Posted on Mrz 19, 2009

Links gefickt

Woran merke ich, dass ich besser schreiben als reden kann? Richtig, wenn ich einen Podcast mache. Meinen allerallerersten Podcast habe ich gestern Abend in Kreuzberg mit Malte Welding gemacht.

Thematisch hangeln wir uns wirr und verzweigt von “politisch sein” bis hin zum “Sex machen”. Dazwischen liegt die Ewigkeit. Als wir am Ende doch Substanzielles wie Arbeit bereden, ist der Podcast zu Ende.

Während ich (mit viel Wein als Unterstützung) mich stets auf Stammtischniveau artikuliere (und auch denke), versucht Gandalf Welding meine dummdreiste Gesprächskultur mit pseudointellektuellen Pamphleten auszuhebeln, die mich als naiv und völlig daneben hinstellen, was wiederum eine liebevolle durchmelangierte Diskussion ergibt.

Ab und zu streichle ich die sterilisierte Katze.

Viel Spaß mit dem Podcast.

PS: Ihr könnt natürlich auch hier kommentieren, wenn ihr euch heimischer fühlt.

4 Comments

  • malte sagt:

    Von viel Wein kann keine Rede sein.
    (Allerdings bin ich off-the-record als fett bezeichnet worden, was für einen Skandal gesorgt hätte, wären wir noch auf Sendung gewesen, aber außerhalb der Öffentlichkeit skandalisiere ich nicht).

  • Katamaki sagt:

    Hat Spaß gemacht euch zuzuhören :)

    Hier übrigens nen Tipp bei Interesse – noch nicht selbst gesehen, aber durchaus gutes drüber gehört – wobei das bei diesem Thema ja doch sehr “Geschmacksache” ist…:

    Emilie Jouvet – One Night Stand
    (http://www.amazon.de/One-Night-Stand-Emilie-Jouvet/dp/B001H1OT44)

    Und noch Copy/Paste dazu:

    Für einen erotischen, expliziten Lesbenfilm von Lesben für Lesben mit Lesben wurde es Zeit.

    Die Repräsentation dessen, was lesbischer Sex sei, lag in bisher in der Hand der männlichen Hardcore-Industrie. Die Pariser Fotografin Emilie Jouvet und ihre Freundinnen haben dies geändert!

    Authentischer Sex, prickelnde Erotik und gefühlvolle Romantik – queer porn made in France. Laiendarstellerinnen überschreiten in einer Reihe intensiver sexy Begegnungen eigene Grenzen und lassen sich zu vielerlei erotischen Experimenten hinreißen.

    Androgyne Girls, verführerische Femmes, verspielte Butches und experimentierfreudige Trans-Boys treffen sich zu lustvollen sexuellen Abenteuern. Sie zeigen in dieser Offenheit bisher selten gesehene „echte” lesbische Sexualität in all ihren Facetten und realisieren ihre eigenen Wünsche.

    «One Night Stand» ist hautnah und unverkrampft in Szene gesetzt von der Pariser Kultfotografin Emilie Jouvet, bekannt für ihre erotische, eigenständige lesbische Ästhetik.

    Ein «One Night Stand», der mehr als nur für eine Nacht gut ist. [Pressetext]

  • Lantzschi sagt:

    danke für die blumen,

    obwohl ich es mittlerweile an einigen stellen ziemlich peinlich finde. nicht unbedingt den inhalt, sondern die argumentationsführung meinerseits. demnächst sollte ich weniger wein trinken :-)

    und danke auch für die “porno-tipps”

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