Posted on Jan 20, 2011

Medienelite wird 5!

Fünf verdammte Jahre schreibe ich jetzt ins Internet rein. Und ich bin mir noch immer für nichts zu schade geworden (siehe Foto.) 2006 war ich mitten in meinem Bachelorstudium in einem kleinen sächsischen Kaff. Das einzige, worauf ich im Nachhinein stolz bin: die trashy Partyflyer zu unserer Crossdress-WG-Party (siehe Foto) , dass ich mir Wirtschaftsmathematik (ohne Zahlen versteht sich) autodidaktisch beibringen (Algebra-Vorlesungen morgens um 7 sind nur für ganz Harte, zu denen gehöre ich nicht) und die Prüfung mit einer 2 abschließen konnte und unsere Studizeitung, die wir gemeinsam zu einer noch cooleren Lokalzeitung machten. 2007 fraß mich Berlin auf, ich ruinierte meinen Körper mit vielerlei Drogen (mit und ohne Anführungszeichen), zog von Friedrichshain nach Lichtenberg, lernte eine tolle Frau kennen, trennte mich von meiner ersten langjährigen lesbischen Beziehung. 2008 startete meine berufliche Karriere (mit Anführungszeichen) beim Holtzbrinck-Verlag, wo ich mich zur Onlinehure ausbilden ließ und die schönste Zeit erlebte, die mensch bei den ersten zaghaften Versuchen der Erwerbstätigkeit haben kann. 2009 war ein einziger großer Nebel, bis im Herbst mein Gender-Studium an der FU Berlin begann. 2010 würde ich rückblickend als Highlight-Jahr meines noch jungen Lebens bezeichnen. Ich wurde so erwachsen, wie ich mir das Erwachsensein vorstelle. Nämlich kein Stück.

Das Blog war in diesen fünf Jahren meine Projektionsfläche, meine Theoriewand, mein Tagebucheintrag. Ab und zu lese ich mir alte Texte durch und muss grinsen. Selbst für mich, die mit ihrer Persönlichkeit relativ offen im Netz hausieren geht, ist es ein merkwürdiges Gefühl zu wissen, dass fünf Jahre meines Lebens hier fein säuberlich dokumentiert stehen. So lange ich will. Natürlich werden die Posts nie das abbilden können, was ich erlebt und gefühlt habe in den vergangenen fünf Jahren. Das wissen nur wenige Menschen und ich bin froh darüber, dass medienelite.de zwar ein relativ genaues Bild von mir zeichnen kann, aber eben doch kein vollständiges. Allerdings haben die Bruchstücke, die ihr hier vorfindet, euch seit fünf Jahren nicht davon abgehalten, meine Texte zu lesen und zu kommentieren.

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Posted on Jan 5, 2011

Fotzcast!

Wenn ich Sie, mein verehrtes Publikum, auf eine Sondersendung aufmerksam machen dürfte >> Anna, Magda und ich haben für die Mädchenmannschaft das vergangene Jahr feministisch Revue passieren lassen. Bei Salzbrezeln, Schokolade und Grasovka diskutierten wir eine Stunde lang, was uns in 2010 herb aufstieß oder endlos beglückte. Als Fotzcast, Femcast, feministischer Podcast – Reclaim for yourself!

PS: Wir wählen außerdem wieder das Bloggermädchen bzw. die Bloggerin des vergangenen Jahres. Hier abstimmen!

Posted on Dez 20, 2010

Lantzschi verreist.

Verehrtes Publikum. Es hat mich gefreut, Sie 2010 hoffentlich ausreichend bespaßt zu haben. Ich fahre zu meinen Eltern ins postsozialistische Hoyerswerda und werde auch sonst das Jahresende lieber in Sachsen als in Berlin begehen. Im neuen Jahr dann zurück in der Hauptstadt und in alter Frische. Gehaben Sie sich wohl, essen Sie viel und kommen Sie gut ins neue Jahr. Ich wünsche Ihnen dazu nur das Beste!

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Falls die Sehnsucht größer ist als die Weihnachtsgans, können Sie mich auf meinem Twitter-Stream weiterhin verfolgen…

Posted on Dez 3, 2010

Posted on Sep 21, 2010

Kleine Hausmeldung.

Liebe RSS-Leser_innen, Weitergeleitete, Gelegenheitsbesucher_innen und Googleschwemme:

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