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	<title>Kommentare zu: Über die Irrelevanz des Buchstabens A</title>
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		<title>Von: Medienelite &#124; Was der Fonsi wohl gerade macht?</title>
		<link>http://medienelite.de/2008/03/26/ueber-die-irrelevanz-des-buchstabens-a/comment-page-1/#comment-2194</link>
		<dc:creator>Medienelite &#124; Was der Fonsi wohl gerade macht?</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 15:55:52 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Jetzt noch der notwendige Disclaimer: Meine kleine getreue Leserschaft hier weiß: Ich denke nicht gut über den Fonsi. Er findet mich auch doof. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Jetzt noch der notwendige Disclaimer: Meine kleine getreue Leserschaft hier weiß: Ich denke nicht gut über den Fonsi. Er findet mich auch doof. [...]</p>
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		<title>Von: denise</title>
		<link>http://medienelite.de/2008/03/26/ueber-die-irrelevanz-des-buchstabens-a/comment-page-1/#comment-1024</link>
		<dc:creator>denise</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 13:56:56 +0000</pubDate>
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		<description>blogs und journalismus. aha, mal wieder, toll, relvanz und so. weil das weder hinten noch vorne zusammenpasst, neige ich dazu, blogs eher kommunikations- als medienwissenschaftlich zu betrachten.

das war ja alles mal ganz nett und spannend, zu sagen: die blogs, die wissen alles besser, schneller, weniger weichgespült. vielleicht simmt das teilweise gar, vielleicht haben blogs ja wirklich so was wie journalistische relevanz. wenn ein tibetischer mönch einen nicht gehackten internet-zugang hat und mit wordpress umzugehen weiß zum beispiel. wie selten solche sezenerien sind - geschenkt. ansonsten sind blogs nur deswegen relevant, weil sie viele sind und im einzelnen überhaupt nicht relevant sein wollen: weil die meisten blogger einfach nur kommunizieren. mit freunden, familie, ein paar dutzend lesern am tag. also, wozu immer weiter über eine mögliche gegenöffentlichkeit, den offstream in blogs zu reden, wenn es ihn einfach nicht gibt? wir hätten das vielleicht gern anders, wir sind aber auch nerds. 

mit den a-bloggern ist es jetzt nicht anders. das private gerede über fingerpianos und andere, manchmal vielleicht lustige, mit sicherheit aber einigermaßen sinnfreie themen, interessiert nun mal nicht die weite welt. ergo: stagnation. das war früher anders, eben weil es neu und interessant war, gegen etablierte medien zu schießen. das euter dieser kuh ist jetzt nun aber so wund, dass es keine milch mehr gibt. 

so siehts aus, da ist jegliche, in kleinbloggersdorf leider noch immer weit verbreitete arroganz fehl am platz: blogs sind irrelevant, außer aus kommunikationsiwssenschaftlicher sicht. ich fänds gut, wenn&#039;s anders wäre. gegenöffentlichkeit und so. offstream. is aber nich so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>blogs und journalismus. aha, mal wieder, toll, relvanz und so. weil das weder hinten noch vorne zusammenpasst, neige ich dazu, blogs eher kommunikations- als medienwissenschaftlich zu betrachten.</p>
<p>das war ja alles mal ganz nett und spannend, zu sagen: die blogs, die wissen alles besser, schneller, weniger weichgespült. vielleicht simmt das teilweise gar, vielleicht haben blogs ja wirklich so was wie journalistische relevanz. wenn ein tibetischer mönch einen nicht gehackten internet-zugang hat und mit wordpress umzugehen weiß zum beispiel. wie selten solche sezenerien sind &#8211; geschenkt. ansonsten sind blogs nur deswegen relevant, weil sie viele sind und im einzelnen überhaupt nicht relevant sein wollen: weil die meisten blogger einfach nur kommunizieren. mit freunden, familie, ein paar dutzend lesern am tag. also, wozu immer weiter über eine mögliche gegenöffentlichkeit, den offstream in blogs zu reden, wenn es ihn einfach nicht gibt? wir hätten das vielleicht gern anders, wir sind aber auch nerds. </p>
<p>mit den a-bloggern ist es jetzt nicht anders. das private gerede über fingerpianos und andere, manchmal vielleicht lustige, mit sicherheit aber einigermaßen sinnfreie themen, interessiert nun mal nicht die weite welt. ergo: stagnation. das war früher anders, eben weil es neu und interessant war, gegen etablierte medien zu schießen. das euter dieser kuh ist jetzt nun aber so wund, dass es keine milch mehr gibt. </p>
<p>so siehts aus, da ist jegliche, in kleinbloggersdorf leider noch immer weit verbreitete arroganz fehl am platz: blogs sind irrelevant, außer aus kommunikationsiwssenschaftlicher sicht. ich fänds gut, wenn&#8217;s anders wäre. gegenöffentlichkeit und so. offstream. is aber nich so.</p>
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		<title>Von: lantzschi</title>
		<link>http://medienelite.de/2008/03/26/ueber-die-irrelevanz-des-buchstabens-a/comment-page-1/#comment-1018</link>
		<dc:creator>lantzschi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 22:39:26 +0000</pubDate>
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		<description>Und da ist doch genau das Problem, dass du nicht verstehst, was ich ausdrücken wollte.

ich habe niemals den wunsch geäußert irgendwas besser zu machen als &quot;die da oben&quot;, ich habe auch niemals behauptet ein blog zu betreiben, was irgendwie den anspruch hätte, dieselben themen zu latschen wie ihr (mit verlaub, ich zähle dich dazu ^^), also muss ich diesen ansprüchen auch nicht gerecht werden, demnach ist die hälfte deiner argumentation auch nicht brauchbar.

zum rest: stagnation...wenn du dir anmaßt besser zu sein, als die gängige journaille, dann erwarte ich als leser mit verstand auch fakten. bloß meinung grölen, das können wir beide gleichermaßen. mir ist auch klar, dass die meisten der a-blogs stagnieren. aber wahrscheinlich kannst du dir sicher sein, dass deine leser dir eh glauben werden. man hat sich halt einen namen gemacht über die jahre. diesem anspruch sollte man doch gerecht werden, auch wenn viele dinge selbstverständlich geworden sind mit der zeit, hm? erwartet man das nicht auch von einem journalisten?

b) medienbetrieb: über &quot;lausige bedingungen&quot; und &quot;billige amateure&quot; kann und mag ich mir kein urteil bilden, weil ich dafür weder genügend erfahrung vorweisen kann, noch interna der einzelnen häuser kenne. ob man so einfach verallgemeinern kann, wag ich dennoch zu bezweifeln. und das ist auch ein punkt, den ich bemängelte.

c) mir fehlt irgendwie auch das verständnis, inwiefern es von belang ist, für wen ich arbeite, wenn ich als privatperson blogge oder was meine erfahrungen mit dem bloggen betreffen. was das an meinem standpunkt ändert, wenn ich posts verfasse. wen das interessiert, der kann gern googlen. wenn er danach seine meinung über mein geschriebenes ändert, kann er das auch gern zum besten geben. vielleicht aber mal vorher differenzieren würde es auch tun.

danke, dass du vorbeigeschaut hast. andere meinungen, andere ansichten, andere standpunkte. trotzdem wichtig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und da ist doch genau das Problem, dass du nicht verstehst, was ich ausdrücken wollte.</p>
<p>ich habe niemals den wunsch geäußert irgendwas besser zu machen als &#8220;die da oben&#8221;, ich habe auch niemals behauptet ein blog zu betreiben, was irgendwie den anspruch hätte, dieselben themen zu latschen wie ihr (mit verlaub, ich zähle dich dazu ^^), also muss ich diesen ansprüchen auch nicht gerecht werden, demnach ist die hälfte deiner argumentation auch nicht brauchbar.</p>
<p>zum rest: stagnation&#8230;wenn du dir anmaßt besser zu sein, als die gängige journaille, dann erwarte ich als leser mit verstand auch fakten. bloß meinung grölen, das können wir beide gleichermaßen. mir ist auch klar, dass die meisten der a-blogs stagnieren. aber wahrscheinlich kannst du dir sicher sein, dass deine leser dir eh glauben werden. man hat sich halt einen namen gemacht über die jahre. diesem anspruch sollte man doch gerecht werden, auch wenn viele dinge selbstverständlich geworden sind mit der zeit, hm? erwartet man das nicht auch von einem journalisten?</p>
<p>b) medienbetrieb: über &#8220;lausige bedingungen&#8221; und &#8220;billige amateure&#8221; kann und mag ich mir kein urteil bilden, weil ich dafür weder genügend erfahrung vorweisen kann, noch interna der einzelnen häuser kenne. ob man so einfach verallgemeinern kann, wag ich dennoch zu bezweifeln. und das ist auch ein punkt, den ich bemängelte.</p>
<p>c) mir fehlt irgendwie auch das verständnis, inwiefern es von belang ist, für wen ich arbeite, wenn ich als privatperson blogge oder was meine erfahrungen mit dem bloggen betreffen. was das an meinem standpunkt ändert, wenn ich posts verfasse. wen das interessiert, der kann gern googlen. wenn er danach seine meinung über mein geschriebenes ändert, kann er das auch gern zum besten geben. vielleicht aber mal vorher differenzieren würde es auch tun.</p>
<p>danke, dass du vorbeigeschaut hast. andere meinungen, andere ansichten, andere standpunkte. trotzdem wichtig.</p>
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		<title>Von: Don Alphonso</title>
		<link>http://medienelite.de/2008/03/26/ueber-die-irrelevanz-des-buchstabens-a/comment-page-1/#comment-1017</link>
		<dc:creator>Don Alphonso</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 22:04:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hatte keine Lust, den alten Zahlenmüll von Blogscout mit denen von Blogcounter zu vergleichen, aber die Blogbar und Rebellen ohne Markt stagnieren, ohne dass ich das als Problem ansehen würde. Ich hattet Tage, da trampelten zigtausende durch mein Blog, bis der Server abrauchte, ich bin in der Hinsicht kuriert. Aber dass Whudat, Spreeblick, Bildblog und viele andere stagnieren, kann man ziemlich einfach anhand öffentlicher Quellen nachvollziehen.

Ansonsten haben wir die beste aller möglichen Medienbetrieb, mit den besten aller möglichen Medien, den besten aller möglichen Blogs, und den besten fehlenden aller Disclosures, die hier vielleicht nicht ganz unangebracht wären. Mir fehlt irgendwie das Verständnis, wenn oben &quot;Mainstream ist Scheisse&quot; steht, die Autorin bei einem, mit Verlaub, niveaulosen Depperlprojekt wie Zoomer mit Fiona Erdmann und Co. arbeitet, nebenbei für Trigami Auftrags-PR verfasst und dann einmal mit dem Rasenmäher über alles drübergeht, was aus welchem Zufall auch immer als &quot;bekanntes Blog&quot; gilt. Die real existierenden A-Blogs mit ihren Mängeln sind auch ein Ergebnis von Blogs wie diesem hier, das ein gewisses Potenzial hat, aber am Ende auch nicht mehr schafft, als die Basher abzuwatschen. 

Dass sich Blogs ändern, ist normal. Dass mit neuen Lebenssituationen andere Themen hochkommen, auch. Das macht das Alter und die Erfahrung, man verliert manche Leser und bekommt neue, so what. Das ändert nichts am Renditedruck der Medien und daran, dass sie im Internet auch mit lausigsten Bedingungen und billigsten Amateuren keinen beitrag dazu leisten, dass man ihnen sowas wie &quot;Haltung&quot; zusprechen wollte.

Don´t hate the Media, be the Media, sagte Jelly Biafra. Wenn es Dir zu blöd ist, was da bei den Blogs oben passiert, mach es besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte keine Lust, den alten Zahlenmüll von Blogscout mit denen von Blogcounter zu vergleichen, aber die Blogbar und Rebellen ohne Markt stagnieren, ohne dass ich das als Problem ansehen würde. Ich hattet Tage, da trampelten zigtausende durch mein Blog, bis der Server abrauchte, ich bin in der Hinsicht kuriert. Aber dass Whudat, Spreeblick, Bildblog und viele andere stagnieren, kann man ziemlich einfach anhand öffentlicher Quellen nachvollziehen.</p>
<p>Ansonsten haben wir die beste aller möglichen Medienbetrieb, mit den besten aller möglichen Medien, den besten aller möglichen Blogs, und den besten fehlenden aller Disclosures, die hier vielleicht nicht ganz unangebracht wären. Mir fehlt irgendwie das Verständnis, wenn oben &#8220;Mainstream ist Scheisse&#8221; steht, die Autorin bei einem, mit Verlaub, niveaulosen Depperlprojekt wie Zoomer mit Fiona Erdmann und Co. arbeitet, nebenbei für Trigami Auftrags-PR verfasst und dann einmal mit dem Rasenmäher über alles drübergeht, was aus welchem Zufall auch immer als &#8220;bekanntes Blog&#8221; gilt. Die real existierenden A-Blogs mit ihren Mängeln sind auch ein Ergebnis von Blogs wie diesem hier, das ein gewisses Potenzial hat, aber am Ende auch nicht mehr schafft, als die Basher abzuwatschen. </p>
<p>Dass sich Blogs ändern, ist normal. Dass mit neuen Lebenssituationen andere Themen hochkommen, auch. Das macht das Alter und die Erfahrung, man verliert manche Leser und bekommt neue, so what. Das ändert nichts am Renditedruck der Medien und daran, dass sie im Internet auch mit lausigsten Bedingungen und billigsten Amateuren keinen beitrag dazu leisten, dass man ihnen sowas wie &#8220;Haltung&#8221; zusprechen wollte.</p>
<p>Don´t hate the Media, be the Media, sagte Jelly Biafra. Wenn es Dir zu blöd ist, was da bei den Blogs oben passiert, mach es besser.</p>
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