Posted on Mrz 12, 2009

Schnellschüsse

10 Minuten habe ich es bei der Twittersuche ausgehalten, dann geschlossen. 5 Minuten später bekomme ich eine Skypenachricht – “@tontaube ist wohl da”. Drei Stunden später, 50 Mails reicher, 1000 Klicks im CMS später, ein indisches Essen dicker und von wirr-lautem Gerede genervter , stehe ich draußen im Flur und rauche. Manchmal da raucht man ja, weil man entspannen will.

Gestern war ich alles, was für mich das Mediengeschäft darstellt in Personalunion. Bis zum Feierabend.

Heute will ich eigentlich nur da sein. Und gute und wahre Texte lesen, die den Kern treffen. So wie diese drei Stücke.

Sacken lassen. Kein Ton darüber. Keine Metadiskussionen über Technik, Kultur, Gesellschaft oder Kriminalistik.

Stattdessen sitze ich hier und muss die Fotostrecke aktualisieren. Ich klicke mich durch die Agenturen. Einige Fotos verstoßen gegen den Pressekodex. Ich frage mich, was Journalist sein eigentlich bedeutet.

1 Comment

  • Mr.Plow sagt:

    in solchen zeiten frage ich mich immer wie man seine gefühle zum ausdruck bringen kann ohne in klischees abzudriften. besser doch die klappe halten.

    wenn man das von berufswegen nicht kann, dann lieber ablenken und mit sich selbst beschäftigen. klappt ja sonst auch immer.