ffa83a536d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mein erster Großbrand.</title>
		<link>http://medienelite.de/2008/05/14/mein-erster-grosbrand/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 May 2008 21:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entsaftet]]></category>
		<category><![CDATA[Metropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Papierlager]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wundere mich noch, was riecht denn hier so komisch?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://medienelite.de/wp-content/themes/themasterplan_tma_v1/tma/images/latest/brand.jpg" alt="brand.jpg" /> <em>Foto: me</em></p>
<p>Ich wundere mich noch, was riecht denn hier so komisch?</p>
<p>Höre Raunen und sehe, das alle um mich herum aufstehen und zum Fenster laufen. Ich schaue aus dem Fenster und sehe Rauch. Viel Rauch. Wenig später sitze ich in einem Taxi, bewaffnet mit Zettel, Block und einer Spiegelreflex und düse Richtung Kreuzberg. Oder werde gedüst, besser gesagt. Der Fahrer schmeißt mich an der Ecke <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,2530974">zum brennenden Papierlager</a> raus. Geld gegen Quittung. Dann renne ich los. Dieser Teil Kreuzbergs kommt mir vor wie das Myfest, nur schlecht riechender. Mein Fuß macht die Rennerei nicht lange mit. Schmerz lass nach.</p>
<p>Ich schieße die ersten Fotos, versuche Gespräche der Leute aufzuschnappen. Entweder wird kein Deutsch gesprochen oder Berichte von Schaulustigen, aber keine Augenzeugen. Ich bin ein wenig enttäuscht, dass das Feuer im Vergleich zum Rauch so mickrig ausfällt. Katastrophe sieht anders aus. Ein Papierflöckchen fliegt mir auf die Nase. Ascheregen. Es wird doch besser.</p>
<p>Ich wundere mich weiter über die Menschenmassen, die mittlerweile ein Areal von 300qm für sich und ihre Fotohandys in Beschlag nehmen. Wahrscheinlich wundern sich auch die Autonomen und Punks am Köpi. Einer kam mir schon völlig verwirrt dreinblickend entgegen. Vielleicht riechen die nicht mal mehr, was ich rieche. Ab und an muss ich mir meinen Schal vor das Gesicht halten. Ich mache weiter Bilder, laufe über die Brücke und treffe auf ein paar Fotografen, die ich vor 2 Jahren schon nicht mochte. Auf der anderen Seite der Spree lässt es sich auch noch gut fotografieren. Alle reden, die meisten von ihnen sind Jugendliche, die schlechte Witze über die Feuerwehr im Zusammenhang mit Schläuchen machen.</p>
<p>Sehr bezeichnend waren die drei Mitte-Kreuzberg-Bohemians, die etwas abseits vom Mob (natürlich), schon über die Popkulturelle eines solchen Brands und die gesellschaftlichen Folgen der Rauchentwicklung philosophierten. (NATÜRLICH!)</p>
<p>Ich hatte noch nicht genug gesehen und bewegte mich nochmal auf die Papierfabrik zu, kein Durchkommen. Nur noch mehr Rauch. Und mehr Menschen mit Fotohandys. Neue Einsatzwagen, der X-te innerhalb weniger Minuten. Dann wird es Zeit zu gehen. Ich laufe nach Kreuzberg rein und ärgere mich schon über meine Ortsunkenntnis in diesem Bezirk, als mir auf einmal doch ein Taxi entgegenkommt.</p>
<p>Der Fahrer ist Türke und wir reden die gesamte Fahrt zurück über große und kleine Verbrechen in der Türkei. Ehrenmord, Eifersucht. Macht deutscher Mann nicht, lässt sich nämlich scheiden. Ich nicke. Deutschland ist ruhig. Ich nicke. Reporterin. Ich nicke. 10,40 Euro bitte. Ich nicke. Quittung. Danke, schönen Abend. Ein netter Mensch. Ich grinse bereits das zweite Mal an diesem Tag ob der Absurdität meines banalen Alltags.</p>
<p>Dann bin ich da. Kollegen fragen neugierig. Nein, nicht was es neues gäbe. Sondern, warum es hier auf einmal so komisch riecht.</p>
<p>Ich nicke. Denn das bin ich.</p>
<p><strong>UPDATE:</strong></p>
<p><iframe src="http://www.watchberlin.de/watchberlin/embedplay/10695" width="432" height="297" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" allowtransparency="0" title="Video abspielen">Bitte iframes zulassen</iframe></p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=557&amp;md5=79a9b08c22464de7250292335a4fe681" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>MARZAHN!! MARZAHN!!</title>
		<link>http://medienelite.de/2008/04/01/marzahn-marzahn/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 20:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entsaftet]]></category>
		<category><![CDATA[Metropolis]]></category>
		<category><![CDATA[Marzahn]]></category>
		<category><![CDATA[zoomer.de]]></category>

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		<description><![CDATA[Hach ist Marzahn nicht toll? Oder Platte überhaupt? Ich sage ja! Er auch! Disclaimer: Dies ist natürlich keine Werbung, aber ich wollte schon immer mal so einen Text schreiben. Er hätte genauso gut in dieses Blog gepasst. Demnächst wieder größere Beiträge, sie stehen alle schon im Backoffice auf &#8220;wartend&#8221; ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hach ist Marzahn nicht toll? Oder Platte überhaupt? <strong><a href="http://www.zoomer.de/news/topthema/kommentar/leben-in-der-platte/artikel/berlin-marzahn-besser-als-sein-ruf" target="_blank">Ich sage ja!</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://nervbratze.blogspot.com/2008/04/prinzesschen.html" target="_blank">Er auch!</a></strong></p>
<p>Disclaimer: Dies ist natürlich keine Werbung, aber ich wollte schon immer mal so einen Text schreiben. Er hätte genauso gut in dieses Blog gepasst. Demnächst wieder größere Beiträge, sie stehen alle schon im Backoffice auf &#8220;wartend&#8221; ;-)</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=515&amp;md5=25aeea854f47f71590d8ad67e53f6572" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wie ist das so?</title>
		<link>http://medienelite.de/2008/02/13/wie-ist-das-so/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 20:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metropolis]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ist das so, wenn man in einer Großstadt wohnt? Wie ist das so mit den ganzen Stars und Sternchen, die da immer rumflanieren? (Man bedenke, Berlinale-Time) Wie ist das so, jeden Morgen / Mittag / Scheißfrüh am Alex und am Potsdamer Platz auszusteigen und sich wichtig vorzukommen? Wie ist das so, wenn man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ist das so, wenn man in einer Großstadt wohnt? Wie ist das so mit den ganzen Stars und Sternchen, die da immer rumflanieren? (Man bedenke, Berlinale-Time) Wie ist das so, jeden Morgen / Mittag / Scheißfrüh am Alex und am Potsdamer Platz auszusteigen und sich wichtig vorzukommen? Wie ist das so, wenn man sich in der Mittagspause ein paar Schuhe kaufen geht? Wie ist das so, wenn man ständig von der Tram überfahren wird? Wie ist das so, mit Berlin und so?</p>
<p>&#8230;</p>
<p>SCHEISSE!</p>
<p>Promis nerven, ich komme zu spät zur Arbeit, weil die Berlinale-Touris alle McDoofs dieser Stadt einrennen und ich auch nur was essen will (nein, ich habe nicht zu lange bei den Schuhen gestanden, die waren schnell gekauft!), die Zahl der Tram-Todesopfer in Berlin erhöht sich nahezu stündlich, Promis interessieren mich nicht, Berlinale auch nicht.</p>
<p>Gegen den tollen Arbeitsweg und Berlin kann ich aber nichts sagen :-)</p>
 <p><a href="http://medienelite.de/?flattrss_redirect&amp;id=478&amp;md5=50b03a8105851d5a3b93f6570e9c4d6d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medienelite.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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