Meine Kollegenschaft spaltet sich in zwei Gruppen.
Die einen wohnen standesgemäß in Prenzlberg und Mitte – sie sind etwas bürgerlicher gestrickt (Keine Wertung).
Die anderen wohnen in Neukölln.
Ein geringer kleiner Teil wohnt außerhalb dieser Bezirke. So wie ich in Friedrichshain bzw. Lichtenberg. Moment. Ich bin die einzige, die in Lichtenberg wohnt. oO
Die Neuköllner Kollegen halten sich mindestens etwas weiter vom Mainstream entfernt auf.
Gestern war ich zu selbstgemachter Köfte eingeladen. U Schönleinstraße. Ich komme aus der U-Bahn und die Luft in Neukölln ist gleich viel schwüler als in Tiergarten, wo ich arbeite. Der Kottbusser Damm ist laut, heiß, geschäftig, voller Menschen. Ich laufe in die Seitenstraße, es wird grüner, ruhiger, kühler. Ich gehe die Treppe hoch und bewundere sein Paradies von Wohnung. Stilvoll. Stilvoll im Erker sitzen, der Sonne beim Untergehen zusehen, Vodka und Wein trinken, vielleicht einen rauchen und eine Ahnung davon bekommen, wie schön Berlin sein kann, wenn man sich darauf einlässt.
Vielleicht zieh ich auch irgendwann nach Neukölln.

okay, micha muss ein bisschen, aber nur ein bisschen klugscheissen: das foto ist schon kreuzberg, weil der kotti die trennlinie ist. auf der anderen seite ist neukölln – meine seite ;)
wolltest du nicht zurück nach Hoyerswerda ziehen?
http://www.stern.de/video/:Video-Hoyerswerda-Rentnerparadies/660318.html
:-)
Dit is aber Kreuzberg, mäuskin!?
alles korinthenkacker.
kreuzkölln und bums.