Posted on Okt 6, 2007

Der Morgen danach.

Gestern sollte es mal wieder soweit sein – Alkohol. Geburtstag. Reinfeiern. Geschlagene 4,5h in einer Bar. Und wieder einmal die eigenen Kapazitäten überschätzt. Und dazu auch noch, weil man musste (es war ja bestellt, bezahlt und stand in seiner prozentigen Schönheit vor mir), weil man schon 2h vorher bestellt hatte, aber da wars doch noch gar nicht so duselig im Kopf.

Nach Hause getorkelt. Sich alleine gefühlt zwischen all den Menschen in den – wieder fahrenden – S-Bahnen Berlins nachts um halb eins.

Und jetzt? Aufgewacht mit tierischen Unterleibskrämpfen (da merk ich jeden Monat aufs Neue – dem Herrgott sei dank – dass ich eine Frau bin), einem Bauch, der sich anfühlt, als wär er ein eigenständiger Mensch im Mensch, und Schädel.

Gezwängt sitze ich hier, 4 Tabletten intus (gegen den Kopf und gegen den Unterleib), frisch gebrühter Kaffee mit Kaffeeweißer (es lebe der Osten!) und einer leckeren Zigarette. Yummi!
Nachher gibts dann Salz und Fett bei McDoof. Das beste Katerfrühstück ever. Die Sonne scheint. Man kommt sich obgleich der Temperaturen vor, als wäre es Januar, aber man soll ja nicht immer nur meckern.

Das einzige, was wir mir jetzt noch ein wenig Sorgen bereitet, ist diese braune Ekelspinne, die es sich an der Außenwand meines Papierkorbs gemütlich gemacht hat. Iiiieeeeh! Grade ist sie ein Stück gelaufen. Hoffentlich fällt sie mir nachher nicht auf den Arm, wenn ich den orangenen Standby-Schalter drücken muss.

1 Comment

  • Tobi sagt:

    Obwohl ich männlichen Geschlechts bin, waren einige meiner 7 Sinne am Samstagmorgen nur mäßig aktiv. Freitag Abend und Heimweg ging eigentlich, aber der ganze Fusel aus den Cocktails macht sich dann frühs doch schon mal bemerkbar ;)

    Ick fand’s witzig *hihi* :-)