Posted on Mai 21, 2008

Der geistige Horizont der taz

Meine Meinung zur taz kennen meine engsten Leser sicher.

hackfresse.jpg Eine etwas andere Sicht der Dinge habe ich zu diesem Artikel, bessergesagt zur Bildunterschrift (siehe Screenshot, Markierung von mir). Klar, immer gegen Nazis. Aber das ist, entschuldige taz, Antifa-Niveau. Klar, immer gegen den Meinungs- und Medienmeanstram. Aber das ist, entschuldige taz, einfach nur intelligenzlos.

Lässt tief blicken, was da für Leute arbeiten bzw. welche Philosophie dieses Blatt verfolgt. Vielleicht bin zu konservativ, aber Journalismus nenne ich das nicht. Ich hab ja schon bei diesem Artikel damals gestutzt. Während das aber noch Geschmackssache war, ist vorliegendes Beispiel aber völlig daneben.

Aufhebung des Obrigkeitsdenken der Medien gegenüber ihren Lesern in allen Ehren, sympathisieren mit der Zielgruppe ist das, was wir brauchen. Dennoch kann man das intelligenter tun und nicht auf demselben Niveau wie die Hackfressen.

4 Comments

  • denQuer sagt:

    Ich hätte eher gedacht das du das toll findest, da sie printen was du blogst – stiltechnisch.

  • lantzschi sagt:

    also entweder du hast die Verwendung des Wortes “Hackfresse” in meinem Text am Ende nicht verstanden oder du bist wirklich der Meinung, dass taz und ich denselben Schreibstil hätten.

    Für zweiteres müsste ich mich eigentlich bedanken oder? :D Aber irgendwie kann ich das nicht.

    Es sei denn du erläuterst mir das nochmal näher, was du genau meinst.

  • denQuer sagt:

    Die Äußerung bezog sich nicht auf das Wort “Hackfresse” am Ende, sondern auf den Stil, manchmal einfach direkt die Dinge beim Namen zu nennen. Das es bei einem Printmedium unpassend ist sei dahingestellt, bei dir mag ich es. Ansonsten sollte der Kommentar wertungsfrei sein. Solltest du den Vergleich mit der taz nicht Mögen, so distanziere ich mich von dieser Äusserung ;)

  • lantzschi sagt:

    Hmm. Okay. Distanziere dich aber bitte trotzdem ^^

    Ich finde nicht, dass Dinge beim Namen nennen nicht ein ein Printmedium gehören. Im Gegenteil. Sie gehören in JEDES Medium. Aber ob man nun das Wort “Hackfresse” in die Kategorie “beim Namen nennen” schieben will, halte ich für sehr zweigleisig.

    Ich bin auch nicht für überzogene Political Correctness, aber dieses Proletenvokabular gehört nun wirklich nicht in ein Mainstreammedium. Es sei denn, Zeitungen, TV, Radio und Online verkommen irgendwann zu Gossenblogs wie diesem hier. Dann ist aber auch der Durchmarsch dieser ganzen “ich will was mit Medien machen”-Hackfressen (höhö) sicher.