Posted on Mai 18, 2008

StudiVZ-Gruppen, Teil 6

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Posted on Mai 9, 2008

StudiVZ-Gruppen, Teil 5

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Posted on Mai 1, 2008

StudiVZ-Gruppen, Teil 4

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Posted on Apr 30, 2008

Ist der Ruf erst ruiniert…

Generell bin ich ja dagegen, Privates und Arbeit miteinander zu vermischen. Deswegen finden sich hier lediglich ein paar Links zu Artikeln und ab und an die ein oder anderer Sache in abstrahierter Form.

So gern wie man an dieser Sache auch festhalten mag, sie lässt sich letztendlich nicht immer durchhalten. Dies erging mir so, als ich einen Artikel für tagesspiegel.de verfasste und daraufhin ins Kreuzfeuer der Islamophobiker geriet, die mit dem rechten Spektrum doch mehr gemeinsam haben, als sie gerne behaupten.

Im Internet fanden diese Damen und Herren schnell dank Google alles über mich heraus und auch dieses Blog wurde auf deren Seite im Post und in den Kommentaren hinreichend ausgeschlachtet. Da verstieß man netterweise so gegen alles, von Urheberrecht angefangen bis zum Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Es gab Beleidigungen, Androhungen von Gewalt mit Veröffentlichung meiner Wohnadresse, etc pp. Das führte dazu, dass ich Freitagnachmittag dieses Blog offline nehmen musste und meine Profile auf zahlreichen Communities zwar nicht löschte, aber doch so privat hielt, wie es mir möglich war.

medienelite.de ist seit dem 30.4. wieder online. Ihr werdet mir nachsehen, dass ab jetzt alle Kommentare von mir moderiert werden. Zumindest vorerst. Angst um Zensur brauch hier niemand haben, aber ich möchte doch gerne sichergehen, dass keiner dieser Leute, die ziemlich alle Foren gut besuchter deutscher Websiten stündlich heimsuchen, hier nicht mehr das Wort ergreifen.

Auf diversen Communities habe ich mich ins Private zurückgezogen und scheue auch nicht davor entsprechende Leute zu melden. Meine bisherigen Kontakte werden davon nichts bemerken.

Mein Profil auf XING habe ich nach einiger Überlegung und etlichen Nachrichten, die darauf schließen ließen, dass gewisse dort angemeldete Personen entweder solche islamophoben Seiten regelmäßig besuchen oder sich einfach davor scheuen zu differenzieren, gelöscht. Von Kollegen aus der Medienwelt oder dem Journalismus habe ich einfach ein bisschen mehr erwartet. Meiner – dem Alter geschuldeten Naivität – (noch) romantischen Sicht auf mein berufliches Tätigkeitsfeld wollte ich einfach keinen Abbruch tun ^^

Ich habe Emails bekommen. Sie waren keine Unterstützung, sondern die Fortführung der Hasstiraden, in abgeschwächter Form wohlgemerkt. Die Anonymität der Kommentarschar ist diesen Leuten wohl lieber. Eine Email kam von Bloggerseite, sehr erwärmend. Danke nochmals.

Ich habe keinen Schaden erlitten, auch nicht versucht mich in meiner Wohnung nach einer Flasche Wodka und reichlich Schlaftabletten zu erhängen. Dafür ist der Abstand zwischen Fußboden und Decke leider auch viel zu gering. Man möge es mir verzeihen. Ich habe mich an Stelle dessen ausreichend betrunken und mit Freunden am Dresdener Elbufer bei herrlichem Sonnenschein das Frisbee durch die Frühlingsluft geschossen. Ich habe das gemacht, was viele im Alter von 22 tun.

Ich bin seit fast zehn Jahren online unterwegs, habe viele Fehler gemacht und mindestens genauso viel Erfahrung, muss noch viel mehr lernen im Beruf, bin nicht perfekt und schöpfe wiederum daraus die Größe (wenn ich das mal hier so pseudoarrogant pathetisch formulieren darf) über diese sehr unschönen Geschehnisse, die tagtäglich im Graugrau des WWW vor sich gehen, zu ignorieren und als weitere Erfahrung in eine Schublade abzulegen.

Nun könnten die ersten Stimmen laut werden, ich wäre doch selbst Schuld, weil ich mich so im Netz prostituiere oder Daten hergebe. Entschuldigung, aber die Tragweite von “Netzprostitution” hätte ich gern näher erläutert. Meine Daten gebe ich nicht her, sondern bin bspw. dazu verpflichtet, siehe Impressum. Ich liebe die Grundidee der Netzwelt – nämlich die offene Kommunikation, den Dialog und das Streitgespräch. Ich bewege mich gern in Communties, sie erleichtern viele Dinge. Ich streite niemandem das Recht ab, meinen Namen zu googlen, sich über diverse Peinlichkeiten meiner Person zu freuen oder sich darüber zu echauffieren, was für geistigen journalistischen Dünnschiss ich verfasse. Ich finde das sogar sehr gut.

Aber ich allein lege fest, welche Daten von mir sichtbar sind und welche nicht. Deswegen ist es wohl gewollt, wenn geistiger Dünnschiss von Nadine Lantzsch per Google erreichbar ist. Denn jeder ist Herr im Hause seiner Person im Internet. Dieses Recht sollte von anderer Seite respektiert werden, so wie ich das gerade jetzt auch tue. Und keine Namen, Adressen und Emails veröffentliche, obwohl es ein leichtes wäre und bestimmt allen Grund dazu habe.

Jeder, der im Internet unterwegs ist, ist ein bisschen Schöpfer und Richter über sich selbst. Daten offen oder geheim zu halten, wie es ihm beliebt. Wohlgemerkt seine eigenen und nicht die fremder Personen. Außer olle Wolle steht vor der Tür.

Posted on Apr 23, 2008

StudiVZ-Gruppen, Teil 3

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