Generell bin ich ja dagegen, Privates und Arbeit miteinander zu vermischen. Deswegen finden sich hier lediglich ein paar Links zu Artikeln und ab und an die ein oder anderer Sache in abstrahierter Form.
So gern wie man an dieser Sache auch festhalten mag, sie lässt sich letztendlich nicht immer durchhalten. Dies erging mir so, als ich einen Artikel für tagesspiegel.de verfasste und daraufhin ins Kreuzfeuer der Islamophobiker geriet, die mit dem rechten Spektrum doch mehr gemeinsam haben, als sie gerne behaupten.
Im Internet fanden diese Damen und Herren schnell dank Google alles über mich heraus und auch dieses Blog wurde auf deren Seite im Post und in den Kommentaren hinreichend ausgeschlachtet. Da verstieß man netterweise so gegen alles, von Urheberrecht angefangen bis zum Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Es gab Beleidigungen, Androhungen von Gewalt mit Veröffentlichung meiner Wohnadresse, etc pp. Das führte dazu, dass ich Freitagnachmittag dieses Blog offline nehmen musste und meine Profile auf zahlreichen Communities zwar nicht löschte, aber doch so privat hielt, wie es mir möglich war.
medienelite.de ist seit dem 30.4. wieder online. Ihr werdet mir nachsehen, dass ab jetzt alle Kommentare von mir moderiert werden. Zumindest vorerst. Angst um Zensur brauch hier niemand haben, aber ich möchte doch gerne sichergehen, dass keiner dieser Leute, die ziemlich alle Foren gut besuchter deutscher Websiten stündlich heimsuchen, hier nicht mehr das Wort ergreifen.
Auf diversen Communities habe ich mich ins Private zurückgezogen und scheue auch nicht davor entsprechende Leute zu melden. Meine bisherigen Kontakte werden davon nichts bemerken.
Mein Profil auf XING habe ich nach einiger Überlegung und etlichen Nachrichten, die darauf schließen ließen, dass gewisse dort angemeldete Personen entweder solche islamophoben Seiten regelmäßig besuchen oder sich einfach davor scheuen zu differenzieren, gelöscht. Von Kollegen aus der Medienwelt oder dem Journalismus habe ich einfach ein bisschen mehr erwartet. Meiner – dem Alter geschuldeten Naivität – (noch) romantischen Sicht auf mein berufliches Tätigkeitsfeld wollte ich einfach keinen Abbruch tun ^^
Ich habe Emails bekommen. Sie waren keine Unterstützung, sondern die Fortführung der Hasstiraden, in abgeschwächter Form wohlgemerkt. Die Anonymität der Kommentarschar ist diesen Leuten wohl lieber. Eine Email kam von Bloggerseite, sehr erwärmend. Danke nochmals.
Ich habe keinen Schaden erlitten, auch nicht versucht mich in meiner Wohnung nach einer Flasche Wodka und reichlich Schlaftabletten zu erhängen. Dafür ist der Abstand zwischen Fußboden und Decke leider auch viel zu gering. Man möge es mir verzeihen. Ich habe mich an Stelle dessen ausreichend betrunken und mit Freunden am Dresdener Elbufer bei herrlichem Sonnenschein das Frisbee durch die Frühlingsluft geschossen. Ich habe das gemacht, was viele im Alter von 22 tun.
Ich bin seit fast zehn Jahren online unterwegs, habe viele Fehler gemacht und mindestens genauso viel Erfahrung, muss noch viel mehr lernen im Beruf, bin nicht perfekt und schöpfe wiederum daraus die Größe (wenn ich das mal hier so pseudoarrogant pathetisch formulieren darf) über diese sehr unschönen Geschehnisse, die tagtäglich im Graugrau des WWW vor sich gehen, zu ignorieren und als weitere Erfahrung in eine Schublade abzulegen.
Nun könnten die ersten Stimmen laut werden, ich wäre doch selbst Schuld, weil ich mich so im Netz prostituiere oder Daten hergebe. Entschuldigung, aber die Tragweite von “Netzprostitution” hätte ich gern näher erläutert. Meine Daten gebe ich nicht her, sondern bin bspw. dazu verpflichtet, siehe Impressum. Ich liebe die Grundidee der Netzwelt – nämlich die offene Kommunikation, den Dialog und das Streitgespräch. Ich bewege mich gern in Communties, sie erleichtern viele Dinge. Ich streite niemandem das Recht ab, meinen Namen zu googlen, sich über diverse Peinlichkeiten meiner Person zu freuen oder sich darüber zu echauffieren, was für geistigen journalistischen Dünnschiss ich verfasse. Ich finde das sogar sehr gut.
Aber ich allein lege fest, welche Daten von mir sichtbar sind und welche nicht. Deswegen ist es wohl gewollt, wenn geistiger Dünnschiss von Nadine Lantzsch per Google erreichbar ist. Denn jeder ist Herr im Hause seiner Person im Internet. Dieses Recht sollte von anderer Seite respektiert werden, so wie ich das gerade jetzt auch tue. Und keine Namen, Adressen und Emails veröffentliche, obwohl es ein leichtes wäre und bestimmt allen Grund dazu habe.
Jeder, der im Internet unterwegs ist, ist ein bisschen Schöpfer und Richter über sich selbst. Daten offen oder geheim zu halten, wie es ihm beliebt. Wohlgemerkt seine eigenen und nicht die fremder Personen. Außer olle Wolle steht vor der Tür.
warum haben wir uns am wochenende nicht gesehen?
ansonsten weiß ich nicht, ob eine rechtfertigung in diesem ausmaß nicht vielleicht ein bischen zu viel ist.
ein schönes “fuck you” hätte sicher auch gereicht ^^
warum wir uns nicht gesehn haben, lag an der knappen zeitplanung und dass wir doch nicht das gesamte WE über in DD geblieben sind.
naja eine rechtfertigung in diesem sinne ist es wohl nicht, sondern eher was mir auf dem herzen lag. schmeißen wir es doch als “erklärung” in die nächste schublade :)
Hi lantzschi,
da Dir scheinbar nicht ganz soviele Leute geholfen haben. In den Komments bei PI kam zum Ausdruck das selbst Leser dieses Blocks mit Hinweis auf Dich und dein Alter darauf hingewiesen haben: Das es natürlich ein bißchen übertrieben war.
Mir persönlich tut es leid.
Nur mußt du sehen, daß Islamkritiker immer unter Druck stehen. Uns wird kein einziger Fehler verziehen. Jedes Wort muß abgewogen werden.
Also bitte ich Dich , Dich einfach mal mit den Menschen dahinter zu beschäftigen und nicht immer nur die “Frontblogs” zu sehen. Wir sind alle Menschen. Und das wird viel zu oft vergessen. Sie bleiben auch dann noch Menschen wenn sie wie z.B die Moslems die falsche Ideologie haben.
Ansonsten hoffe ich das Dein We gut war und das Bier kalt.
Mit freundlichen Grüßen
chaot:-)
Hallo chaot,
ich glaube nicht, dass Islamkritiker sonderlich unter Druck stehen. Nicht mehr als andere Religionskritiker.
Ich würde die Autoren und meisten Kommentatoren / Leser auf PI und verwandte Seiten auch nicht als Islamkritiker bezeichnen. Denn wer kritisiert, der differenziert auch und beweist Toleranz für andere Kulturkreise und fremde Dinge.
Das passiert nicht. Das ist schade. Ich finde auch, dass Religionen und ihre Ausprägungen kritisiert werden sollen, weil sie auch sehr viel Anriffsfläche bieten. Aber dann soll das bitte im Zusammenhang passieren und die Religion an sich kritisiert werden und nicht alle Muslime. Extremismus, Terrorismus und Fundamentalismus sind zu kritisieren und die gibt es in jeder Religion.
Hallo Lantzschi,
Unterstützung (moralische) hätte ich natürlich beisteuern können, guter Punkt. Falls es Dich tröstet: Du bist nicht die einzige, über die dieser Stalker-Mob hergefallen ist. Aber Dich trifft es natürlich härter, weil du mit dem Internet aufgewachsen bist und einen großen Fußabdruck dort hinterlassen hast. Und es nimmt natürlich nicht die moralische Schuld von dieser notgeilen Bande, aber offenbar ist es angeraten, privates und öffentliches stärker zu trennen. Schwierig in der heutigen Zeit, in der das zunehmend zusammenwächst…
Ich persönlich halte es für das beste, in die Offensive zu gehen, in der Art, daß Du es dokumentierst, wenn möglich auch die privaten Hassmails. Es gibt ja einige, die sich des Themas annehmen (z.B. Stefan Niggemeier und Ramon Schack sowie das Blog Politisch Korrekt) und darüber publizieren. Es ist das einzig sinnvolle die Öffentlichkeit zu informieren, mit welchen Mitteln die arbeiten und wie die vorgehen. Und Deine Erfahrungen können auch dazu beitragen.
Na, das sagt sich natürlich leicht als Unbetroffener, Du wirst das schon hinkreigen.
Alles Gute,
Brodaganda
Hallo Unglücksrabe *ggg*,
bin ebenfalls gelegentlicher PI-Leser und hatte – übrigens mit vollem Namen, Adresse und Telefonnummer – an den Tagesspiegel gemailt. Leider ohne Antwort.
Dein Beitrag war allerdings keine journalistische Glanzleistung, wenn es Dich interessiert, erkäre ich Dir gerne warum.
Ein Tipp zur Website: Das Mouseover „ich bin Faschist“ mag ja witzig gemeint sein, ist aber taktisch unklug. So machst Du Dich inhaltlich angreifbar. Was für Fotos mit ‘nem Joint(?) ebenso gilt.
Damit wir uns nicht falsch verstehen: solange Du über Berliner Musik-, Club- und ähnliche Szenen schreibst, mag “politisch unkorrektes Verhalten” eher als Empfehlung gelten. Möchte man moralische Instanz sein oder Andere kritisieren, wird es eng. Siehe Michel Friedman.
So, genug geschrieben. Jetzt begebe ich mich auf den Weg in die “Kültürzeit” (Simon-Dach-Straße) und steigere den Umsatz einer bekannten Biermarke aus der alten sächsischen Heimat. Radeberger ist es übrigens nicht …
Egbert
[...] sie dürfen sogar ästhetisch ins Licht gerückt werden. Naja, der Passiv wäre evtl. übertrieben. Wenn man es mir übel nimmt [...]
Hallo Egbert,
deine Mail an den Tagesspiegel habe ich leider nicht bekommen. Keine Ahnung, wo die versackt ist. Vielleicht hattest du auch die falsche Adresse?
Journalistische Glanzleistung scheint das Lieblingswort zu dem Thema zu sein, hm? ;-) Bitte eine Erklärung, ja. Es sei denn, du kommst mit dem Argument, von “gegnerischer” Seite hätte es auch Manipulation gegeben. Dazu folgendes. Es gab Aufrufe in muslimischen Foren (deutschsprachig und arabisch) für diese Umfrage mit JA zu stimmen. Das ist keine Manipulation. Sonst wäre jede demokratische Wahl eine.
Der Unterschied zwischen dem “muslimischen Aufruf” und dem von PI bestand darin, dass sich in den Kommentaren des entsprechenden PI-Eintrages die “Diskussion” dahingehend verselbstständigt hatte, dass die User zur Manipulation aufriefen. Beispiele kann ich dir bei Bedarf gern geben. Das ist woanders NICHT passiert. Auch muss man feststellen, dass die vielzitierte arabische Seite balhiwar (?) erst 24. April zur Abstimmung aufrief und nicht wie von PI-Seite behauptet am 19. Auch dafür gibt es ganz eindeutige Beweise. Die kann ich gern bei Bedarf noch ergänzen.
Zum Thema “Ich bin Faschist”. Taktisch unklung? :D Ja, vielleicht Leuten gegenüber, deren Horizont von 12 bis Mittag reicht und die nicht unterscheiden können zwischen Ironie, Zynismus und der Realität. PI-Leser bspw. Und ob ich mich hier im öffentlichen Netzraum so bewege, nur damit ich für solche Leute keine Anrgiffsfläche biete, wäre wohl mehr peinlich als taktisch unklug.
Ach Joint. LOL. Das sind selbstgedrehte Zigaretten.
Generell hast du, wie viele andere PI-leser nicht verstanden, dass man ganz klar trennt zwischen Job und Privat in einem PRIVATEN Weblog. Dieser repräsentiert nicht meinen Beruf, meine Einstellung zum Beruf oder meinen Arbeitgeber. Ich kann als Journalistin kritisieren, wen und was ich will. Auch als Privatperson. Aber dann bitte differenziert sehen. sDeswegen: bitte keine Zusammenhänge mehr. Das macht müde.
Der Vergleich ist doch an den Haaren herbeigezogen! Was Michel Friedman in seiner Freizeit treibt, ist mir völlig boogie. Wäre die Sache nicht an die Öffentlichkeit gekommen, würde es noch heute keinen interessieren. Der Unterschied zwischen mir und Michel ist, dass der Mann eine Vorbildfunktion einnimmt, eine öffentliche Person ist. Ich bin nur ein kleines Menschlein in Deutschland, das seinen Beruf ausübt. Inwiefern ist mein Privatleben also für mein Berufsleben von Relevanz? Ich meine, die Sache wird ja immer nur hinzugezogen, wenn man sachliche Kritik auf eine “Unter-die-Gürtellinie”-Ebene ziehen mag.
Hm, lass mich raten…Feldschlösschen oder Dresdener Felsenkeller? Mensch, Kültürzeit, du traust dich ja was ^^
[...] Das geht an die Jungs von A-better-tomorrow.com, die mir einfach so ein T-Shirt geschenkt haben. Naja, vielleicht nicht einfach so. Aber deswegen. [...]
Hi lantzschi,
hab mich eben erst der Sache erinnert und kurz geschaut, ob dein Blog wieder da ist. Es ist, sehr gut. Ich hatte dir auch eine Mail geschrieben, keine Ahnung, ob du sie bekommen hattest. Darum schreibe ich den Inhalt hier nochmal hin.
1. Der Begriff “Musikfaschist” ist ein vielleicht nicht in den Augen jedes Einzelnen geschmackssicherer, aber dennoch verbreiteter Begriff. Dessen Verwendung zu kritisieren ist sicher legitim, aber
a) nicht auf die hinterfotzige PI-Art mit dem impliziten Aufruf, dich persönlich zu terrorisieren
b) nicht von den PI-Heinis, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit von “Linksfaschisten” und “Islamofaschisten” schwadronieren.
2. Ich empfehle dir, in jedem Fall Anzeige/n (gegen Unbekannt) zu erstatten und alle bei dir eingegangenen Belästigungen so lückenlos wie möglich zu dokumentieren. Ich hab mich neulich schon wieder geärgert, dass PI mit seinen “sektenähnlichen Verhältnissen” (Aussteiger-Zitat) immer noch nicht im Verfassungsschutzbericht auftaucht. Deren Anhängerschaft und Dunstkreise (etwa gruene-pest.com) ist zum Teil, zumindest verbal, längst in der Militanz angelangt. Und du bist wirklich nicht alleine. Von solchen Schwällen an Hassmails, Beleidigungen und Bedrohungen berichtet nahezu jeder, dessen persönliche Informationen / Kontaktdaten bei PI veröffentlicht wurden.
3. Einige Taktiken, wie man sich solche Leute fernhält, habe ich hier mal gesammelt.
Halt die Ohren steif,
Frank
Hi Frank,
nein deine Mail hab ich irgendwie nicht bekommen. Vielleicht war es ja die einzige von vielen, die als Spam durchgerutscht ist ^^.
Danke trotzdem nochmal an dieser Stelle.
Was nützt mir denn eine Anzeige gegen unbekannt in diesem Fall, bitte? Wen soll ich da überhaupt anzeigen? PI, die Kommentatoren, den Fake-Betreiber in Singapur? Du siehst, das führt irgendwo ins Nirgendwo. Wir waren ja schon hinterher mit der Rechtsabteilung. Es ist wirklich schwierig, wenn die Server und Betreiber im Ausland sind, dementsprechend Autoren so anonym bleiben dürfen wie möglich.
Ich hab neulich mal mit einem Verfassungsschützer für einen Artikel telefoniert, die wissen sehr wohl, dass es diese Seiten gibt, der hat mir allerdings auch gut begründet, warum es eben (noch) nicht in den Verfassungsschutzbericht gehört. Ein paar Emails habe ich noch da, etwaige StudiVZ-Nutzer sperren lassen, XING-Profil und die Comments auf diesem Blog sind allerdings weg für die Ewigkeit.
Danke für den Link.
Ich denke, was demnächst helfen kann ist: offenere und mehr Berichterstattung über diese Idioten.
Ich hatte sie an deine @h*wm.de-Adresse geschickt, die du einst in einem Blogkommentar bei mir abgabst.
Leute, die dir Droh-E-Mails schicken. Die sind hin und wieder bei größeren Anbietern wie gmx und Co, welche ihre Logindaten nebst IP zumindest für gewisse Zeiträume minutiös protokollieren müssen (was auf seine Weise natürlich bedenklich ist). Wenn du nur einen von diesen Horsten drankriegst, ist schonmal was gewonnen. Aber das musst du wissen. Dass die virtuelle Verlegung von PI ins Ausland ein geschicktes Manöver war, ist deutlich. Aber Signale an die Mitläufer zu senden, kann nichts schaden.
Na die haben natürlich mit der umfangreichen Beleuchtung verschwörerischer und verfassungszersetzender Umtriebe seitens der Linksfraktion alle Hände voll zu tun. Da bleibt keine Zeit, in Selbstjustizphantasien schwelgende Ausländerhasser zu beobachten.
Da pflichte ich dir bei. Da kann und sollte mehr passieren, auch bei bürgerlicher angehauchten Blättern wie dem Tagesspiegel. Ich schüttel’ immer nur den Kopf, wenn beim Niggemeier kommentiert wird, dass man die Typen ja gar nicht ernstnehmen solle und sie nicht zu ignorieren bereits Aufwertung wäre. Das ist natürlich Schwachsinn im Sinne von Verdrängungstendenzen a la “Was ich nicht sehe, das gibt es nicht”, ganz offensichtlich aus den parlamentarischen Richtlinien diverser Landtagsfraktionen zum Umgang mit der NPD abgeleitet. :)
[...] pro pos: lantzschi schreibt darüber, wie es ist, in einem Artikel von PI als das aktuelle Projektionsobjekt deren Ideologie einer [...]
Es gibt nur eins was ich dir raten kann. Lass dich nicht einschüchtern und bitte sei vorsichtig in dem was du sagst. Ich selbst habe eine gottlos große Schnauze und nicht viel zu verlieren. Aber wenn du die Kameraden angreifst, rechne immer damit das die klagen. Und dann gehen sie vor das Frankfurter Landgericht wo mein Bruder Ulfkotte einen Prozess nach dem anderen gewinnt.
Oder nimm den Krieg an. Dann geh hin auf ihre Blogs und in ihre Foren und sag ihnen die Meinung. Das bringt sie zum schäumen. Mir macht es Spaß.
Du bist auf jeden Fall nicht alleine. Du brauchst den Kommentar auch nicht zu veröffentlichen. Ganz wie du magst.
@Jochen Hoff,
Ein offener Krieg ist denke ich die falsche Strategie. Da gegen einzelne zu argumentieren bringt herzlich wenig. Die Leute sind verbohrt und man wird sie auch nicht mehr umkrempeln können. Vielmehr sollten Medien und Blogs offen darüber berichten, welche Formen die Meinungskultur in Deutschland so annehmen kann. Das passiert leider noch viel zu selten.
Einschüchtern lass ich mich nicht. Diese Deppen sind doch harmlos. Verstecken sich hinter ihrer Anonymität und holen sich bei ihren Hasstiraden noch einen runter. Nicht mehr, nicht weniger.
Ich kann mich Jochen nur anschliessen. Wie Sie dem angeblich unter Druck stehenden “Islamkritiker” schon gesagt haben:aus meiner Sicht ist das hohles Geschwätz . Wie und wen man unter Druck setzt, haben Sie ja schon gemerkt. Das aktuelle Beispiel, wenn eine Adresse bei PI veröffentlicht wird, sehen Sie hier:
http://www.omaralrawi.net/index.php?option=com_easybook&Itemid=18
Damit wird versucht, politisch mißliebige “Unter Druck” zu setzen-wie das geht, haben Sie jetzt erfahren müssen. Und dass es diese Leute sind, die “nicht den kleinsten Fehler verzeihen” auch. Das soll Sie um Himmelswillen nicht davon abhalten, Fehler zu machen. Schauen Sie, wer Ihnen die verzeiht und wer nicht. Dann sind Sie immer richtig.
Seien Sie vorsichtig, aber lassen Sie sich auch nicht ins Bockshorn jagen.Im Zweifelsfall hat der Tagesspiegel eine Rechtsabteilung…
Übrigens hatte ich Ihre eMail-Adresse auch. Es hat mich ehrlich gesagt ein wenig geniert, weil ich eigentlich damit gerechnet hatte, daß ihre Inbox nicht nur mit PI-Spam, sondern auch mit Solidaritätsmails überquillt. Jetzt bin ich schlauer.
Mit freundlichen Grüßen
bigberta
@Frank:
Ich hab die Email wieder ausgekramt. Danke nochmals. Der Link ist wirklich eine Goldgrube, das sollte man mal einer großen Mehrheit zugänglich machen.
Hmm, die Sache mit dem Verfassungsschutz ist wirklich zweischneidig. Klar können die nicht auf alles achten und dokumentieren. Dennoch sind diese Seiten bekannt und stehen unter Beobachtung. Der Kollege von politischkorrekt.info macht’s richtig und erstattet ab und mal Anzeige wegen Volksverhetzung. Er ließ mir im Rahmen einer Berichterstattung auch die Erklärung des Anwaltes zukommen, der sich wirklich minutiös damit auseinandergesetzt hat und leider feststellen musste, dass sich diese Heinis wirklich kurz über der Grenze, von dem was möglich ist, bewegen und es deshalb nicht unter Volksverhetzung zählen kann. Dieselbe Auffassung hat auch der Verfassungsschutz dazu. Hinzu kommt wie gesagt der leidige Fakt mit dem Betreiber und dem Server und der drauß resultierenden gesetzesgemäßen Anonymität.
Ignoranz ist die völlig falsche Taktik, da pflichte ich dir bei. Ich bin auch immer erschrocken, was beim Tagesspiegel oder anderen Portalen so an Kommentaren eingeht, berichtet man über Ausländer, rechts oder links. Sogar von Leuten in meinem Alter, wo man doch etwas weniger Konservatismus erwarten kann. Da wird mir immer wieder schmerzlich vor Augen geführt, dass PI doch nicht wirklich Minorstream ist. Deswegen sehe ich da Medien und Blogs in der Pflicht offen zu berichten, sich in die entstehenden Diskussionen einzumischen und die Kommentatoren ernst zu nehmen, nicht als Person, sondern ihre Ansichten.
@bigberta,
keine Angst vor Emails, ich lese und beantworte meistens ;)
Ja, das hatte ich mir auch gedacht, dass da mehr Unterstützung kommt in die Richtung. Nicht mal der werte Herr Niggemeier, der von dem Vorfall wusste, hat sich geäußert. Aber ich will ihm gar nichts unterstellen, vielleicht war er auch im Urlaub ^^ Nein im Ernst, der Arme hat so schon genug Penner auf seinem Blog und damit wohl genug zu tun.
Es ist immer eine Gratwanderung, wenn man über missliebige Themen schreibt. Dazu muss man nicht mal in den Medien arbeiten. Es reicht ein kleines Blog. Die Frage ist nur, ob man dann nicht doch überlegt, eben als “Jetzt weiß ich’s besser”, seinen Namen zu anonymisieren bei Veröffentlichung. Oder ein Pseudonym zu nutzen. Das mögen einige als feige verstehen…
Es ist oft ratsam, im Nachhinein betrachtet. Der Inhalt bleibt schließlich derselbe und um den geht es ja vorrangig.
Hi lantzschi,
lass’ dich bloß nicht einschüchtern. Aber so wie ich das sehe, hast du das sowieso nicht wirklich vor. Gut so.
Es ist nur schade, dass PI in den Medien immer noch nicht richtig wahrgenommen wird. Ein Artikelchen hier, eines da – und dann ist wieder Ruhe im Karton. Die Einzigen, die davon etwas haben, sind die PI-ler selbst. Und die Wenigen, die wie du etwas gegen PI schreiben, dürfen sich dann mehr oder weniger alleine den ganzen Stress antun, der darauf zwangsläufig immer folgt.
Wie auch immer: Sach Pescheit, wenn du irgendwas zum Thema PI brauchst. Mein Fundus wächst täglich. ;-)
au mann. diese bande also wieder…
mich wundert ja, wie menschen von sich selbst sagen können »Ich bin PI-Leser«. #kopfschüttel
[...] unscharfe Visier der pöbelnden Islamhasser (PI). Welche – auch privaten – Auswirkungen das hatte, schildert sie in ihrem Blog: Im Internet fanden diese Damen und Herren schnell dank Google alles über mich [...]
Hey lantzschi,
ich kann dir auch nur raten, dich nicht einschüchtern zu lassen. Die Jungs von PI sind desshalb so “aktiv”, weil sie sich durch ihre Anonymität sicher fühlen. Der PI-Kommentarmob, der durch die Artikel aufgehetzt wird, besteht also hauptsächlich nur aus Maulhelden.
Halt die Ohren steif und du bist nicht alleine ;-)
Hi lantzschi,
selbstverständlich sollte man die Publikationen auf PI auch durchaus kritisch betrachten und so mancher Kommentar ist schon unter der Gürtellinie, aber ich als Ex-Muslim und Angehöriger einer ethnischen Minderheit finde es von der “Gegenseite” z. b. in der Gestalt eines Dietmar Näher als naiv und/oder niederträchtig (je nachdem, ob Unkenntnis oder Vorsatz), jede berechtigte Kritik an dieser faschistoiden Ideologie als rassistisch und verhetzend zu diskriminieren. Solche Menschen treten die Leiden der Menschen, die unter dem Islam gelitten haben, mit Füßen.
Dabei geht es mir überhaupt nicht um jene “Muslime”, die ähnlich vieler deutscher Christen, nur noch “auf dem Papier” dem Islam angehören und sich mit den hiesigen kulturellen Bedingungen arrangiert und diese zu schätzen gelernt haben.
Ich habe vor mehr als 20 Jahren gänzlich mit dem Islam gebrochen und habe seit dieser Zeit, bis hin zu Morddrohungen, vieles durchgemacht und umso unverständlicher ist es mir, dass jedwede Kritik am Islam seitens der Politik und der Medien weitestgehend ausgeblendet wird.
Es wäre daher schön, wenn Ihr Eure Toleranz für tolerante Menschen und Ideologien aufsparen würdet und nicht für jene, denen westliche Wetmaßstäbe das Feindbild liefern, auf welches sie ihren Hass projizieren können. Es ist bedauerlicherweise Fakt, aber in den Augen gläubiger Muslime seid Ihr minderwertig und Eure Kultur verachtenswert!
Beschäftige Dich z. B. mal mit den Yeziden (http://www.yezidi.org/), mit den chaldäischen Christen, den Bahai oder den Zoroastrern, die alle eine lange und leidvolle Erfahrung mit dem Islam haben oder lies bei den Hindus oder Buddhisten über deren leidvolle Erfahrungen mit der “Religion des Friedens”. Der Islam ist eine durch und durch faschistoide Ideologie, ganz gleich, ob das manche Schönfärber nun wahrhaben wollen oder nicht und verlaß’ Dich nicht nur auf europäische Sichtweisen, sondern versuche auch, Dich von Mainstreamansichten frei zu machen. 1001 Nacht sind Märchen!
Wenn Du Literatur und Links benötigen solltest, sieh Dich auf der Seite der Ex-Muslime um oder schick mir eine E-Mail (ich helfe Dir gern). Alles Gute und viel Erfolg in Deinem Beruf!
Ku tu çuyi bajareki kora çaveki xwe bigre – Wenn du in die Stadt der Blinden gehst, schließe ein Auge!
Hallo Nadine,
Ich denke nicht, dass du dich für irgendwas rechtfertigen oder gar entschuldigen müsstest. Im Gegenteil!
“Politically Incorrect” ist die Speerspitze des Rassismus und anscheinend zunehmend auch des Antisemitismus (so wie einiger anderer Schweinereien) im deutschsprachigen Internet.
Ich freue mich daher jedes Mal, wenn ein kritischer Artikel in dem Medien erscheint.
@Hassan Kal
Schön abgelenkt. “Unter der Gürtellinie” ist nun für das, was PI betreibt leicht untertrieben.
Aber Gewaltandrohungen scheinen für dich ja nicht so schlimm zu sein. Hauptsache es kommt von der richtigen Seite.
Wann und wo habe ich “berechtigte Kritik” an der “faschistoiden Ideologie” als rassistisch oder verhetzend diskriminiert? Aber bitte gant Konkretes. Ich glaube allerdings, dass da wieder einmal nichts Substanzielles kommt.
Also, ich warte.
BTW: Wer pauschal und undifferenziert eine ganze Religion als “faschistoid” bezeichnet und mir – weil ich das etwas anders sehe – “Naivität” und/oder “Niederträchtigkeit” vorwirft, sollte vielleicht doch erstmal vor seiner eigene Haustür kehren.
Lieber Herr Mraczny, PI ist sicher alles mögliche, aber definitiv nicht antisemitisch. Ganz im Gegenteil, es gibt dort sogar jüdische Blogteilnehmer. Einige hier gepostete Links zu angeblich antisemitischen Inhalten auf PI würden mich allerdings schnell überzeugen. Wohlan, legen Sie los!
@Egbert
http://www.pkforum.politischkorrekt.info/viewtopic.php?t=38
kein Antisemitismus? aber hallo!
http://www.pkforum.politischkorrekt.info/viewtopic.php?t=38
Meine Herren, bitte Links posten, die direkt zu PI führen, keine Infos aus zweiter Hand. Ich möchte nicht ausschließen, dass Provokateure oder Dummköpfe so etwas bei PI platzierten. Doch jeder gute Blogbetreiber dürfte solche Postings rasch entfernen.
Man könnte ja Lantzschi auch keinen Vorwurf machen, wenn die Antifa in ihrem Blog zu Brandanschlägen auf Autos aufruft und der Eintrag nach wenigen Stunden entfernt wird.
Wobei sachliche Kritik am ZDJ nicht per se antisemitisch sein muss. Selbst jüdische Autoren wie Norman G. Finkelstein sehen manche jüdische Organisationen überaus kritisch. Evtl. Kennen Sie sein Buch “Die Holocaust-Industrie”?
P.S. Ignatz Bubis (ehemaliger ZDJ-Vorsitzender; geschäftlich als Bauunternehmer und Immobilienspekulant tätig) war bei Frankfurter Linken mindestens so beliebt wie ein Altnazi.
klicken sie auf die angegebenen links. ich glaube die meisten sind noch online. ich werde die jetzt nicht copy/pasten.
übrigens “kritik am Zdj” sollte nicht den begriff “parasiten” beinhalten. kritk geht anders, nämlich ohne aufgewärmte klischees. was das mit norman finkelstein oder ignatz bubis zu tun hat weiß ich jetzt auch nicht.
Hallo Egbert,
so wie du Infos aus erster Hand willst, sind populärhistorische und pseudowissenschaftliche Publikationen eines Herrn Finkelstein auch keine einzige und zuverlässige Quelle für Meinungsbildung. Aber das weißt du ja sicherlich ^^
Na Nadine, ist Deine Kritik am Herrn Finkelstein etwa antisemitisch? *ggg* Wobei wir über den Begriff Parasiten nicht diskutieren müssen, er entspringt eindeutig LTI (lingua terti imperii).
@Egbert
Könnt ihr euch nicht mal was neues überlegen? Immer wieder die gleichen abgedroschenen Phrasen zu hören langweilt auf die Dauer.
- Wir können nicht rassistisch sein, weil der Islam ja keine Rasse ist.
- Böse Kommentare kommen natürlich nur von linken Provokateuren.
- Wenn jemand bedroht wird, hat er selbst Schuld.
- Einen Zusammenhang zwischen Artikeln und Kommentaren gibt es nicht.
- Wenn Aufrufe zur Gewalt mal nicht von Provokateuren kommen, dann sind sie grundsätzlich nicht so gemeint, oder nicht so schlimm.
- usw. usf.
LTI von Viktor Klemperer ist eine wirklich ausgezeichnete Lektüre.
@DDH
Ihr und euch ist unzutreffend, da ich für mich spreche und nicht für PI.
Solange selbst böse Kommentare grundgesetzkonform sind, geht das in Ordnung. Die Meinungsfreiheit ist da – zum Glück – ziemlich weit gefasst. Bedrohung und Gewalt lehne ich ab, würde mich allerdings bei einem Angriff verteidigen und im Rahmen meiner Möglichkeiten auch anderen helfen. Gesicht zeigen bedeutet eben nicht, sich glotzend die Nase am Fenster plattzudrücken.
“Solange selbst böse Kommentare grundgesetzkonform sind, geht das in Ordnung. Die Meinungsfreiheit ist da – zum Glück – ziemlich weit gefasst.”
grundgesetz ist grundgesetz und antisemitismus ist antisemitismus. sie lenken von der sache ab.
dann können wir uns einigen:PI ist grundgesetzkonform und antisemitisch und rassistisch.
@Egbert
Ich glaube, du verstehst nicht. Es geht hier darum, dass lantzschi aufgrund eines Beitrages von PI ganz übel behandelt wurde. Sie hat zu keiner Zeit irgendwas getan, was diese Angriffe auch nur ansatzweise rechtfertigen.
Beleidigungen und Drohungen haben auch nichts mehr mit Meinungsfreiheit zu tun. Eher was mit Anstand und Niveau.
@DDH,
das habe ich mit Egbert auch schon hinreichend diskutieren wollen, leider Fehlanzeige.
Dabei ist das doch genau eine der Ansatzpunkte der Kritik an PI. Meinungsfreiheit, demokratische Grundwerte und kontroverse Diskurse abseits des Mainstreams bedeuten eben nicht, andere zu diffamieren, Glaubensanhänger sinnbildlich für ihre Religion zu sehen und Sachen zu verfälschen, aus dem Zusammenhang zu reißen und Andersdenkende mit Drohungen einzuschüchtern.
Böse Kommentare im Blog waren gemeint. Beleidigung und Belästigung per E-Mail nicht. Und das werde ich auch keinesfalls gutheißen.
—————————
Kleiner Auszug aus meinem Schriftwechsel mit Nadine:
Naja, auch über Ironie lässt sich trefflich streiten. Aber woher willst Du denn wissen, dass nicht ebenfalls PI-Schreiber ihre teils militanten Äußerungen nur ironisch meinen – so wie Du Dein “Ich bin Faschist”? Dann bitteschön gleiches Recht für alle. Die Deutungshoheit hat nämlich niemand gepachtet. Bis 1989 lag sie in der DDR allerdings bei der SED. Hast Du nicht miterlebt, viele Andere schon. Und die reagieren dann berechtigter weise allergisch, wenn Ihnen jemand Denkmuster auferlegen oder Denkverbote aussprechen möchte.
(Ganz privat: mit ironischen Bemerkungen bin ich früher selbst oft auf die Nase gefallen – Ironie wird im Zweifelsfall eher nicht verstanden, das gilt insbesondere in der Schweiz).
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Wahrscheinlich ist es ein Generationenproblem, dass 40+ und Twens aneinander vorbeireden bzw. schreiben.
P.S. Die Linken wissen immer ziemlich genau, was Sie NICHT wollen. Jedoch was wollen sie – eine multikulturelle Gesellschaft ohne jegliche Reglementierung?
Fürs Erste empfehle ich die tägliche Lektüre von:
http://www.berlin.de/polizei
Fast noch schlimmer als PI. Aber leider vollkommen real.
Das finde ich am besten an den PI-lern, diese grenzenlose Naivität: “die Mob-Aktion ist nicht gut, aber das Prinzip PI ist gut”. Falsch, Egbert. Die Mob-Aktion, das IST das Prinzip von PI.
Verrate mir doch mal: wenn es anders wäre, wozu würde man sonst solche Zitate wie “Ich bin Faschist” aus dem Zusammenhang reissen und unerklärt posten? Und das passiert bei PI dauernd: einen nicht-skandalösen Sachverhalt so darstellen, daß er für Minderbemittelte diffus so klingt, als wäre er skandalös. Wenn es bei PI um sachliche Auseinandersetzung ginge – würde soetwas einen Platz haben? Würde man dann soetwas machen?
Natürlich übertreiben Seiten wie PI – und natürlich tummeln sich dort auch Nazis. Aber solche Seiten verdanken ihre Popularität offensichtlichen Versäumnissen sowohl der Politik als auch der Medien. “Kampf gegen Rechts” ist gut, aber leider nicht ausreichen, “Kampf gegen Extremismus, auch linken und religiösen” wäre besser, und würde für die Schmuddelblogs das Sinken in die Bedeutungslosigkeit bedeuten.
Als Journalistin könntest du recht einfach herausfinden, daß es für Schwule, Juden (insbesondere Schüler) aber auch für muslimische Mädchen und Frauen durchaus ein Problem mit dem erstarkenden islamischen extremismus in D. gibt. Nicht zu reden von Kriminalitätsproblemen. Aber gehe einfach mal in Berlin in ein Frauenhaus, oder einen Anlaufpunkt für schwule Gewaltopfer. Oder frage jüdische Gymnasiasten, warum sie lieber in “rechten” Gegenden wie Oranienburg ins Gymnasium gehen als im multikulturellen Berlin.
Das Schweigen der gesellschaftlichen Mitte macht die Ränder stark – und durch Verschweigen werden keine Probleme gelöst (das hat schon in der DDR nich geklappt ;) ).
Ich bin ein vor 10 Jahren nach Kanada emigrierter Deutscher und eher zufaellig auf diesen Blog gestossen.
Internetforen sind meine letzte permanente “Nabelschnur” nach Deutschland und dort nehme ich schon seit Jahren eine ziemlich ungute Tendenz wahr. Ausgehend von Hetzblogs wie PIss-News sind rudelweise islamophobe “Missionare” unterwegs, die zunehmend mit ihrer Intoleranz und ihrem Eiferertum jede Diskussion vergiften.
Da ich einem Uebel gerne auf den Grund gehen, besuche ich mittlerweise regelmaessig zu Informationszwecken die PIss-News-website und stelle immer oefter fest, dass dort immer wieder regelrechte Treibjagden gegen Andersdenkende (Oder Leute, die bloss mal “was Falsches” sagen oder machen) veranstaltet werden, exakt wie die, von der hier berichtet wird.
Mich widert das Treiben dieser Pseudoreligionskritiker (Ich verwende den Begriff “Islamkritik” uebrigens nur noch in Anfuehrungszeichen, weil sich der Begriff mittlerweile schon so ausgelutscht hat, dass wohl kaum noch ein serioeser Religionskritiker diese Vokabel in den Mund nehmen duerfte) immer mehr an und ich sehe gerade bei PIss-News auch absolut keinen Unterschied mehr zu der “Kritik am Judentum”, wie wir sie aus dem unseligen Stuermer kennen (Eine kleine ausschweifende Recherche ueber Gemeinsamkeiten wie z.B. die Verwendung von einseitigen, aus dem Kontext gerissenen Zitaten aus der jeweiligen “heiligen Schrift’ der betreffenden Religion hat mich uebrigens in diesen Blog geweht).
Ich wuerde Dich gerne ermutigen Dich nicht unterkriegen zu lassen, von den Gemeinheiten, mit denen man Dich bedacht hat. Denk dran, bei der Klientel dieses Hetzblogs handelt es sich praktisch ausschliesslich um kleine boesartige Feiglinge, bei denen es gerade mal reicht um aus dem Schutze derr Anonymitaet heraus zu versuchen missliebige Mitmenschen zu terrorisieren. Wenn es darum geht sein Gesicht zu zeigen, dann lichten sich die Reihen dieser ‘Islamkritiker” doch eher schnell, wie die diversen fehlgeschlagenen Versuche auf PIss-News Demos zu organisieren zeigen. Meist reicht es gerade mal um ein oder zwei Dutzend Hansels auf die Beine zu kriegen, die niemand wahrnimmt.
Damit ich nicht falsch verstanden werden, selbstverstaendlich ist es legitim und notwendig Religionen zu kritisieren und auch im Islam gibt es mehr als genug Kritikwuerdiges. Ich selbst bin auch keiner Religion zugehoerig und definiere mich als Atrheist, aber immer wenn gegen Minderheiten auf boshafte Weise gehetzt wird, dann ist unser aller Solidaritaet gefordert, voellig gleichgueltig ob es sich bei den Opfern wie frueher um Juden in Deutschlnad, um Christen in Aegypten oder eben um Moslems in Europa handelt.
Ich selbst habe mir mittlerweile zur Angewohnheit gemacht, wenn sich PIss-News mal wieder ein Opfer zum Terroriosieren oder ein Forum zur Rudelattacke ausgesucht hat und dies meist im Kommentarbereich organisiert wird, einfach dem veroeffentlichten Link zum Ziel zu folgen und dort kurz zu erklaeren, wie ich dorthin gekommen bin und was bei PIss-News gerade verabredet wurde. Das reicht meist voellig aus die Attacke ins Leere laufen zu lassen.
Man soll mir uebrigens nicht erzaehlen, dass solche Sachen im Kommentarbereich von den Machern der website nicht wahrgenommen wuerden, wer wie ich bereits versucht hat, mit Kommentaren Gegenpositionen zu den “politisch inkorrekten” zu beziehen, der weiss dass dort dem Blogwart kein Kommentar verborgen bleibt, schliesslich handelt es sich bei diesen selbsternannten “Zensurgegnern” um das am rigidesten zensierten Stueck internet, das ich kenne.
In diesem Sinne moechte Dir alles Gute fuer die Zukunft wuenschen.
Gruss, Bernd
[...] sich vielleicht nur noch die härtesten StammleserInnen hier erinnern, wurde ich vor zwei Jahren Opfer von PI. Schon damals wurde ich als Feministin bezeichnet, die Damen und Herren wussten wahrscheinlich [...]