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	<title>Kommentare zu: Enterhaken an der falschen Stelle gedrückt</title>
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	<description>Kann mehr.</description>
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		<title>Von: ninguno</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/09/17/enterhaken-an-der-falschen-stelle-gedruckt/comment-page-1/#comment-6499</link>
		<dc:creator>ninguno</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:50:49 +0000</pubDate>
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		<description>Vorschlag: Entweder Politiker werden und nur darüber reden es besser zu machen, obwohl man mangels Teilnahme am Prozess eigentlich keine Ahnung hat über was man eigentlich redet bzw. entscheidet. Oder aber aktiv werden und dann nach ein paar Jahren doch in Politikersein abdriften ohne es zu merken. Dann hat mans aber wenigstens versucht.  Wir nörgeln ja alle gerne aus Mangel an &quot;richtigen&quot; Problemen. Das wird dann schnell zu einer Nörgelwelle ... duh.  Dabei ließt sich der &quot;Unterton&quot; des Artikels ehr als mangelnde menschliche Zuwendung beim Author. Zum Ausspruch &quot;man muß doch mal mit denen reden&quot; kann ich nur sagen. Wie denn bitte sonst? Abschreiben, Stempel drauf und für immer verabscheuen. Da klingt der Nichtnazi  wie der Nazi selbst. Diesen wie allen anderen Problemgruppen ist mit oberflächlichen Bewertungen bestimmt geholfen. Wie ein europäischer Superreicher der sich darüber beschwert, dass Afrika arm ist und nichts sinvolles dagegen unternimmt.
&quot;End of yet another useless opinion :)&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorschlag: Entweder Politiker werden und nur darüber reden es besser zu machen, obwohl man mangels Teilnahme am Prozess eigentlich keine Ahnung hat über was man eigentlich redet bzw. entscheidet. Oder aber aktiv werden und dann nach ein paar Jahren doch in Politikersein abdriften ohne es zu merken. Dann hat mans aber wenigstens versucht.  Wir nörgeln ja alle gerne aus Mangel an &#8220;richtigen&#8221; Problemen. Das wird dann schnell zu einer Nörgelwelle &#8230; duh.  Dabei ließt sich der &#8220;Unterton&#8221; des Artikels ehr als mangelnde menschliche Zuwendung beim Author. Zum Ausspruch &#8220;man muß doch mal mit denen reden&#8221; kann ich nur sagen. Wie denn bitte sonst? Abschreiben, Stempel drauf und für immer verabscheuen. Da klingt der Nichtnazi  wie der Nazi selbst. Diesen wie allen anderen Problemgruppen ist mit oberflächlichen Bewertungen bestimmt geholfen. Wie ein europäischer Superreicher der sich darüber beschwert, dass Afrika arm ist und nichts sinvolles dagegen unternimmt.<br />
&#8220;End of yet another useless opinion :)&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Das Piratengeschlecht: small dick meets biting vagina : Medienelite</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/09/17/enterhaken-an-der-falschen-stelle-gedruckt/comment-page-1/#comment-6449</link>
		<dc:creator>Das Piratengeschlecht: small dick meets biting vagina : Medienelite</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 21:00:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] die geistig Verwirrten bei der Piratenpartei die lautesten sind, kennen wir ja bereits. Auch eine Genderdebatte hatte es vor der Bundestagswahl im vergangenen Jahr gegeben. Daraus [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] die geistig Verwirrten bei der Piratenpartei die lautesten sind, kennen wir ja bereits. Auch eine Genderdebatte hatte es vor der Bundestagswahl im vergangenen Jahr gegeben. Daraus [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: RC</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/09/17/enterhaken-an-der-falschen-stelle-gedruckt/comment-page-1/#comment-5070</link>
		<dc:creator>RC</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 03:50:53 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;@zeilenfeind und rc: aaah, ich spreche mit zwei piraten :) kein wunder, dass euer geschreibe nicht objektiver wird.

27 lantzschi&lt;/blockquote&gt; 

Huch? Zum einen bin ich erst seit Samstag Mitglied und habe noch nicht mal meinen Parteiausweis, zum anderen hätte ich dir auch davor gar nichts anderes erzählt. Ich habe hier auch schon genug Kommentare geschrieben, dass du wissen könntest, dass meine Meinung recht konstant geblieben ist. Ich bin sogar erschreckend berechenbar, immer der gleiche Tenor von mir, wenn es um solche Themen geht. :P 
Ob mit oder ohne Mitgliedschaft, meine Meinung wäre exakt die gleiche. Das wirst du mir dann schon glauben müssen. 

Davon abgesehen bin ich mir dessen nicht bewusst, noch subjektiver als sonst zu schreiben. 

Genau genommen habe ich dir nicht mal wirklich widersprochen, sondern nur versucht anzumerken, dass es einfach nicht drin ist 100% in einer Partei gegen eine Sache zu bekommen. Das geht halt einfach nicht. Und brächte wieder andere Nachteile. Das es nötig ist irgendwo Grenzen zu setzen, um etwa zu verhindern, dass ein Freiheitsgedanke etwa von Rechtsaussen missbraucht werden kann, ist doch keine Frage - aber im Augenblick bei Themen wie Datenschutz noch kein wirkliches Problem. Sowas wird dann nötig und wichtig wenn mal gesellschaftliche Themen aufgenommen werden. 
Im Falle der Webfilter bin ich bei etwa volksverhetzenden Seiten genauso dafür das sie dann halt gelöscht (statt gesperrt) werden, wie beim dokumentierten Missbrauch von Kindern. Das wäre in dem Fall dann für mich auch kein Entgegenkommen dem rechten Rand gegenüber, denn was sich noch nicht im strafrechtlichen Bereich bewegt, muss man tolerieren. Das ist dann eben unser freiheitlicher Rechtsstaat. Darüber, dass man nicht einfach was gegen böse Buben machen kann, ohne dabei auch Kollateralschäden anzurichten, müssen wir doch nicht reden. Leute wie ich denken sich, sollten sie so eine Seite sehen, ohnehin nur &quot;labert ihr nur euren Mist, ist nicht meine Meinung&quot;.
Die Piraten haben viel einstecken müssen für dieses Interview und das man sich da blamiert hat (hinterher zu sagen das man keine Ahnung hatte) muss man sich wohl auch gefallen lassen. Aber ich denke man hat daraus gelernt und wird sich in Zukunft da im Vorfeld mehr Gedanken machen. Mehr kann jetzt im Nachinein leider auch keiner leisten. Wenn mein Geschreibe daher nicht mehr objektiv sein soll, weil ich das nicht als die absolute parteizerstörende Krise ansehe, dann weiß ich auch nicht mehr was ich noch sagen soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>@zeilenfeind und rc: aaah, ich spreche mit zwei piraten :) kein wunder, dass euer geschreibe nicht objektiver wird.</p>
<p>27 lantzschi</p></blockquote>
<p>Huch? Zum einen bin ich erst seit Samstag Mitglied und habe noch nicht mal meinen Parteiausweis, zum anderen hätte ich dir auch davor gar nichts anderes erzählt. Ich habe hier auch schon genug Kommentare geschrieben, dass du wissen könntest, dass meine Meinung recht konstant geblieben ist. Ich bin sogar erschreckend berechenbar, immer der gleiche Tenor von mir, wenn es um solche Themen geht. :P<br />
Ob mit oder ohne Mitgliedschaft, meine Meinung wäre exakt die gleiche. Das wirst du mir dann schon glauben müssen. </p>
<p>Davon abgesehen bin ich mir dessen nicht bewusst, noch subjektiver als sonst zu schreiben. </p>
<p>Genau genommen habe ich dir nicht mal wirklich widersprochen, sondern nur versucht anzumerken, dass es einfach nicht drin ist 100% in einer Partei gegen eine Sache zu bekommen. Das geht halt einfach nicht. Und brächte wieder andere Nachteile. Das es nötig ist irgendwo Grenzen zu setzen, um etwa zu verhindern, dass ein Freiheitsgedanke etwa von Rechtsaussen missbraucht werden kann, ist doch keine Frage &#8211; aber im Augenblick bei Themen wie Datenschutz noch kein wirkliches Problem. Sowas wird dann nötig und wichtig wenn mal gesellschaftliche Themen aufgenommen werden.<br />
Im Falle der Webfilter bin ich bei etwa volksverhetzenden Seiten genauso dafür das sie dann halt gelöscht (statt gesperrt) werden, wie beim dokumentierten Missbrauch von Kindern. Das wäre in dem Fall dann für mich auch kein Entgegenkommen dem rechten Rand gegenüber, denn was sich noch nicht im strafrechtlichen Bereich bewegt, muss man tolerieren. Das ist dann eben unser freiheitlicher Rechtsstaat. Darüber, dass man nicht einfach was gegen böse Buben machen kann, ohne dabei auch Kollateralschäden anzurichten, müssen wir doch nicht reden. Leute wie ich denken sich, sollten sie so eine Seite sehen, ohnehin nur &#8220;labert ihr nur euren Mist, ist nicht meine Meinung&#8221;.<br />
Die Piraten haben viel einstecken müssen für dieses Interview und das man sich da blamiert hat (hinterher zu sagen das man keine Ahnung hatte) muss man sich wohl auch gefallen lassen. Aber ich denke man hat daraus gelernt und wird sich in Zukunft da im Vorfeld mehr Gedanken machen. Mehr kann jetzt im Nachinein leider auch keiner leisten. Wenn mein Geschreibe daher nicht mehr objektiv sein soll, weil ich das nicht als die absolute parteizerstörende Krise ansehe, dann weiß ich auch nicht mehr was ich noch sagen soll.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: zeilenfeind</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/09/17/enterhaken-an-der-falschen-stelle-gedruckt/comment-page-1/#comment-5068</link>
		<dc:creator>zeilenfeind</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 12:50:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://medienelite.de/?p=1365#comment-5068</guid>
		<description>Das Argument, dass J. Seeliger nicht für die taz arbeiten sollte habe ich nicht gebracht. Ich finde es nur ausgesprochen grenzwertig sie zur &quot;Piraten-Watcherin&quot; (der Begriff stammt übrigens von ihr selber) zu machen. Was soll das? Wenn ich frisch aus der CDU raus bin und mit der Konrad-Adenauer-Stiftung verbandelt bin, werde ich dann bei der taz vor der Wahl &quot;Grünen-Watcher&quot; und darf Artikel ins Blatt hauen?

Einiges stört mich an den Piraten:
Der Anspruch, das Sprachrohr der &quot;Internetbewegung&quot; zu sein. Das wird ihnen oft angeheftet aber sie nehmen es auch dankbar an. Sofern es so etwas überhaupt gibt, finden sich in ihr auch viele Aktivisten, die mit den Piraten nichts zu tun haben. 

Mich stört, dass auch einige Piraten nicht begriffen haben, dass Bürgerrechte kein Internetthema sind, bzw. bald jeder Mist miteinander vernetzt sein wird. Die Diskussion muss weg von WWW, Musikdownloads und Partikularinteressen, auch in der Öffentlichkeitsarbeit der Partei.

Die Konzentration auf Kernkompetenzen geht in Ordnung aber einige Dinge sind doch stark mit Bürgerrechten in der digitalen Welt verwoben. Sicherheits- und Außenpolitik (insbesondere EU und IGO-Politik) zum Beispiel. Ich erwarte von denen keine Position zu Afghanistan aktuell aber wie bringen wir die europäische Integration vorran und halten dabei den demokratischen Standard? Da hätte ich schon gerne eine paar konkrete Aussagen.

Außerdem geht auch mir die Richtung der letzten Wochen zu stark in den Bereich &quot;hippe Jugendbewegung&quot;. Irgendwann hört mein technisches Verständnis auf, ich bin nur ein dummer KoWi-Fuzzi. Ich brauche die echten Nerds, damit die mir die Welt in den Platinen erklären. Ich brauche keine Mitte-Modenerds, die den Style schick finden und &#039;ne Hornbrille ohne Dioptrin tragen. Also weniger 5 Prozent-PR und wieder zurück zur Sacharbeit.

Davon ab werden durch das schnelle Wachstum und dem geringen Organisationsgrad nun viele Spinner in die Partei gespült und es wird noch böse Überraschungen geben, davon gehe ich aus. Das mache ich der Partei aber explizit nicht zum Vorwurf, das können sie kaum verhindern. Auch nicht, dass nun Spinner die Foren fluten. 
Den Vorwurf der Rechstlastigkeit, den empfinde ich dagegen als unfair.

Ach ja, hatte ich schon gesagt, dass ich die Sprache mit &quot;Squads&quot; etc. teils einfach nur peinlich finde?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Argument, dass J. Seeliger nicht für die taz arbeiten sollte habe ich nicht gebracht. Ich finde es nur ausgesprochen grenzwertig sie zur &#8220;Piraten-Watcherin&#8221; (der Begriff stammt übrigens von ihr selber) zu machen. Was soll das? Wenn ich frisch aus der CDU raus bin und mit der Konrad-Adenauer-Stiftung verbandelt bin, werde ich dann bei der taz vor der Wahl &#8220;Grünen-Watcher&#8221; und darf Artikel ins Blatt hauen?</p>
<p>Einiges stört mich an den Piraten:<br />
Der Anspruch, das Sprachrohr der &#8220;Internetbewegung&#8221; zu sein. Das wird ihnen oft angeheftet aber sie nehmen es auch dankbar an. Sofern es so etwas überhaupt gibt, finden sich in ihr auch viele Aktivisten, die mit den Piraten nichts zu tun haben. </p>
<p>Mich stört, dass auch einige Piraten nicht begriffen haben, dass Bürgerrechte kein Internetthema sind, bzw. bald jeder Mist miteinander vernetzt sein wird. Die Diskussion muss weg von WWW, Musikdownloads und Partikularinteressen, auch in der Öffentlichkeitsarbeit der Partei.</p>
<p>Die Konzentration auf Kernkompetenzen geht in Ordnung aber einige Dinge sind doch stark mit Bürgerrechten in der digitalen Welt verwoben. Sicherheits- und Außenpolitik (insbesondere EU und IGO-Politik) zum Beispiel. Ich erwarte von denen keine Position zu Afghanistan aktuell aber wie bringen wir die europäische Integration vorran und halten dabei den demokratischen Standard? Da hätte ich schon gerne eine paar konkrete Aussagen.</p>
<p>Außerdem geht auch mir die Richtung der letzten Wochen zu stark in den Bereich &#8220;hippe Jugendbewegung&#8221;. Irgendwann hört mein technisches Verständnis auf, ich bin nur ein dummer KoWi-Fuzzi. Ich brauche die echten Nerds, damit die mir die Welt in den Platinen erklären. Ich brauche keine Mitte-Modenerds, die den Style schick finden und &#8216;ne Hornbrille ohne Dioptrin tragen. Also weniger 5 Prozent-PR und wieder zurück zur Sacharbeit.</p>
<p>Davon ab werden durch das schnelle Wachstum und dem geringen Organisationsgrad nun viele Spinner in die Partei gespült und es wird noch böse Überraschungen geben, davon gehe ich aus. Das mache ich der Partei aber explizit nicht zum Vorwurf, das können sie kaum verhindern. Auch nicht, dass nun Spinner die Foren fluten.<br />
Den Vorwurf der Rechstlastigkeit, den empfinde ich dagegen als unfair.</p>
<p>Ach ja, hatte ich schon gesagt, dass ich die Sprache mit &#8220;Squads&#8221; etc. teils einfach nur peinlich finde?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lantzschi</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/09/17/enterhaken-an-der-falschen-stelle-gedruckt/comment-page-1/#comment-5066</link>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 10:27:53 +0000</pubDate>
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		<description>@zeilenfeind: was genau an den piraten findest du denn kritikwürdig?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@zeilenfeind: was genau an den piraten findest du denn kritikwürdig?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lantzschi</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/09/17/enterhaken-an-der-falschen-stelle-gedruckt/comment-page-1/#comment-5065</link>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 10:25:48 +0000</pubDate>
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		<description>rechten den mund verbieten? davon redet doch gar keiner. die piraten reden aber auch nicht vom kampf gegen den rechtsextremismus. zu dem thema steht in ihrem programm nämlich mal so gar nichts. die interviews jetzt also als kampf gegen rechts auszulegen und zu werten, ist reichlich naiv.

die npd ist überhaupt auch nicht das problem und basisarbeit machen in sachsen eher die freien kameradschaften. und um jene sollte man sich kümmern. immerhin hat die npd 2009 fast 50% weniger stimmen bekommen, nämlich 5,6% und nicht 7. das sind 4 Sitze weniger, die sich nach den nächsten eskapaden im landtag auch erledigen werden. aber das ist ein anderes thema. jedoch keins der piraten!

pauschal müll hab ich zu beginn gar nicht ausgeschüttet, denn mein post ist eine überhöhtes, zynisches szenario, dessen aussage du nicht verstanden hast und argumentierst, ich würde das datenschutz- und bürgerrechtsproblem nicht auf dem schirm haben. darum ging es gar nicht. insofern reden wir schon die ganze zeit aneinander vorbei.

zu frau seeliger: wenn es danach ginge, dürfte sie als ehemalige grüne für absolut gar kein medium arbeiten. totschlagargument. und wenn eine partei einer rechtskonservativen zeitung ein interview gibt, ist das sehr wohl ein thema für die taz. oder fühlt sich da wer ans bein gepisst? nicht die berichtenden sind hier die dummen, sondern die piraten. statt kritikfähigkeit zu beweisen ergeht man sich lieber in schmähkritik über linke, grüne, sozis, taz blabla. peinlich.

ich fand in den piratenforen doch einiges, was mich hat sehr verwundern lassen. mehrheitlich war man dort für die wiedereinführung des wortes negers in die deutsche sprache :) die anderen sind ja die gutmenschen. aber das hat weltgeist sehr treffend kommentiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>rechten den mund verbieten? davon redet doch gar keiner. die piraten reden aber auch nicht vom kampf gegen den rechtsextremismus. zu dem thema steht in ihrem programm nämlich mal so gar nichts. die interviews jetzt also als kampf gegen rechts auszulegen und zu werten, ist reichlich naiv.</p>
<p>die npd ist überhaupt auch nicht das problem und basisarbeit machen in sachsen eher die freien kameradschaften. und um jene sollte man sich kümmern. immerhin hat die npd 2009 fast 50% weniger stimmen bekommen, nämlich 5,6% und nicht 7. das sind 4 Sitze weniger, die sich nach den nächsten eskapaden im landtag auch erledigen werden. aber das ist ein anderes thema. jedoch keins der piraten!</p>
<p>pauschal müll hab ich zu beginn gar nicht ausgeschüttet, denn mein post ist eine überhöhtes, zynisches szenario, dessen aussage du nicht verstanden hast und argumentierst, ich würde das datenschutz- und bürgerrechtsproblem nicht auf dem schirm haben. darum ging es gar nicht. insofern reden wir schon die ganze zeit aneinander vorbei.</p>
<p>zu frau seeliger: wenn es danach ginge, dürfte sie als ehemalige grüne für absolut gar kein medium arbeiten. totschlagargument. und wenn eine partei einer rechtskonservativen zeitung ein interview gibt, ist das sehr wohl ein thema für die taz. oder fühlt sich da wer ans bein gepisst? nicht die berichtenden sind hier die dummen, sondern die piraten. statt kritikfähigkeit zu beweisen ergeht man sich lieber in schmähkritik über linke, grüne, sozis, taz blabla. peinlich.</p>
<p>ich fand in den piratenforen doch einiges, was mich hat sehr verwundern lassen. mehrheitlich war man dort für die wiedereinführung des wortes negers in die deutsche sprache :) die anderen sind ja die gutmenschen. aber das hat weltgeist sehr treffend kommentiert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: zeilenfeind</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/09/17/enterhaken-an-der-falschen-stelle-gedruckt/comment-page-1/#comment-5064</link>
		<dc:creator>zeilenfeind</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 08:33:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://medienelite.de/?p=1365#comment-5064</guid>
		<description>Also erst diverse Mal pauschal Müll ausschütten und nun sind Deine Mitdiskutanten nicht objektiv, da sie ja Piraten sind. Sorry aber als &quot;Pirat&quot; möchte ich mich nicht bezeichnen, ich teile zentrale politische Forderungen. Ich teile übrigens auch mit anderen Parteien zentrale politische Forderungen. Bei den Pirate sind einige Dinge kritikwürdig aber hier wird ein Wahlkampfskandälchen konstruiert.

Davon ab ist die taz nicht böse. Die hat eine gewisse Ausrichtung, das ist völlig in Ordnung und ich lese sie gerne. Aber ob es eine gute Idee ist, eine  Mitarbeiterin, die jahrelang bei den Grünen war und aktuell für die Heinrich-Böll-Stiftung über die Piraten recherchiert und schreibt, nun als &quot;Partei-Watcherin&quot; für die Piraten kurz vor der Wahl in den redaktionellen Teil zu nehmen, bezweifel ich. Sicher, das ist praktisch, da kann sie ihre Recherchen gleich doppelt verwerten. Bietet sich an aber für mich hat das etwas viel Geschmäckle. Ein Kommentar wäre völlig in Ordnung gewesen. Ein Interview mit ihr wäre völlig in Ordnung gewesen aber ein redaktioneller Artikel ist nicht was ich unter Qualitätsjournalismus zu verstehen gelernt habe. Über die Ausgewogenheit müssen wir nun hier nicht diskutieren, die taz hat ja eine Kommentarfunktion. Wenn wir möchten, können wir das ja dort machen.

Zu meinem Verstecken hinter meinem undifferinzierten &quot;Scheiß-egal&quot;. Ne, nicht scheiß egal aber eins ist mal klar, wir bekommen die 7% NPD in Sachsen nicht wieder weg, wenn die taz stramm gegen rechts schreibt und wir in Blogs &quot;Pfui Piraten, mit der JF darf man doch nicht reden&quot; rufen. Denn während wir uns dann dem wohlig warmen Gefühle der gestärkten Gruppenidentität hingeben können und aufrecht links durch Fhain flanieren, betreiben die bösen Jungs in den Dörfern Sachsens kommunale Basisarbeit und lachen sich ins Fäustchen. Schaffen Strukturen und Vertrauen, betreiben Freizeitangebote für gelangweilte Jugendliche und sammeln Symphatisanten. Wir bekommen das auch nicht weg, wenn wir denen den Mund verbieten. Denn das geht halt nicht mehr, dann steht der Kram unter *.de.vu. Es sei denn aber das Thema hatten wir ja nun gerade erst mit den Filtern...

Belege und Quellen bezüglich deiner Einschätzung der braunen Soße wären übrigens hilfreich. Ich find halt nichts, was mich this far and no further rufen lässt.

PS: Stimmt, ich habe mehrmals Neue Freiheit geschrieben. Lapsus, Neue Freiheit ist das Ekelforum, Junge Freiheit die Ekelzeitung. Gelesen habe ich beides schon, besser ging es mir danach nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also erst diverse Mal pauschal Müll ausschütten und nun sind Deine Mitdiskutanten nicht objektiv, da sie ja Piraten sind. Sorry aber als &#8220;Pirat&#8221; möchte ich mich nicht bezeichnen, ich teile zentrale politische Forderungen. Ich teile übrigens auch mit anderen Parteien zentrale politische Forderungen. Bei den Pirate sind einige Dinge kritikwürdig aber hier wird ein Wahlkampfskandälchen konstruiert.</p>
<p>Davon ab ist die taz nicht böse. Die hat eine gewisse Ausrichtung, das ist völlig in Ordnung und ich lese sie gerne. Aber ob es eine gute Idee ist, eine  Mitarbeiterin, die jahrelang bei den Grünen war und aktuell für die Heinrich-Böll-Stiftung über die Piraten recherchiert und schreibt, nun als &#8220;Partei-Watcherin&#8221; für die Piraten kurz vor der Wahl in den redaktionellen Teil zu nehmen, bezweifel ich. Sicher, das ist praktisch, da kann sie ihre Recherchen gleich doppelt verwerten. Bietet sich an aber für mich hat das etwas viel Geschmäckle. Ein Kommentar wäre völlig in Ordnung gewesen. Ein Interview mit ihr wäre völlig in Ordnung gewesen aber ein redaktioneller Artikel ist nicht was ich unter Qualitätsjournalismus zu verstehen gelernt habe. Über die Ausgewogenheit müssen wir nun hier nicht diskutieren, die taz hat ja eine Kommentarfunktion. Wenn wir möchten, können wir das ja dort machen.</p>
<p>Zu meinem Verstecken hinter meinem undifferinzierten &#8220;Scheiß-egal&#8221;. Ne, nicht scheiß egal aber eins ist mal klar, wir bekommen die 7% NPD in Sachsen nicht wieder weg, wenn die taz stramm gegen rechts schreibt und wir in Blogs &#8220;Pfui Piraten, mit der JF darf man doch nicht reden&#8221; rufen. Denn während wir uns dann dem wohlig warmen Gefühle der gestärkten Gruppenidentität hingeben können und aufrecht links durch Fhain flanieren, betreiben die bösen Jungs in den Dörfern Sachsens kommunale Basisarbeit und lachen sich ins Fäustchen. Schaffen Strukturen und Vertrauen, betreiben Freizeitangebote für gelangweilte Jugendliche und sammeln Symphatisanten. Wir bekommen das auch nicht weg, wenn wir denen den Mund verbieten. Denn das geht halt nicht mehr, dann steht der Kram unter *.de.vu. Es sei denn aber das Thema hatten wir ja nun gerade erst mit den Filtern&#8230;</p>
<p>Belege und Quellen bezüglich deiner Einschätzung der braunen Soße wären übrigens hilfreich. Ich find halt nichts, was mich this far and no further rufen lässt.</p>
<p>PS: Stimmt, ich habe mehrmals Neue Freiheit geschrieben. Lapsus, Neue Freiheit ist das Ekelforum, Junge Freiheit die Ekelzeitung. Gelesen habe ich beides schon, besser ging es mir danach nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: lantzschi</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/09/17/enterhaken-an-der-falschen-stelle-gedruckt/comment-page-1/#comment-5063</link>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 07:20:12 +0000</pubDate>
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		<description>@weltgeist: radikale für mich in diesem kontext - demokratiefeindlich, freiheitsfundamentalistisch. nicht ganz korrekt, i know.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@weltgeist: radikale für mich in diesem kontext &#8211; demokratiefeindlich, freiheitsfundamentalistisch. nicht ganz korrekt, i know.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lantzschi</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/09/17/enterhaken-an-der-falschen-stelle-gedruckt/comment-page-1/#comment-5062</link>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 07:16:46 +0000</pubDate>
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		<description>@zeilenfeind und rc: aaah, ich spreche mit zwei piraten :) kein wunder, dass euer geschreibe nicht objektiver wird. 

es heißt übrigens junge freiheit, um mal klugzuscheißen und genau da ist wieder so ein punkt. keiner hat sich mit dem blatt auseinandergesetzt und alle sagen: is ja nicht so wild. ein bisschen mehr googlen hilft das nächste mal. egal, was popp und seipenbusch da von sich gegeben haben, es ist die publikation und das verteidigen dieser. was popp naivität ist, ist bei seipenbusch kühne berechnung. schreibt er ja auch. und ja, er gibt auch indirekt zu, am rechten rand zu fischen, verdeckt durch die argumentation: vielleicht könne man ein paar arme seelen nach hause holen. ja is klar, besonders, wenn man es nicht für nötig erachtet, sich politisch zu positionieren. 
aber wir drehen uns im kreis, wenn es hier bereits wieder darum geht, dass die taz böse ist und frau seeliger mal grünenpolitikerin war. völlig egal, die kritik an den piraten war sachlich und differenziert. andere medien halten es nicht für nötig, sich mit der partei überhaupt auseinanderzusetzen. kinder, alles kinder!

überlegt euch mal, ob es nicht besser wäre, statt billiger &quot;is mir egal&quot;-attitüde ein bisschen differenzierungs- und einordnungsvermögen an den tag zu legen. zusammenhänge sind was ganz tolles. dann muss man sich auch nicht mehr hinter dem goldwaagen-argument verstecken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@zeilenfeind und rc: aaah, ich spreche mit zwei piraten :) kein wunder, dass euer geschreibe nicht objektiver wird. </p>
<p>es heißt übrigens junge freiheit, um mal klugzuscheißen und genau da ist wieder so ein punkt. keiner hat sich mit dem blatt auseinandergesetzt und alle sagen: is ja nicht so wild. ein bisschen mehr googlen hilft das nächste mal. egal, was popp und seipenbusch da von sich gegeben haben, es ist die publikation und das verteidigen dieser. was popp naivität ist, ist bei seipenbusch kühne berechnung. schreibt er ja auch. und ja, er gibt auch indirekt zu, am rechten rand zu fischen, verdeckt durch die argumentation: vielleicht könne man ein paar arme seelen nach hause holen. ja is klar, besonders, wenn man es nicht für nötig erachtet, sich politisch zu positionieren.<br />
aber wir drehen uns im kreis, wenn es hier bereits wieder darum geht, dass die taz böse ist und frau seeliger mal grünenpolitikerin war. völlig egal, die kritik an den piraten war sachlich und differenziert. andere medien halten es nicht für nötig, sich mit der partei überhaupt auseinanderzusetzen. kinder, alles kinder!</p>
<p>überlegt euch mal, ob es nicht besser wäre, statt billiger &#8220;is mir egal&#8221;-attitüde ein bisschen differenzierungs- und einordnungsvermögen an den tag zu legen. zusammenhänge sind was ganz tolles. dann muss man sich auch nicht mehr hinter dem goldwaagen-argument verstecken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: weltgeist</title>
		<link>http://medienelite.de/2009/09/17/enterhaken-an-der-falschen-stelle-gedruckt/comment-page-1/#comment-5060</link>
		<dc:creator>weltgeist</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 16:36:07 +0000</pubDate>
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		<description>@ mr. plow: 
1.&#039;“basisdemokratie ist kein positiver wert an sich” doch. genau das ist er.&#039; nö. wenn jemand basisdemokratisch scheiße verzapft wird die nicht besser.
2.&#039;ich weiß gar nicht warum wir deutschen immer alles schlecht und kaputt reden müssen&#039; ich weiß nicht warum deutsche immernoch denken das wäre ein argument. wenn ich mich recht entsinne, dann war &quot;nicht immer alles schlechtreden&quot; ein lieblingssatz meines opas. und zwar wenn es um dinge ging, bei denen wir uns einigermaßen einig sind, dass sie scheiße sind.
3.&#039;in den staaten, dem kommunismusfeindlichsten land des planeten, klopft man den marxisten auf die schulter, wenn sie lokal kinderbetreungsmöglichkeiten organisieren oder gewerkschaften beraten&#039;  ab davon, dass ich den wahrheitsgehalt der ersten aussage mit blick auf 60 jahre brd und der zweiten mit blick auf den wahlkampf fragwürdig finde - es geht hier doch nicht um formfragen, oder? zumindest ich fänd es hochproblematisch wenn nazis gewerkschaften organisieren. eine kinderbetreuungsmöglichkeit, eine gewerkschaft oder datenschutzbestimmungen sind keine &#039;neutralen&#039; erscheinungen, sondern politisch umkämpfte. und wenn ich mein programm so gestalte, dass nazis das gutfinden können, dann muss ich mir fragen gefallen lassen. der skandal ist ja nicht nur das interview in der jungen freiheit, sondern mindestens ebensosehr, dass der jungen freiheit ihr kampf gegen gutmenschentum und political correctness  mit dem der piraten kompatibel erschien... 
@zeilenfeind: &#039;Ich halt das aus und die Republik auch.&#039; die &quot;republik&quot; hält so einiges aus, die frage ist ob das für oder gegen sie spricht. aber nazis sind und bleiben massenmörder im momentan durch (relative) irrelevanz erzwungenen wartestand - die trotzdem auch gerade immerwieder genug menschen einschüchtern und des öfteren auch totschlagen. aber ich bin vermutlich viel zu unsouverän und intolerant.
@lantzschi: wer sind eigentlich diese &quot;radikalen&quot; von denen du immerwieder schreibst?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ mr. plow:<br />
1.&#8217;“basisdemokratie ist kein positiver wert an sich” doch. genau das ist er.&#8217; nö. wenn jemand basisdemokratisch scheiße verzapft wird die nicht besser.<br />
2.&#8217;ich weiß gar nicht warum wir deutschen immer alles schlecht und kaputt reden müssen&#8217; ich weiß nicht warum deutsche immernoch denken das wäre ein argument. wenn ich mich recht entsinne, dann war &#8220;nicht immer alles schlechtreden&#8221; ein lieblingssatz meines opas. und zwar wenn es um dinge ging, bei denen wir uns einigermaßen einig sind, dass sie scheiße sind.<br />
3.&#8217;in den staaten, dem kommunismusfeindlichsten land des planeten, klopft man den marxisten auf die schulter, wenn sie lokal kinderbetreungsmöglichkeiten organisieren oder gewerkschaften beraten&#8217;  ab davon, dass ich den wahrheitsgehalt der ersten aussage mit blick auf 60 jahre brd und der zweiten mit blick auf den wahlkampf fragwürdig finde &#8211; es geht hier doch nicht um formfragen, oder? zumindest ich fänd es hochproblematisch wenn nazis gewerkschaften organisieren. eine kinderbetreuungsmöglichkeit, eine gewerkschaft oder datenschutzbestimmungen sind keine &#8216;neutralen&#8217; erscheinungen, sondern politisch umkämpfte. und wenn ich mein programm so gestalte, dass nazis das gutfinden können, dann muss ich mir fragen gefallen lassen. der skandal ist ja nicht nur das interview in der jungen freiheit, sondern mindestens ebensosehr, dass der jungen freiheit ihr kampf gegen gutmenschentum und political correctness  mit dem der piraten kompatibel erschien&#8230;<br />
@zeilenfeind: &#8216;Ich halt das aus und die Republik auch.&#8217; die &#8220;republik&#8221; hält so einiges aus, die frage ist ob das für oder gegen sie spricht. aber nazis sind und bleiben massenmörder im momentan durch (relative) irrelevanz erzwungenen wartestand &#8211; die trotzdem auch gerade immerwieder genug menschen einschüchtern und des öfteren auch totschlagen. aber ich bin vermutlich viel zu unsouverän und intolerant.<br />
@lantzschi: wer sind eigentlich diese &#8220;radikalen&#8221; von denen du immerwieder schreibst?</p>
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