Ich habe schon lange keine Empfehlungen mehr hier gepostet, das mach ich eigentlich nur noch drüben.
Da ich aber auch an meine werten Leser, die sowas nicht nutzen, denken will, hier so Sachen wie:
2. UPDATE: Ich hatte heute einen grandiosen Arbeitstag. Der zwar mit Verschlafen anfing, aber mit viel Gelächter, Hotdogs und ganz viel Cola begleitet wurde. Heute war sogar wieder einer der Arbeitstage, an denen man weiß, wofür man eigentlichen in den Medien arbeitet. Und dass es keinen besseren Job geben kann. Fotos davon gibt es hier. Die zoomer.de-Tweets, die ich heute abgesetzt habe für unseren Redaktionsaccount, kann man hier nachlesen. Is was für Leute, die sich anstatt dieses Zeug zu lesen, sonst lieber mit ihrer Pizza vor die Glotze setzen.
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Meine zwei Homies aus Hoyerswerda haben tolle Blogs, die sie aber auch nur führen, weil sie in New York und Tokio studieren. Dekadente Wichser.
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[[[UPDATE: Den Text, den ich etwas weiter unten verlinkt habe, findet man jetzt auch hier. Carta, das soll sowas wie "Boulevard des Feuilletons" werden. Es könnte zumindest ein Blog mehr sein zwischen der "Handvoll", die ich eigentlich nur lese. Bisher noch kaum Reaktionen zum neuen Netzwerk. But we'll see. Enjoy.]]]
den Text von Mercedes Bunz zu Onlinejournalismus. Großartig. Endlich mal eine Zusammenschreibe des derzeitigen Zustandes dieses (mit oft zurecht) viel geächteten Subgenres des viel zu oft hoch gelobten und vom Idealismus völlig verhunzten Journalismus.
Man muss sich doch mal überlegen, wo wir uns eigentlich befinden mit dem Journalismus, vor allem im Onlinebereich. Es geht einfach nicht, dass man dem Berufsfeld unterstellt, was eigentlich an die Adresse der Werbetreibenden, der Industrie und Wirtschaft gerichtet sein sollte. Natürlich gebe ich Niggemeier Recht, wenn er sagt, was PI eigentlich für eine schwachsinnige Einheit sei, um die Relevanz eines Onlinemediums zu messen und vermarktbar zu machen. Aber das kommt davon, wenn man vor mehr als zehn Jahren der Meinung war, Nachrichtenseiten im Netz wären nicht mehr als eine Zeitung im Netz. Print und online, das geht nicht so einfach zusammen. Daran ist die damalige Elite Schuld und die Deppen, die dachten, das Internet wäre nur das primatenhafte Sammelbecken aller Medieninhalte, die wir offline konsumieren. Und die Konsumenten die Primaten. Nun hat sich vieles geändert, auch die Sichtweise auf den User. Die Zusammenarbeit mit dem User. Oft klappt das noch nicht, wie es sollte, doch wirklich ändern werden sich Dinge erst, wenn die Printfuzzis endlich alle tot sind, die Early Adopters nur noch als Geschäftsführer wirken und die Generation ab Baujahr ’85 in den Chefredaktionen sitzt. Bis dahin sollte Niggemeier sich weiter mit Krümelkacken zum Heinz und Bejubelperserten machen und wir haben endlich eine wirklich relevante vermarktbare Größe im Netz: Die unique user.
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Zweite Sache für heute, da wir uns vor dem ersten schwarzen US-Präsidenten befinden, der Politik zur Popkultur hat werden lassen und ich mir schon vor dem Redaktionsgebäude Obamaposter geben muss, obwohl man wirklich über Wichtigeres schreiben könnte: Bush is away from the window. Yeah. Endlich ist diese Marionette demoraktischer Bankrottkultur Geschichte. Obama hat es schon dadurch leichter, weil er einfach nur die Scherben einsammeln kann, um ein guter Präsident zu werden. Hoffentlich reicht das Scherbeneinsammeln bis zur nächsten Wahl, damit die Welt nicht aus ihrer Naivität gerissen wird und Obama zum Präsidentsein-Machen kommt. Bis dahin bleibe ich naiv und hoffe auf einen guten Menschen als US-Präsident 2012.
Achso, der Text, ja. Der ist vom geschätzten Malte auf Spreeblick.